Musik zum Sehen

20. Juli 2014 / Eingestellt von thw um 19:01 / 0 Kommentare

Der Ort ist noch ein Geheimtip, aber das sollte nicht so bleiben...

Erst recht nicht mit der laufenden Ausstellung des Japaners Tomoyuki Ueno.

Der Ort in der Kopenhagener Str. 17 ist nicht soweit vom Zentrum entfernt und eine S-Bahn

findet sich auch in der Nähe.

Das Ausstellungsgebäude ist schon für sich eine Augenweide....mit dem seltsamen Titel

REH-transformer. Das Akronym REH steht für Raumerweiterungshalle. Alles klar...


Mit der Aussstellung von Tomoyujki Ueno findet sich hier eine Präsentation, die mehr als

gelungen ist und als Kenner der Gelben Musik in der Schaperstraße fühlt man sich

fast schon heimelig.


Aber Tomoyuki Ueno gehört einer jüngeren Generation an, die Noten als Schriftzeichen

versteht und Schrift als Noten ....Aus diesem Verständnis heraus wird Schrift zur Musik

und die Töne zur Schrift. Man mag an chinesische Zeichen erinnert sein, aber auch an einer

Weiterung der Mallarmésche Poetik denken. Und das Werk 'Elements of National Anthems'

lässt Gemeinsamkeiten und Differenzen entdecken.


Der Weg lohnt sich....allein schon wegen der Halle und jenem Werk, das den schlichten

Titel 'Nationalhymnen' trägt. Das Buch erschien in dem Jahr 1988, in dem der Künstler

geboren wurde und der Autor nach Berlin übersiedelte....










Natur Duschkopf

16. Juni 2014 / Eingestellt von thw um 16:25 / 0 Kommentare

gefunden in der Galerie Nagel Draxler am Rosa-Luxemburg-Platz



Alles weitere hier http://nagel-draxler.de/exhibitions/6301/



P.S.: Das Objekt erinnert mich an ein Gedicht von Ringelnatz:

Bumerang

War einmal ein Bumerang;
War ein Weniges zu lang.
Bumerang flog ein Stück,
Aber kam nicht mehr zurück.
Publikum – noch stundenlang -
Wartete auf Bumerang.


Mehr davon und über Ringelnatz hier http://www.ringelnatz.net/gedichte/

Die Fotos bleiben.....

Eingestellt von thw um 15:40 / 0 Kommentare


Gestern tauchte die Meldung auf, daß Robert Lebeck verstorben ist....

Ein Verlust für die Kultur, insbesondere die für Bildkultur. Denn Robert Lebeck war der

Fotograf des gewöhnlichen Anblicks.

Vor seiner Linse wurde Romy Schneider ein Mensch, und nicht nur eine öffentliche Person.

Aber das war die Sicht von Robert Lebeck: den Menschen hinter der Fassade zu entdecken.

seine Fotos hatten eine spezifische Art, die sich aber nie in den Vordergrund drängte.

Und diese Kunst muß man können.....


siehe hier http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Lebeck


Bertrand Lavier

Eingestellt von thw um 15:07 / 0 Kommentare

er

Er gehört zu meinen 'Lieblingskünstlern....Und morgen mache ich mich auf den Weg zur Galerie...


  hier die Seite:

http://www.kewenig.com/


'Quadriennale statt Biennale'

29. Mai 2014 / Eingestellt von thw um 18:45 / 0 Kommentare

sollte das neue  Ziel der hiesigen Kunstpolitik sein....

Das ist jedenfalls der erste Eindruck von der neuen Berlin Biennale...in den angestammten Kunstwerken

Das beste an dieser Ausgabe ist das gelungene Logo. Aber was man in den Kunstwerken  zu sehen bekommt, ist ein Trauerspiel...

Aber die Ausstellungsorte in Dahlem stehen noch zur Beobachtung und Beachtung an...

l

Is' egal

18. Mai 2014 / Eingestellt von thw um 17:53 / 0 Kommentare

 ob mich die Zuhörer verstehen oder nicht...

Diesen Eindruck konnte man haben im Rahmen der Jahrestagung des Sonderforschungsbereich 626.



Das eigentliche Thema lautete ‚Generische Formen – Dynamische Konstellationen zwischen den Künste’. Jeder macht sich dazu seinen Gedanken, mal so erwartet und mal unerwartet. Aber die Spezialisten fanden sich schnell....


Für den gewöhnlichen Zuhörer war die Veranstaltung ein Schlag ins Wasser oder ein paar Klapse auf die Ohren. Die wenigsten Referenten und –innen bzw, Professoren und Professorinnen machten sich Gedanken zu Präsentation....

Auf den ersten Blick ist das verständlich, denn das Publikum bestand zum großen Teil aus Studenten und –innen. Man war schon zufrieden, wenn der jeweilige Referent Bilder zeigte. 


Aber es gab auch jene, die schon als Referenten versagten als auch als Bildlieferanten. Dass man als Externer das besonders merkwürdig fand, lässt deutlich werden wie wenig die Vermittlung in Zentrum außerhalb der jeweiligen Institution steht.  Es war ein Trauerspiel der eigenen Art. 90 % der Anwesenden  waren wohl Studenten der jeweiligen  Professoren und Professorinnen. Und die kannten die jeweiligen Thesen schon in- und auswendig.


Nennen wir es einfach Dilemmata der Form, auch als Hinweis auf den gelungenen Vortrag von Alexander  Garcia Düttmann. Hier konnte man zuhören und verstand.  Und bei anderen Referenten zog es einem  buchstäblich die Schuhe aus, weil die Referentin offensichtlich nicht auf Vermittlung erpicht war, sondern so viel möglich  in ihrem Vortrage hereinpressen wollte.

Und es erhebt sich die Frage, ob die Vermittlung nur noch als generische Form möglich ist und nicht als eine Präsentation, dem auch auch ein Besucher noch Erkenntnis entnehmen. Ich fürchte, letzteres ist nur noch als Ausnahmen zu erleben.

P.S.: Weiteres unter www.sfb626.de

Morgenvogel Real Estate

1. Mai 2014 / Eingestellt von thw um 13:58 / 0 Kommentare

Der Frühling ist schon fast vorbei, aber das

Morgenvogel - Haus für Meisen, Spatzen, Kleiber und Trauerschnäpper 

findet immer noch einen Platz und einen Vogel.

Lieferung und Hängen übernehmen die Mitarbeiter vonn Morgenvogel REAL ESTATE....




Mit dem Haus kann man dann auch den ungeliebten Nachbar  ärgern...."der hat ja einen Vogel!"