Eingestellt von thw um 10:26 / 0 Kommentare

Ich gebe es zu: Ich bin und war ein Fan von Gerwald Rockenschaub. Aber was ich per Fotos aus der Ausstellung in Wolfsburg mitbekommen habe, ist doch eher ein Trauerspiel. Und die begleitende Ausstellung bei Mehdi Chouakrie war ebenso enttäuschend: ein wirres Konglomerat von tags, Logos und dergleichen mehr.
Anbei der Text von der homepage des Museum Wolfsburg:
16.04.2011 - 04.09.2011 Gerwald Rockenschaub. multidialEine Besonderheit der Architektur des Kunstmuseum Wolfsburg ist seine 40 x 40 Meter große und 16 Meter hohe Halle. Aus diesem Grunde stellt das Museum sie immer wieder ausgewählten Künstlern zur Entwicklung einer ortsspezifischen Großinstallation zur Verfügung: 2004 Olafur Eliasson, 2007 Douglas Gordon und zuletzt James Turrell mit seiner überdimensionalen Ausstellung The Wolfsburg Project. Nach der großen Giacometti-Präsentation im Winter wird nun der Künstler Gerwald Rockenschaub einen „präzisen Eingriff“ vornehmen. Auf der letzten documenta 2007 in Kassel bestach er mit bunten Installationen, die er an verschiedenen Punkten der Großausstellung platzierte. In Berlin überraschte er mit einer schlichten, aber wirkungsvollen Außengestaltung der Temporären Kunsthalle auf dem Schlossplatz. In Wolfsburg nun errichtet Rockenschaub in dem monumentalen Innenraum eine im Winkel aufgebaute, 70 Meter lange und 11 Meter hohe Wand, die er auf der Schauseite mit Hunderten von verschiedenen, pictogrammartigen Motiven bis an den Rand ausfüllt. Sie verwickeln den Betrachter in einen sublimen „Augensex“, der viel aussagt über unsere von Werbung und visuellen Reizen überflutete Alltagswelt. Rockenschaub wurde 1952 in Linz/Österreich geboren und lebt heute in Berlin.
Und deshalb haben wir den Umschlag des Katalogs noch mal ein bißchen aufgehübscht. (.s.o.)
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Es kann nur besser werden...
Eingestellt von thw um 10:12 / 0 Kommentare

Hier ein Blick auf die homepage von abc art berlin contemporary.
Das ist wohl eher eine Arbeitsversion als das Original. Aber die Herren und Damen dahinter hatten sich eher darauf konzentriert, der Konkurrenz eins auszuwischen. Die Absage des Art Forum Berlin (im neuen ARTFORUM findet sich dazu noch eine ganzseitige Anzeige) ist ebenso eine Blamage für die Herren und Damen hinter abc als auch für die Mannschaft des amtierenden Kultursenators Klaus Wowereit.
Das hinter de und en der gleiche englische Text aufscheint, ist da nur noch eine Marginalie.
Siehe Titel
Geht doch!
13. Juni 2011 / Eingestellt von thw um 14:02 / 0 Kommentare

Auf die Karten bin ich gestossen, als ich im Freien Museum die Ausstellung der Mart Stam Stipendiaten besuchte. Plötzlich fanden sich in einer Metallhalterung diese Karten, so zum Beispiel diese:
oder diese
oder diese
Wahrscheinlich ist es einfacher, gewöhnliche Kunst herzustellen, ohne Absicht und ohne Hintergrund. In diesem Falle ist das nicht so. Dahinter steckt Lena Penzlau, siehe hier.
Auf der Rückseite der Karten läßt sich lesen:
"Was wäre, wenn wir in Deutschland C unseren Co2 pro Kopf und Jahr(von jetzt 12t) auf 1t senken würden.
Entwürfe für eine Welt, wie sie uns gefällt."
Angesichts der Beiträge zur Ausstellung 'Based in Berlin', die so etwas wie Nachhaltigkeit oder Ökonomie nicht kennen, ist dieses Werk ein Beleg dafür, daß es auch anders geht. Q.e.d.
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Entschuldigung?!
12. Juni 2011 / Eingestellt von thw um 19:30 / 0 Kommentare
Das habe ich fast übersehen, ein weiterer Kommentar, diesmal von 'after the butcher'.
Herzliche Einladung zu based in berlin
Die Eröffnung der Ausstellung ist heute, am 7. Juni ab 18 Uhr. Das Atelierhaus ist an diesem Abend bis 2 Uhr geöffnet.
Die Institutionen schließen um 21 Uhr.
after the butcher @ based in berlin @ KUNSTWERKE-BERLIN.E.V.
Clegg & Guttmann
Allegory of Government, 2011
after the butcher
ist ein unabhängiger ausstellungsraum für zeitgenössische kunst und soziale fragen in berlin-lichtenberg, der diedritte etage in den KWkuratorisch verantwortet. nach unserer einladung zubased in berlinhaben wir alle berliner künstlerInnen, mit denen wir in unserem raum bereits zusammengearbeitet haben bzw. uns das in zukunft vorstellen können, angefragt, für diese ausstellungbeiträgezu entwickeln. aus einem intensiven diskussionsprozess sindsechs zeitbasierte, performative projekte von sechs verschiedenen künstlergruppenentstanden. im ansonstenleeren raumbefindet sich nur ein für diese ausstellung in auftrag gegebenes bild,ein portrait des regierenden bürgermeisters von clegg & guttmann.
die gründe für dieses ausstellungsformat liegen in unseremwiderspruch gegen die politik dieses ausstellungs-projekts, das als"leistungsschau junger kunst aus berlin"angepeilt wurde, zum zwecke des "beweises", dass berlin eine neue kunsthalle braucht.
dafür wurde eine aufforderung als "open call" an alle berliner künstlerInnen gerichtet, sich für diese ausstellung zu bewerben, drei "überkuratoren" als beratendes gremium sowie fünf junge kuratoren bestellt und die berliner kulturprojekte gmbh damit beauftragt, die ganze sache zu organisieren.
1,7 mio Euro wurden von der politik für dieses projekt zur verfügung gestellt. in zeiten schmaler finanzmittel und allseitiger etat-kürzungen ein dicker brocken, der darauf hindeutet, dass die politik dieser ausstellung höchste priorität einräumt.wir sind künstler - wir lieben es, kunst zu machen und wir machen es mit vollem einsatz, wir verabscheuen es aber, uns über "leistung" zu definieren.
kunst funktioniert weder nach den gesetzen einer dampfturbine, noch nach denen eines tierzuchtvereins.kunst funktioniert durch intensitäten, widerständigkeit, widersprüche und irrsinn. kunst - auch wenn es permanent versucht wird - lässt sich nicht objektivieren - kunst ist form und inhalt und gebunden an subjektives wahrnehmen, und das ist auch gut so. uns in eine "leistungsschau" zwängen zu wollen, empfinden wir als angriff auf unser sein: wir brauchen unsere faulheit wie unseren fleiss, wir brauchen unser nickerchen wie unsere wachheit, wir brauchen unsere zweifel, flops und scheitern genauso wie unsere hightlights, wir brauchen kontemplation genauso wie handeln.und wir denken, dies betrifft nicht nur uns künstlerInnen, dies sind universelle qualitäten des menschlichen seins schlechthin, sie auszublenden und uns auf "leistung" zu reduzieren degeneriert uns. und es führt in seiner konsequenz nicht selten zu krankheit: stress, burn out, depression, drogen, suizid.wir müssen dies hier betonen weil
eine korrektur der begrifflichkeit und damit ein verständnis für den berechtigten protest von seiten der politik nicht nur ausblieb sondern insbesondereder regierende bürgermeister klaus wowereit stur und ignorant daran kleben bleibt und die ausstellung trotz titeländerung weiterhin als "leistungsschau" bezeichnet.wir nehmen an dieser ausstellung unter protest teil, da die belange der bildenden kunst von der politik nicht wirklich ernst genommen werden.
wowereits absichtserklärung in seiner antrittsrede nach der wiederwahl, eine kunsthalle in berlin zu gründen, folgten keine praktischen schritte. es liest sich für uns eher als leeres versprechen, das das ausbleibende tatsächliche engagement für die zeitgenössische kunst verschleiert.
die notwendigkeit einer kunsthalle kann nicht durch eine ausstellung ermittelt werden. die notwenigkeit und die machbarkeit muss in einem offenen austausch mit allen beteiligten - künstlern, kuratoren, kunstvereinen, galerien und museen..., und in einem öffentlichen diskussionsprozess ermittelt werden.
wenn der berlinischen galerie der ankaufsetat für zeitgenössische kunst gestrichen wird, wenn die kunstwerke KW oder die kunstvereine NBK und NGBK vor substantiellen finanziellen engpässen stehen, wenn es kein einziges berliner förderprogramm für "off-spaces" und selbstorganisierte ausstellungsräume gibt..., wie soll da eine neue kunsthalle funktionieren?
wir lassen uns nicht instrumentalisieren!wir wünschen uns berliner politik, die ernstzunehmen ist,
die auf eine verbesserung der lebensbedingungen der sozial schwachen orientiert. viele berliner künstlerInnen erleben seit jahren genau das gegenteil: unsere lebens- und produktionsbedingungen werden schwieriger, mieten und lebenskosten steigen, förderungen werden gestrichen, bei rückläufigen einnahmen.mit katharina sieverding sagen wir: "arm aber sexy" ist out. es ruiniert und diskriminiert uns und unsere Kunst.
franziska böhmer
thomas kilpper
www.after-the-butcher.d
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'State of the art'
11. Juni 2011 / Eingestellt von thw um 18:57 / 0 Kommentare
für diesen Begriff wird Titelschutz angemeldet, was Austellungen zeitgenössischer Kunst betrifft.
"State of the Art nennt man den höchsten verfügbaren Entwicklungszustand einer bestimmten Technologie. Umgangssprachlich wird damit meist das höchstentwickelte verfügbare technische Gerät (z. B. Computer, Stereoanlage) seiner Klasse bezeichnet."
Ob das gelingt, bleibt in der Schwebe. 'Based in Berlin' steht da als ein misslungenes Beispiel.
Dass eine Ausstellung mit dem schönen Titel im 'State of the Union' im Freien Museum ein gelungenes Exemplar war, kann jetzt nur noch behauptet werden, aber nicht mehr besucht werden.
Hier die Pressemitteilung zum Projekt:
State of the Union
Der Titel „State of the Union“ verweist auf die jährliche Ansprache des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, welche die aktuelle Lage der Nation beschreibt und Perspektiven für die Zukunft formuliert. Anders als die regierenden Politiker, die bei derartigen Reden die landeseigenen Strukturen und Entscheidungen im Allgemeinen beschönigen, kratzen die ausstellenden Künstler mit düsteren, aber auch ironischen Arbeiten am Hochglanzlack der Weltpolitik und legen die Scheinheiligkeit der vorherrschenden politischen Verhältnisse offen.
In der Gruppenausstellung präsentieren 21 internationale Künstler auf drei Etagen des Freien Museum Berlin ihre Sichtweisen auf den politischen und sozialen Zustand unserer Welt. Der Künstler Damien Deroubaix und die Kulturjournalistin Conny Becker haben für die Berliner Schau vor allem französische Stellungnahmen zum aktuellen Weltgeschehen ausgewählt. Neben jungen und aufstrebenden Künstlern präsentieren die Kuratoren auch renommiertere Positionen, die jedoch in Deutschland bislang nur wenigen bekannt sind. Die Ausstellung versteht sich somit auch als Angebot an das Berliner Publikum, zeitgenössische Kunst aus Frankreich näher kennen zu lernen. Um die Arbeiten der französischen Künstler mit korrespondierenden Positionen zu ergänzen, wurden ebenfalls Berliner Künstler eingeladen.
Der Besucher wird mit der Installation „Kraut Crowd“ (2008) von Martin Dammann empfangen, die Gruppenfotos von deutschen Wehrmachtssoldaten zu einem klaustrophobischen Raum zusammenfügt. Scheinbar weniger bedrohlich wirken die an Filmsequenzen erinnernden Zeichnungen von Marcel van Eeden, die den Betrachter jedoch ins Leere laufen lassen und vielmehr auf unsere konstruierte Realität verweisen. Das verbrannte Haus von Eric Corne oder die versengten Palmen von Julia Cottin fordern schließlich durch ihre physische Präsenz eine Reaktion geradezu heraus.
Während die Zustandsbeschreibung im Erdgeschoss recht desaströs ausfällt, präsentieren die Kuratoren in den oberen Etagen vermehrt ironische Kommentare zur aktuellen Lage. Diese befragen die politische Haltung sowie das Konsumverhalten des Betrachters als auch die Art und Weise, mit welcher man Probleme in seiner direkten Umwelt wahrnimmt.
Der Transport der ausgestellten Arbeiten sowie die Produktion eines Kataloges werden großzügig von Daniel und Florence Guerlain unterstützt. Das Sammlerpaar hat den renommierten Prix Guerlain für zeitgenössische Zeichnung initiiert, der in diesem Jahr an Marcel van Eeden und in 2009 an Sandra Vásquez de la Horra, beides Teilnehmer der Ausstellung, verliehen wurde.
Beteiligte Künstler:
Christian Aberle (D), Gilles Barbier (F), Barbara Breitenfellner (A), Damien Cardio (F), Eric Corne (F), Julia Cottin (F), Martin Dammann (D), Damien Deroubaix (F), Marcel van Eeden (NL), Richard Fauguet (F), Heike Gallmeier (D), Sandra Vasquez de la Horra (Chile), Julie Laignel (F), Audrey Nervi (F), Mael Nozahic (F), Arnaud Rochard (F), Souche (F), Barthélémy Toguo (Kamerun), Yannick Vey (F), Igor Zaidel (D), Katharina Ziemke (D)
Kuratiert von Conny Becker und Damien Deroubaix
Fotos folgen
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Robespierre
Eingestellt von thw um 18:36 / 0 Kommentare
Angesichts dieses Kommentar von 'Robespierre' zum Beitrag KOMMENTAR VON Rolf Lautenschläger in der Taz vom 7.6. 2011, muss man sich wieder mal kundig machen, was die reale Figur Robespierre in der französischen Revolution und danach getan und gelassen hat. Hier also der Kommentar des gegenwärtigen Robespierre des zeitgenössischen Kunst und Kunstszene:
Die Kunst braucht eine Stimme
Also: Modekunst, Augenzwinkerkunst und das xte Readymade-Mätzchen, modisch-konservatives Konzeptkunsthandwerk nach dem Lehrbuch, Wowereitkunst, Kuratorenkunst, Authentizitätskunst, und dann als Publikum die üblichen aufgedrehten reichen Jetsetkinder im Bohemedress, die Netzwerker, Adabeis und Wichtigtuer im Kulturwirtschaftsdress, und die Glamourfraktion, die immer nur zur Vernissage kommt. Superkuratoren sprechen abgeklärt ein paar Worte zur Einführung, loben und mahnen, es gibt Sekt und Bier: Nichts neues unter der Junisonne.
Irgendwie hat man es alles schon ähnlich anderswo gesehen, und in zwei Wochen sieht man es wieder anderswo, wieder leicht variiert und unter anderen Logos und Signets. Man hat das Gefühl, die Kunst ist nicht mehr Auslöser, Indikator oder Sensor für gesellschaftliche oder mentale Umbrüche, subjektive radikale Experimente und Perspektivwechsel, sondern hinkt diesen entweder krampfig bemüht und angestrengt hinterher (Venedig), oder ist schon ganz von der Welt entkoppelt, und schmort in ihrem eigenen zunehmend schal werdenden Saft: Hier ein Preis, da ein Stipendium, dort die zusammengestoppelte Kuratorenprosa, yes, I live and work in Börlin. Heute ein beflissener Antrag mit den diesjährigen stereotypen Floskeln, morgen zur Befreiung eine abgeschmackt-freche Geste aus den 70ern, macht sich alles gut im Lebenslauf der selbstvermarktenden Kunstbeamten und Ich-AGs und zukünftigen Hofnarren der Reichen. Irgendwie kann ich damit nichts anfangen, schämt sich ein Außenstehender. Der Künstler erzählt derweil von der nächsten Ausstellung: Zürich, und eine Galerie hat sich auch schon gemeldet.
Wer noch behauptet, all dies habe irgendeine Relevanz außerhalb des zunehmend aufgeblähten Kunstkosmos, oder innerhalb dieses Kunstkosmos irgend eine andere echte Relevanz als das übliche Ranking, Verhandeln der aktuellen Hierarchien und Marktwerte, Repräsentation, und eine gern gesehene Sommernachtsbespaßung, der lügt sich in die Kunsttasche. Entgegen dem oberflächlichen Anschein ist die Gegenwartskunst längst eine sehr konservative, traditionsfixierte und klischeehafte Angelegenheit geworden, die von vergangenen Heldentaten zehrt wie der alte Opa bei den Simpsons. Man hat nichts zu sagen, nur eine weitere Variation des Immergleichen anzubieten, und versteckt dies ängstlich hinter immer verquasteren Titeln und Referenzen und Inszenierungen, die Komplexität heucheln. Es ist aber auch egal, kaum jemand fragt wirklich danach, denn das wäre peinlich. Ja, der Meese, sagt der Meier aus der Personalabteilung, haha, der Meese.
Früher mal übermütig und riskant, gefährlich, bekämpft und angefeindet, heute von Bild und Welt gefeiert, und Distinktionselement der Oberschicht: Man sollte es ihr wohl nicht mehr so leicht machen, wenn Kunst (und was sie sein kann) einem wirklich noch wichtig ist.
Im Verborgenen
10. Juni 2011 / Eingestellt von thw um 10:23 / 0 Kommentare
will der Regierende offensichtlich eine causa halten, die auch direkt die Öffentlichkeit anspricht.
Davon ist bei der ohne Not beschlossene Schliessung der Künstler Ateliers im Käuzchensteig sicherlich zu sprechen. Haben wir darüber etwas in den hiesigen Feuilletons gelesen? Gab es dabei Hinweise auf den geschichtlichen Ort, der mit den Ateliers im Käuzchensteig verbunden ist? Denn das Gebäude wurde im Auftrag Hitlers für seinen Lieblingsbildhauer Arno Breker erbaut.
Aber das prekäre Verhältnis zwischen Kunst und Politik mag für den Regierenden ja auch kein prekäres sein. Abzulesen an 'seiner' Leistungsschau.
Aber was die Ateliers im Käuzchensteig angeht, sollte man dem Regierenden und Kultursenator dann doch mal eins auf die Finger geben. Und zumindest eine Diskussion eröffnen, die der Regierende offensichtlich nicht wünscht und lieber sich als Spezi der Bernhard -Heiliger- Stiftung geriert.
Und hier der Offene Brief der Künstler und Künstlerinnen:
PRESSEMITTEILUNG 26. 5. 2011
Kulturpolitischer Alleingang des Regierenden Bürgermeisters von Berlin
KAHLSCHLAG: Auflösung des internationalen Künstler-Atelier-Hauses Käuzchensteig 10 - 12 in Berlin
Das international bekannte Künstlerhaus wird zum 30. Juni 2011 abgewickelt und Berlin verliert trotz Atelier-Notstand zehn einzigartige Künstler-Ateliers, in denen seit 1971 viele bedeutende Künstler (beispielsweise Armando, Durham, Ipousteguy, Vedova, Vostell) äußerst produktive Schaffensperioden erlebt haben.
Gemäß einer der Öffentlichkeit bisher nicht transparent gemachten Entscheidung des Regierenden Bürgermeisters und Kultursenators und aufgrund einer gezielt geführten Initiative der Bernhard Heiliger Stiftung soll das Atelier-Haus für mehrere Millionen durch öffentliche Lotto-Gelder in ein Museum für „Kunst nach 1945“ und in ein Restaurant umgewandelt werden. Angesichts leerer Kassen und vor dem Hintergrund einer Vielzahl ungelöster kulturpolitischer Probleme, z.B. der nicht enden wollenden Debatte um eine Kunsthalle für Berlin, ein nicht unproblematischer Vorgang. Ebenfalls steht diese Entscheidung in krassem Widerspruch zu Klaus Wowereits anders lautenden Beteuerungen, die Infrastruktur für die in Berlin arbeitenden Künstler ausbauen zu wollen und vor allem zu seinem Bekenntnis einer Politik der Transparenz.
Besonders befremdet nämlich bei dieser kulturpolitisch brisanten Entscheidung deren völlige Intransparenz: der komplette Ausschluss der Presse- und Medien-Öffentlichkeit, die Umgehung sämtlicher relevanter Gremien und die Umgehung von Berliner Kunst- und Kultur-Institutionen. Dem gegenüber steht die scheinbar alleinige Einbeziehung der Bernhard Heiliger-Stiftung in die Entscheidungsfindung.
Die Vorgehensweise von Klaus Wowereit irritiert umso mehr, wenn man die geschichtsrelevante Bedeutung des Gebäudes betrachtet Das Ateliergebäude wurde von 1939 - 1942 im Auftrag von Adolf Hitler für dessen Lieblingsbildhauer Arno Breker erbaut.
Es handelt sich hier also um einen politisch sensiblen Ort, der dazu mahnen sollte, das Verhältnis von Kunst und Staat kritisch zu reflektieren. Wie kann es vor diesem historischen Hintergrund an diesem Ort dazu kommen, ein Museum für „Kunst nach 1945“ errichten zu wollen, welches genau jenen wunden Zeitabschnitt, den das Gebäude repräsentiert, ausspart?
Wie rechtfertigt es sich, dass die Heiliger-Familie, die seit 1949 im rechten Gebäudeteil, Käuzchensteig 8 und großem Grundstück residiert und die Heiliger-Stiftung, die seit 1996 hier ansässig ist, nun das gesamte Gebäude und weitere umliegende Grundstücks-Flächen für sich in Anspruch nehmen können soll? So zumindest äußerte sich André Schmitz, Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten, in einer aktuellen Fragestunde des Kulturausschusses im Abgeordnetenhaus am 16.05.2011.
Wir fordern hiermit nachdrücklich und umgehend eine Offenlegung sämtlicher Pläne des Regierenden Bürgermeisters und der Heiliger-Stiftung sowie die Einrichtung eines Moratoriums, das ausreichend Zeit gibt für eine öffentlich geführte Debatte, was mit dem Gebäude in Zukunft geschehen soll.
KünstlerInnen des Atelier-Hauses Käuzchensteig 10 und 12
wie ein Kropf...
8. Juni 2011 / Eingestellt von thw um 11:34 / 0 Kommentare
so überflüssig ist die nun eröffnete Kunstschau
'Based in Berlin'
Es ist erstaunlich, so viel Überflüssiges, soviel Redundanz und so viel Blasiertheit auf einem Fleck versammelt zu sehen.
Und es ist eine Art Skandal, dass sich die Presse angesichts dieser Ausstellung so verhalten kritisch verhält. Aber aus diesem Grund steht das Thema der Kritik ja selbst zur Kritik.
Da lässt man also drei nachgemachte Automodelle aus China auf ein Riesengerüst heben, damit die Zuschauer auch noch die Übersicht gewinnen....for what? Schon mal was von 'Nachhaltigkeit' gehört? Darum muss sich die Kunst nicht kümmern.
Die gezeigte Kunst ist mainstream, wie wir sie auf jeder besseren Kunstschule 'bewundern' können und auf jeder Biennale...
Die zeitgenössische Kunst wird immer mehr zu einem sich selbst reproduzierenden System, dass sich immer mehr abkaspelt. Das Ergebnis ist blamabel für die Kunst, denn sie behauptet natürlich das Gegenteil. Die 'Aussenseiter'wie ' Autocenter' oder 'After the butcher' lassen sich als Beweismittel für eine offene Kunst missbrauchen. Aber der naive Maler , der sich auf den Open Call hin beworben hat, sieht man in den geweißten Zellen dieser Kunst nicht. Umso mehr, weil in diesem Fall durch den 'Open Call' eine Korrektur möglich gewesen wäre. Davon redet man jetzt nicht mehr, weder die Offiziellen noch die Kollegen Kritiker.
Aber jetzt reden wir alle miteinander, wie vorgesehen im Programm von 'Based in Berlin', nach dem wir den Rausch von gestern abend ausgeschlafen haben... der Schlaf der Vernunft?
Gelungen
2. Juni 2011 / Eingestellt von thw um 13:02 / 0 Kommentare

oder doch nicht?
Gestern ist ein aufklärender Artikel zum Ausstellungsprojekt 'Based in Berlin' im TAGESSPIEGEL erschienen, der die Einwände gegen die Schau geschickt zusammen fasst und am Ende ein kritisches Resümé findet:
"Berlin muss sich beeilen, das ist sicher. Aber doch nicht so."
schreibt Christiane Meixner. Weil man auch den Markt bedienen will, sind wieder mal die unbekannten Bekannten dabei und zu den über 1000 Mappen liest man: "doch der open call brachte nicht das gewünschte Ergebnis." Das hätte man sich vorher auch ausrechnen können. Die einen haben es nicht nötig und die anderen fallen durch das Raster.
Wäre es anders, ständen nicht Biesenbach, Obrist und Macel hinter dem Projekt. So aber spiegelt die Schau schon jetzt deutlich den mainstream wider, den wir alle schon kennen, zumeist marktkonform und langweilig. Tatsächlich wurde hier eine Chance verpasst.
Zumindest hätte man eine Möglichkeit schaffen können, die einzelnen Mappen der Öffentlichkeit zur Kenntnis zu geben. Aber so viel Offenheit haben die Initiatoren und Kuratoren wohl nie im Sinn gehabt. So lügt man sich selbst in die Tasche und merkt es noch nicht mal....
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So is this
Eingestellt von thw um 11:46 / 2 Kommentare
Michael Snow ist einer meiner all time Favoriten ebenso wie Ludwig Wittgenstein. In einem Programm im schon hier erwähnten Arsenal, stellt Wolfgang Müller Filme vor, die direkt oder indirekt sich mit dem Werk von Wittgenstein befassen. Unter anderem Michael Snows Film 'So is this'.
Und hier die Ankündigung:
"Der Philosoph Ludwig Wittgenstein war ein passionierter Kinogänger. Er liebte insbesondere Musicals und Western, Fred Astaire und Carmen Miranda waren seine Idole. Stets saß er in der ersten Reihe und empfand den Kinobesuch im Anschluss an seine Vorlesungen als entspannende "Dusche". Zahlreiche Filmemacher wie Derek Jarman und Péter Forgács, Stan Brakhage und Michael Snow haben sich explizit mit Wittgenstein und seinem Werk auseinandergesetzt. Anlässlich der Ausstellung "Ludwig Wittgenstein. Verortungen eines Genies", die noch bis zum 13. Juni im Schwulen Museum zu sehen ist, werden Ausschnitte aus Filmen, die Wittgenstein besonders schätzte, sowie Werke, die von ihm inspiriert wurden, präsentiert. Musikalisch wird Wolfgang Müller (Die Tödliche Doris) durch den Abend führen, der Wittgensteins Island-Reise mit seinem Freund David Pinsent vertont hat. (Kristina Jaspers) (7.6.)
Und wer noch nicht genug davon hat, kann hier hingehen:
Magical History Tour 2001: A Space Odyssey
Stanley Kubrick GB/USA 1968 OF 150 min Wiederholung: 2.6.
Irgendwo hier in dieser Wohnung liegt noch das etwas derangierte Modell des 'Space-Ship', mit dem die Hauptfigur des Films von der Erde zum Mond reist.Und in der Plattensammlung steht noch die Filmmusik mit dem gemalten Bild des Space ships auf dem gleichen Weg. Seitdem war ich auch ein Fan von György Ligeti. Die DVD des Films hat mir jemand geklaut. Die leere Hülle liegt am Bett...
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Der Kritiker als Gärtner
Eingestellt von thw um 11:13 / 0 Kommentare

Auf den ersten Blick haben beide nichts miteinander zu tun. Auf den zweiten sieht das anders aus, denn zum einen muss der Kritiker das Vorhandenes kritisch begleiten und das Neue beobachten und zuweilen pflegen. So wird aus dem Beet eine Art Atelier und aus dem Garten ein Betriebssystem Kunst...
Das reicht jetzt erstmal...wir wollen ja hier keine Betriebsgeheimnisse verraten. Und das alle im Dreieck zwischen Büro, Atelier und Garten.
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Beispielhaft
Eingestellt von thw um 11:00 / 0 Kommentare
Hinter dem trockenen Titel
Living Archive Archivarbeit als künstlerische und kuratorische Praxis der Gegenwart
verbirgt sich ein Programm, das ohne Beispiel ist, aber in einer Institution wie der des Arsenal gut auf- gehoben ist. Da muss man Mitglied werden....
LIVING ARCHIVE Archivarbeit als künstlerische und kuratorische Praxis der Gegenwart (1.6.2011-30.7.2012)
Filme können nur existieren, indem sie gesehen werden. Ihre Geschichte ist immer gleichzeitig Gegenwart und Vergangenheit. Sowohl der Kontext, indem sie enstanden und später ins Archiv gelangt sind, gerät in den Fokus, als auch das heutige Interesse daran. Sichtbar wird dies an den jeweiligen Forschungs-, Vermittlungs-, künstlerischen und kulturellen Projekten, die die Filme zum Vorschein bringen.
Neue Generationen und andere Sozialisierungen eröffnen neue Perspektiven. Dies betrifft historische Kenntnisse, kulturelle Kontexte, geopolitische Herkunft, Theoriebildung, Medienkompetenz. Wie lässt sich ein Archiv hier einbinden; wie kann es vor diesem Hintergrund zugänglich gemacht werden und inwiefern verändert eine zeitgenössische Wahrnehmung die Filme selbst?
Zu Beginn sichten die teilnehmenden KuratorInnen, FilmemacherInnen und KünstlerInnen an Schneidetischen und diskutieren in den Räumen des Kooperationspartners Salon Populaire. Einmal monatlich finden auch öffentliche Sichtungen statt. Der Projektverlauf wird auf unserer Website dokumentiert.
2012 werden die Ergebnisse in einem Festival präsentiert. Mit Filmprogrammen, Vorträgen, Filmperformances, Stummfilmkompositionen und Ausstellungen werden die Arbeitsergebnisse vorgestellt und diskutiert. Zum Abschluss erscheint eine Publikation.
Zahlreiche Programmteile werden später auch im In- und Ausland präsentiert, in Caen und Paris, in New York, in Berkeley und in Toronto. Weiterhin gibt es Kooperationen mit Universitäten: der Ruhr-Universität Bochum, der J.W.-Goethe-Universität Frankfurt a.M., und der Freien Universität Berlin.
Durch unser Residency-Programm des Goethe-Instituts wird es möglich sein, LIVING ARCHIVE auch in den jeweiligen Herkunftsländern der Stipendiaten (Indien, Südafrika, Jordanien, Brasilien) zu präsentieren.
Zur ersten öffentlichen Sichtung am 7. Juni freuen wir uns, Ulrich Gregor im Arsenal begrüßen zu dürfen.
Di 7.6., 19h, zu Gast: Ulrich Gregor
FILMSTIL UND FILMTECHNIK Sechs Teile Ulrich Gregor, Michael Strauven BRD 1968, 184 min.
Zur Einstimmung zeigen wir die Lehrfilmserie FILMSTIL UND FILMTECHNIK von Ulrich Gregor und Michael Strauven, die 1968 auf West 3 ausgestrahlt wurde: Der Film, ob im Kino oder im Fernsehen, ist ein alltägliches, selbstverständliches Medium: zur Unterhaltung, zur Bildung und Information.
Mit Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes
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Best of best
Eingestellt von thw um 10:55 / 0 Kommentare
Zur Venedig Biennale habe ich es diesmal nicht geschafft, aber ich habe vor, später anzureisen, um die Biennale im Stadium der Normalität zu erfahren..
Aber dafür fahr ich dann nach Basel mit diesem Programm:
Art Salon Program
Once again Art Salon - a dense program of artist talks, panels, book signing and other presentations - will be presented every afternoon at Art 42 Basel from June 15 to June 19, 2011. In Hall 1, the Art Salon program is focused on the most current artworld themes and spotlights the artists, curators, collectors, and experts influencing the creative sphere at this moment and in the future.
WEDNESDAY | June 15
1–1.30pm | Talk
Hans Ulrich Obrist, Co-Director, Serpentine Gallery, London
Tino Sehgal, Artist, Berlin
In conversation with Prof. Dr. Hans Christoph Binswanger, University of St.Gallen, Institute for Economy and the Environment, St.Gallen
2–2.30pm | Talk | Museum And Biennale, The Incredible Everyday
Susanne Gaensheimer, Director, Museum für Moderne Kunst, Frankfurt and Curator of the German Pavillion at the 54th Biennale di Venezia
Tobias Rehberger, Artist, Frankfurt/Berlin
3–3.30pm | Talk | The Future of the Physical Gallery in the Digital and Global Age
Josh Baer, Publisher, Baer Faxt, and Art Advisor, New York
James Cohan, Gallerist, New York
4–4.30pm | Book Launch | Cy Twombly Catalogue Raisonné
Jonas Storsve, Curator of the Cabinet d’Art Graphique, Centre Pompidou, Paris
Achim Hochdörfer, Curator, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Vienna
Dr. Nicholas Cullinan, Curator of International Modern Art, Tate Modern, London
Moderator | Mirta d'Argenzio, Curator, Rome
5–5.30pm | Artist Talk | Andreas Siekmann – The Potosí Principle
Chris Dercon, Director of Tate Modern, London
Andreas Siekmann, Artist, Berlin
6–6.30pm | Collector Talk | Africa and Beyond
Artur Walther, Collector, The Walther Collection, Neu-Ulm, Germany
Markus Mueller, Founder, Bureau Mueller, Berlin
THURSDAY | June 16
1–1.30pm | Artist Talk | Art Parcours
Joan Jonas, Artist, New York
Yinka Shonibare, MBE, Artist, London
Moderator | Jens Hoffmann, Curator, Art Parcours, Director, CCA Wattis Institute for Contemporary Arts, San Francisco; Co-Curator, 12th Istanbul Biennial, 2011
2–2.30pm | Book Launch | 'Cellar Door'
Loris Gréaud, Artist, Paris
Giovanni Carmine, Director, Kunst Halle Sankt Gallen, St.Gallen
Gerald Matt, Director, Kunsthalle Wien, Vienna
Pablo del Val, Director, La Conservera, Murcia, Spain
Moderator | Lionel Bovier, Director JRP/Ringier, Zurich
3–3.30pm | The Global Art World | M+: An Update on the Future Museum of Hong Kong
Lars Nittve, Executive Director, M+, Hong Kong
Tobias Berger, Curator, M+, Hong Kong
Moderator | Philip Tinari, Editorial Director, LEAP magazine, Beijing
4–4.30pm | Art Lives | Louise Bourgeois
Dr. Ulf Küster, Curator, Fondation Beyeler Riehen/Basel
Prof. Elisabeth Bronfen, English Department, University of Zurich
5–5.30pm | Talk | Thinking Historical In The Present
Okwui Enwezor, Artistic Director of La Triennale, Paris 2012
Claire Staebler, Art Critic and Associate Curator of La Triennale, Paris 2012
Nicolas Bourriaud, Art Critic, Chef de l’Inspection de la Création Artistique, Ministère de la Culture et de la Communication (DGCA), Paris
6–6.30pm | Artist Talk | Mai-Thu Perret
Mai-Thu Perret, Artist, Geneva
Madeleine Schuppli, Director, Aargauer Kunsthaus, Aarau
FRIDAY | June 17
1–1.30pm | Talk | documenta13 - What is so political about a note?
Chus Martinez, Head of Department, Curatorial Office, Kassel
2–2.30pm | Book Launch | 'Molla Nasreddin: The magazine that would've, could've, should've'
Slavs and Tatars, Artists, Eurasia
Adnan Yildiz, Director of Künstlerhaus Stuttgart
3–3.30pm | Talk | Art & Parallel Economies
Julieta Aranda, Artist and Co-Founder of e-flux, Berlin/New York
Hu Fang, Writer and Gallerist, Beijing
Nikolaus Hirsch, Architect, Rector of Staedelschule Frankfurt
Jan Verwoert, Art Critic and Writer, Berlin
Anton Vidokle, Artist and Co-Founder of e-flux, New York/Berlin
4–4.30pm | Public Art Talk | The Neon Parallax – Geneva
Ami Barak, Curator and Art Critic, Paris
Pierre Bismuth, Artist, Brussels
Moderator | Simon Lamunière, Curator, Art Unlimited; The Neon Parallax, Geneva
5–5.30pm | The Global Art World | Focus on Marrakech
Princess Alia Al-Senussi, Patron and Advisor, London
Vanessa Branson, President, Arts in Marrakech Association and Founder, AiM Biennale, Marrakech
Carson Chan, Curator, AiM Biennale 2012, PROGRAM, Marrakech/Berlin
Moderator | Abaseh Mirvali, Independent Projects Producer, Mexico/Berlin
6–6.30pm | Art Film Talk | DIRTY EYES – On the filmic works of Lawrence Weiner
Gregor Stemmrich, Professor and Author, Berlin
Marc Glöde, Curator, Art Film, Berlin
SATURDAY | June 18
1–1.30pm | Talk | Display of Art: Calm, Volupty but lux limitation
Bertrand Lavédrine, Director of the CRCC, Centre de Recherche sur la Conservation des Collections, Paris
Dr. Stefan Horsthemke, Managing Director, AXA Art Germany
2–2.30pm | Talk | The (Artistic) Meaning Of The Art Market Value
Paola Nicolin, Art Historian and Critic, University Bocconi / Abitare, Milan
Marta Kuzma, Director, Office for Contemporary Art Norway (OCA), and member of the curatorial team for documenta 13
Prof. Stefano Baia Curioni, Department of Institutional Analysis and Public Management, University Bocconi, Milan
3–3.30pm | Talk | Istanbul Biennial
Jens Hoffmann, Curator, Art Parcours, Director, CCA Wattis Institute for Contemporary Arts, San Francisco; Co-Curator, 12th Istanbul Biennial, 2011
Adriano Pedrosa, Co-Curator, 12th Istanbul Biennial, 2011
4–4.30pm | Artist Talk | The Project of Urban Arcadia
Zhan Wang, Artist, Beijing
Shin-Yi Yang, Independent Curator, Beijing
5–5.30pm | Lecture Performance | 'I Am a Laser/Scream Like a Baby,' in correlation with the 'based in Berlin' exhibition
Jeremy Shaw, Artist, Berlin
6–6.30pm | Art Law Talk | Tainted Art and Cross-Border Market - Fetters and Incentives
Norman Palmer, QC (Hon) CBE FSA, Barrister, 3 Stone Buildings, London and Visiting Professor of Law at King's College, London
Lawrence Kaye, Attorney at Law; Partner, Herrick, Feinstein LLP; Co-Chair Art Law Group
Dr. Peter Mosimann, Lecturer, Law Faculty, University of Basel (IP-Law and Art Law)
SUNDAY | June 19
1–1.30pm | Talk | How Is Art History Made?
Seth Siegelaub, Independent Curator and Publisher, Amsterdam
Monika Szewczyk, Writer and Curator, Rotterdam
Adam Szymczyk, Director, Kunsthalle Basel
2–2.30pm | The Curatorial Today | Launch of The Exhibitionist: Journal on Exhibition Making, Issue #4
Jens Hoffmann, Curator, Art Parcours, Director, CCA Wattis Institute for Contemporary Arts, San Francisco; Co-curator, 12th Istanbul Biennial, 2011
Hans Ulrich Obrist, Co-Director, Serpentine Gallery, London
3–3.30pm | Talk | Matisse Acanthes Conservation Project
Dr. Ulf Küster, Curator, Fondation Beyeler Riehen/Basel
4–4.30pm | Presentation | Arts Flanders 2012 - A Cluster of Visual Art Events
Hedwig Fijen, Director, Manifesta, Amsterdam
Mirjam Varadinis, Curator, Kunsthaus Zürich, Zurich and Co-Curator of TRACK, Gent
Menno Meewis, Director, Middelheimmuseum, Antwerpen and curator of Middelheim 2012, Antwerp
Moderator | Lissa Kinnaer, International Relations Officer, BAM – Flemish Institute for Visual, Audiovisual and Media Art, Gent
Important Dates for Media
Media Reception: Tuesday, June 14, 2011, 10am, Art Unlimited, Hall 1
Show Dates: June 15 – 19, 2011
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Wie jetzt?
1. Juni 2011 / Eingestellt von thw um 12:01 / 0 Kommentare
Da kommt einem ein Brief vom künstlerhaus bethanien ins Haus geflogen und dann staunt man bei genauerem Hinsehen dann doch:
am 'mariannenplatz 2' (s.o.) und kratzt sich am Kopf. Wo denn nun? Oder der Sparkurs verlangt, dass man die alten Briefbögen weiter verwenden muss. Dabei hat Tannert für den Umzug doch ca. 500.000 Euro erhalten....
Oder habe ich da etwas missverstanden. Zumindest habe ich jetzt schon mal vor dem imposanten Eingang an der Kottbusser Straße gestanden, so einladend wie ein Krematorium. Man wundert sich, dass hinter dieser Fassade überhaupt Künstler und Künstlerinnen leben und arbeiten. Dennoch wirbt man mit dem Untertitel:
ateliers und projektwerkstatt für künstlerische und kuratorische konzepte
Kleiner haben wir's nicht, aber es kommt ja auch nichts raus dabei. Oder was sollen wir unter 'kuratorischen Konzepte' verstehen. Wo doch Tannert für das Haus auch keinerlei Konzepte hat. Aber solange die Gesellschafter mitspielen, kann ja Tannert seine Post weiterhin in der Kohlfurter Strasse abholen. Schließlich wusste der schon immer, wie man sich am besten zur eigenen Festung macht. Schon in den Zeiten am Mariannenplatz....
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert, wussten schon unsere Vorfahren.
Labels: Gestalten gestalten, Reden reden, Schauen gucken
2 x Merkel
Eingestellt von thw um 10:53 / 0 Kommentare
Nein, nicht die Merkel, sondern Klaus und Florian:
Das ist Florian Merkel mit der Arbeit:
Maßgabe,2004, Entwurf für Acrylfigur, "Kunst am Bau' Sammlung der GASAG, entstanden in Zusammenarbeit mit dem Flutgraben e.V.. Dauerleihgabe in der Berlinischen Galerie © Florian Merkel.
Und wo kann man jetzt die Figur wirklich sehen. Obwohl ich die Zeichnung auch noch schöner finde..
Und
selbsterklärend.
und ich dachte, dahinter steckt die gleiche Person. Aber Klaus Merkel ist dann doch nicht Florian.
Wie man sich täuschen kann...



