Zu heiß gelaufen...

29. Mai 2011 / Eingestellt von thw um 09:03 / 1 Kommentare



Die Messegesellschaft Berlin hat in einer Pressemitteilung vermeldet, dass es in diesem Jahr kein ART FORUM geben wird. Die oben genannten Daten sind nicht mehr gültig und das Bild verdankt sich einem Programmfehler, aber lässt deutlich werden, dass es sich bei dieser Kunstmesse nur noch im eine Chimäre handelt. Der Kollege Bernhard Schulz schreibt dazu im 'Tagesspiegel'.

So ist die Messe das erste Opfer eines Betriebs, der zu heiß gelaufen ist. Das letzte offensichtliche Zeichen ist jene Mißgeburt mit dem seltsamen Titel:



Based in Berlin

Die Veranstaltung dauert sechs Wochen und danach ist Urlaub angesagt. Die Schau ist vor allem gedacht für die 'emerging artists', was oder wer sich immer dahinter verbirgt. Und am Rande gibt es sicherlich auch die 'emerging galerists' , die auf den 'emerging visitor' warten, dem man ganz schnell davon überzeugen muss, dass er als 'emerging buyer' noch viel mehr willkommen ist.

Für den 25. Juni bis 1. September rufen wir jetzt schon die 'artless weeks' auf, damit alle mal wieder zur Besinnung kommen. Wenn die Verantwortlichen noch wissen, was 'Besinnung' ist. Zumindest nicht Besinnungslosigkeit...

Morgen...

26. Mai 2011 / Eingestellt von thw um 11:05 / 0 Kommentare

wird's was geben....

Ein Gespräch mit

Victor Burgin

einem der Urväter der konzeptuelllen Kunst

aus Anlaß

der Ausstellung

'A place to read'




in der Galerie 'Campagne Première'

Gesprächspartner des Künstlers ist Thomas Wulffen, Kunstkritiker und Kurator und gleichzeitig Betreiber dieses Blogs.

Termin

Freitag 27.05. 2011 19 Uhr

in der Galerie

'Campagne Première'


Campagne Première


Chausseestraße 116
10115 Berlin
030 40054300

Hof 1. Quergbäude 1. Stock

Wien, du hast es besser...

23. Mai 2011 / Eingestellt von thw um 12:06 / 0 Kommentare



könnte man zu Recht behaupten angesichts dieses Schmökers, der auf 383 Seiten Informationen und Hintergründe zu Hauptstadt Österreichs zusammen fasst. Das Design drängt sich zuweilen in den Vordergrund, aber die Texte halten, was sie versprechen: eine Übersicht zu spezifischen kulturellen Bereichen und Belangen in Wien.

Das Buch legt man sich auf den Nachttisch und guckt immer wieder mal rein, bis man dann doch in Wien steht und die wesentlichen Informationen schon im Kopf hat.
Das Buch wird im übrigen herausgegeben von der Wirtschaftsagenturwien..Gratulation.

Gibt es etwas Vergleichbares für Berlin? Als Berliner guckt man ja nicht genau hin, aber jetzt muss man sich mal wirklich umgucken....das passende Buch zur Stadt.

Für Wien haben wir es gefunden.


...

Ein alter Bekannter

22. Mai 2011 / Eingestellt von thw um 12:33 / 0 Kommentare




Während meines Studiums habe ich Wittgenstein kennen gelernt und er wurde so ewas wie ein Vorbild, in der Haltung und in den Gedanken.
Der 'Tractatus logico-philosphicus' war ein Vorbild, die 'Philosophischen Untersuchungen' eher nicht.

Umso mehr bin ich neugierig auf die Ausstellung im 'Schwulen Museum'
Bericht folgt.

P.S.: Das Foto entstand auf Vorstellungen von Wittgenstein selbst.

so genannte emerging artists

20. Mai 2011 / Eingestellt von thw um 14:17 / 0 Kommentare

'emerging artists'

Die remedur für einen schwächelnden Markt?

Später mehr...

Falsch gelaufen

Eingestellt von thw um 12:20 / 0 Kommentare

bin ich auf dem Weg zum Ausstellungsprojekt 'Stay hungry', denn am Dennewitzplatz habe ich es nicht gefunden.

Dafür finden sich jetzt aber auch die Artikel in den Zeitungen dafür...wie hier.

Und auf der homepage des Projekts findet sich tatsächlich auch eine Karte, nach der ich mich beim nächsten Versuch dann richten kann. Zumindest war ich schon an der Stelle 'enter here', ohne zu wissen, dass ich an der Stelle war.



eben doch falsch gelaufen. Morgen gibt es den nächsten Versuch.

Möge die Sonne scheinen!

'Auflösung der Leinwand'

19. Mai 2011 / Eingestellt von thw um 12:47 / 0 Kommentare




könnte man die Arbeitsweise von Margarete Hahner auf den Begriff bringen. Tatsächlich ist es aber mehr. Schon der Titel der Ausstellung in der Galerie Zwinger weist darauf hin: I confess.

Tatsächlich sind die Bildinhalte nicht genau zu identifizieren. Das aber ist der Reiz dieser Malerei,
bei der man auch nie weiß, ob es so gemeint ist oder sich dahinter etwas ganz anderes aufscheint.
Zumindest in diesem Bild vom Bild ist das der Fall. Die 'Leinwand' ist in diesem aus Schallplatten zusammen gesetzt.

Bis 28. August in der ZWINGER Galerie


Ein Blick auf die Homepage der Künstlerin lohnt sich ebenfalls....

Erinnerungsarbeit

17. Mai 2011 / Eingestellt von thw um 19:26 / 2 Kommentare



Tatsächlich...diese kleine Skulptur stand auch vor Jahrzehnten auf dem Schreibtisch meines Vaters. Sie war schön kalt und auch schwer.

Worum es bei der Skulptur ging, habe ich dann erst nach Jahren verstanden...

Nichts sagen, nichts sehen, nichts hören.

Und hier steht die gesamte Geschichte dahinter, die ich auch noch nicht kannte.

Die Kunst im Bild

16. Mai 2011 / Eingestellt von thw um 09:19 / 0 Kommentare



Der Blogger beim Fotografieren.

Das Ergebnis findet sich hier.

Tagedieb

15. Mai 2011 / Eingestellt von thw um 14:56 / 0 Kommentare



'Wien, du hast es besser...' könnte man jetzt ausrufen angesichts dieser Arbeit im Graben von Wien, einer belebten Einkaufsmeile.
Dabei handelt es sich um ein Werk für den öffentlichen Bereich, erstellt von Cosima von Bonin. So viel Witz hatte ich ihr garnicht zugetraut.

"TAGEDIEB"
Temporäre Installation 7. Mai – 31. Oktober 2010
Ort:
Graben, Höhe Nr. 17/21
Größe:
Grundfläche: ca. 2x2 Meter Höhe: ca. 6 Meter Größe der Figur: ca. 1,20 Meter
Verwendete Materialien:
Glasfiber, Styroporkern, Aluminium, Plexiglas, LED-Beleuchtung, Rohstahl verzinkt, Neonlampe"




Und hier Texte zur Erläuterung:

Einleitung

An einem der zentralsten Orte der Stadt, dem Wiener Graben, wird ab 7. Mai 2010 ein neuer, permanenter Ort für Kunst im öffentlichen Raum eingeweiht, der in der Folge jedes Jahr neu bespielt wird. Das erste Werk für diesen Ort ist die Installation TAGEDIEB von Cosima von Bonin.

Mit Cosima von Bonin konnte die Institution KÖR – Kunst im öffentlichen Raum – eine der international renommiertesten Künstlerinnen der mittleren Generation gewinnen, eine Arbeit für den öffentlichen Raum in Wien zu schaffen. Bonins Arbeit reagiert eindrucksvoll auf das geschäftige Treiben und den histori(sti)schen Charakter der Umgebung. Mit TAGEDIEB wird der Graben zu einem neuen Ort für die Auseinandersetzung mit Kunst im öffentlichen Raum. Kuratorisch verantwortlich für diese Installation zeichnet Matthias Herrmann.

Die 1962 in Kenia geborene und in Köln lebende Cosima von Bonin zeigte im Jahr 2007 einen vielbeachteten Werkblock auf der documenta 12 in Kassel und war in einer Einzelausstellung im Museum of Conteporary Art in Los Angeles präsent. Im Sommer 2010 widmet ihr das Kunsthaus Bregenz eine Personale, im Herbst schließt das Witte de With in Rotterdam mit einer Einzelausstellung an.

Cosima von Bonins sechs Meter hohe, in weisser Farbe gehaltene Installation am Graben verwendet Zitate aus der Populär- und Alltagskultur. Eine unschwer als Pinocchio erkennbare Figur sitzt auf einem Hochsitz und betrachtet müßiggängerisch die Umgebung. Cosima von Bonins Arbeit ist leicht rezipierbar ohne auf inhaltlich zugespitzte Kommentierung zu verzichten. Damit ist diese Arbeit für den hoch frequentierten und architektonisch wie städtebaulich besonders bemerkenswerten innerstädtischen
Ort prädestiniert und wird für lebendige Diskussionen sorgen.


Auf Initiative der Stadt Wien wurde im Zuge der Neugestaltung des Grabens dieser Ort (Höhe Graben 17/ 21) für Kunst im öffentlichen Raum gewidmet. Der Forderung von KÖR nach spannenden Plätzen für die Auseinandersetzung mit Kunst im öffentlichen Raum wird damit Rechnung getragen.
Der für Stadtentwicklung zuständige Stadtrat DI Rudi Schicker über die Installation: „Kunst im öffentlichen Raum bringt Kunst den Menschen näher und wertet gleichzeitig unsere Straßen und Plätze auf. Kunstobjekte sind Anziehungs- und Treffpunkt, bieten aber auch ausreichend Gesprächstoff und so Gelegenheit für spontane Kommunikation. Dies macht den öffentlichen Raum lebendig. Der TAGEDIEB von Cosima von Bonin wird ebenso irritieren wie zum Schmunzeln anregen, gefallen und natürlich auch aufregen. Aber das war, ist und wird auch in Zukunft die Aufgabe von Kunst sein."
Auch Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny freut sich über die Skulptur: „Der Graben ist ein Zentrum der Geschäftigkeit, ein Ort, der in gewisser Weise repräsentativ für das Wien-Bild vieler BesucherInnen ist. Die Intervention von Cosima von Bonin lädt nun ein, dieses Bild zu hinterfragen und zu reflektieren, und zeigt damit, was Kunst im öffentlichen Raum leisten kann: Die Welt mit anderen Augen zu sehen und uns auf neue Ideen bringen."


Zum TAGEDIEB von Cosima von Bonin

Kuratorenstatement

Für ihre Installation am Wiener Graben verwendet Cosima von Bonin wie schon in früheren Arbeiten Zitate aus der Populär- und Alltagskultur und verändert deren ursprüngliche Bedeutung, indem sie mehrere Bedeutungsebenen collagenhaft miteinander verbindet.
Auf einem Hochsitz – angesiedelt zwischen Tennisschiedsrichterstuhl und Aussichtsplattform – hockt eine Figur, deren vom vielen Lügen stark verlängerte Nase uns sofort an Pinocchio denken lässt. Am Ende der Nase baumelt eine Spinne an einem Faden. Eine mit einem Bewegungsmelder versehene Maiglöckchenlampe (das gleiche Modell, das den gesamten Graben ziert), beleuchtet die Szene von hinten.

Durch den Titel der Arbeit, TAGEDIEB, schlägt Cosima von Bonin eine Lesart vor: Mitten im, dem Konsum gewidmeten Zentrum Wiens sitzt ein kleiner Taugenichts und betrachtet müßiggängerisch das geschäftige Treiben um sich herum. Nicht nur, dass er die Tage stiehlt, in dem er nichts tut außer zu sitzen und zu beobachten, konsumiert er nicht, ist er kein „guter Bürger“ und lügt dabei auch noch – was man an seiner verlängerten Nase unschwer erkennt. Nähert man sich ihm, so erleuchtet man ihn, verleiht ihm und seiner „nutzlosen“ Anwesenheit noch mehr Aufmerksamkeit.

Auch wenn über den Titel eine Interpretationsrichtung vorgeschlagen wird, so ist der Titel in erster Linie als Wegweiser zu verstehen. Bonin nutzt die von ihr verwendeten Versatzstücke und deren Materialität souverän, um eine unmittelbar wahrnehmbare ästhetische Setzung vorzunehmen; gleichzeitig entsteht durch die Melange von Elementen, die a priori in keinem Sinnzusammenhang stehen, ein Mikrokosmos, der sich einer „endgültigen“, auf einen klaren Nenner reduzierenden Interpretation entzieht.

Seine Bekanntheit und gleichzeitig seine Fremdheit im histori(sti)schen Ensemble ermöglichen dem Tagedieb, sich zu unser aller Komplizen zu machen, schillernd zwischen Irritation, Nähe und Verführung. Cosima von Bonin, die zu Beginn ihrer künstlerischen Arbeit Partizipation vor allem als Werkzeug einer Gruppe Gleichgesinnter begriffen hat, erweitert mit ihren aktuellen Arbeiten – gerade wenn sie den öffentlichen Raum besetzen – diesen Aktionsradius, indem sie aus Versatzstücken, die wir alle mit individuellem „Sinn“ belegen können, komplexe Gebilde schafft.
Matthias Herrmann





Zu den Arbeiten von Cosima von Bonin

Die Arbeiten von Cosima von Bonin (geboren 1962 in Mombasa, Kenia, lebt und arbeitet in Köln) entziehen sich einer Festschreibung auf einen klar definierten Werk- und Kunstbegriff. Sie arbeitet sowohl in klassischen Feldern wie Skulptur, Fotografie und Tafelbild (auch wenn ihre „Lappen“ aus im Patchworkverfahren bearbeiteten Stoffen bestehen) als auch in neueren bzw. von ihr (weiter-)entwickelten Bereichen wie Film, Installation, Performance und Theater. Private und subjektive Erfahrungen und Einflüsse setzt von Bonin in ein Spannungsfeld der Auseinandersetzung mit Künstlerkollegen und der jüngsten Kunstgeschichte. Aber auch Fäden zu Populärkultur und Mode werden gesponnen – in von Bonins Werk scheint keinerlei Hierarchie zwischen High und Low zu herrschen.

Konsequent dekonstruiert Cosima von Bonin das klassische Bild des Künstlers als monokratisch schaffendem Autor, indem sie mit Kollegen wie Kai Althoff oder Dirk von Lotzow zusammenarbeitet oder das Ausstellen als kollaborative Praxis begreift.
Die vielfältigen von ihr verwendeten künstlerischen Strategien veranlassten Karola Kraus, designierte Direktorin des MUMOK, von Bonin zur würdigen Nachfolgerin Martin Kippenbergers zu deklarieren: „Er hat alles, was ihn umgeben hat, zu Kunst gemacht. Und das macht Cosima von Bonin auch. Sie greift ihre Kunst aus dem Alltag“. Bei aller Referentialität ist die Verwendung des Alltags als Material jedoch nicht als selbstbezügliche Geste mißzuverstehen: zu ernsthaft ist die Auseinandersetzung mit den Mechanismen des Betriebssystems Kunst und zu offen der Bezug zu anderen künstlerischen Bereichen. Die Vielfältigkeit der Bezüge und der unterschiedlichen Ebenen und Materialien, mit denen von Bonin operiert, führen dazu, dass die Arbeiten sich einer eindimensionalen Bedeutungszuschreibung verwehren. Der Choreographie unterschiedlicher Einflüsse in der Erschaffung der Werke steht eine ebenso große Freiheit im Erleben und Begreifen der Arbeiten gegenüber.

Als eine der zentralen Positionen der documenta 12 in Kassel (2007) sind von Bonins Arbeiten spätestens seit diesem Zeitpunkt einem breiteren Publikum bekannt. „Roger & Out“, ihre große mid-career Retrospective im Museum of Contemporary Art in Los Angeles, etablierte von Bonin auch in den USA als eine der zentralen Persönlichkeiten ihrer Generation. Im Sommer 2010 widmet ihr das Kunsthaus Bregenz eine große Einzelausstellung, 2011 folgt eine Einzelausstellung im Museum Ludwig Köln.

Cosima von Bonin
Biografie
geboren 1962 in Mombasa, Kenia lebt in Köln

Einzelausstellungen (Auswahl)
2011 Museum Ludwig, Köln Musée d’Art Moderne et Contemporain, Genève Mildred Lane Kemper Art Museum, St.Louis Friedrich Petzel Gallery, New York Galerie Daniel Buchholz, Berlin Arnolfini, Bristol
2010 Witte de With, Rotterdam “The Fatigue Empire”, Kunsthaus Bregenz
2008 “if? if?”, Galerie Daniel Buchholz, Köln 2007 “Roger & Out”, The Museum of Contemporary Art, Los Angeles
2006 “Relax It’s Only a Ghost”, Friedrich Petzel Gallery, New York
2004 “2 Positionen auf Einmal”, Kölnischer Kunstverein, Köln
2003 “Kalt Modern Teuer”, Friedrich Petzel Gallery, New York
2001 “Bruder Poul sticht in See”, Kunstverein Hamburg
2000 “The Cousins”, Kunstverein Braunschweig
1993 American Fine Arts, New York
1990 Ausstellungsraum Münzstrasse 10 (mit Josef Strau), Hamburg
Gruppenausstellungen (Auswahl)
2010 Galerie Daniel Buchholz, Köln 2009
“Collecting History: Highlighting Recent Acquisitions”, The Museum of Contemporary Art,
Los Angeles “Compass in Hand: Selections from the Judith Rothschild Foundation Contemporary Drawings Collection”, Museum of Modern Art, New York
2008 “Eyes Wide Open”, Stedelijk Museum, Amsterdam
2007 documenta 12, Kassel
2006 “Make Your Own Life: Artists In and Out of Cologne”, Institute of Contemporary Art, University of Pennsylvania, Philadelphia
2005 “The Blake Byrne Collection”, Museum of Contemporary Art, Los Angeles
1996 “Glockengeschrei nach Deutz. Das Beste aller Seiten”, Galerie Daniel Buchholz, Köln,“NowHere”, Louisiana Museum of Modern Art, Copenhagen
1995 “1. Grazer Fächerfest”, Forum Stadtpark Graz
1993 “Parallax View: New York – Köln”, P.S.1 Museum & Goethe House, New York
“Kontext Kunst”, Künstlerhaus Graz Galerie Daniel Buchholz, Köln


KÖR – Kunst im öffentlichen Raum

Die Aufgabe von KÖR – Kunst im öffentlichen Raum ist die Belebung des öffentlichen Raums der Stadt Wien mit permanenten bzw. temporären künstlerischen Projekten. Die Idee ist, die Identität der Stadt und einzelner Stadtteile im Bereich des Zeitgenössischen zu stärken sowie die Funktion des öffentlichen Raums als Agora – als Ort der gesellschaftspolitischen und kulturellen Debatte – wieder zu beleben. KÖR versteht Kunst im öffentlichen Raum nicht als Dekor, sondern als Angebot zur Auseinandersetzung mit Inhalten und radikalen ästhetischen Setzungen sowie als symbolische Markierung bislang kulturabstinenter Territorien. Die Realisierung von Kunstprojekten im öffentlichen Raum gilt als wichtiger Aspekt der Kulturarbeit, ebenso deren Vermittlung und Dokumentation.
„Kaum eine andere Form der Kunst ist so leicht und so vielen Menschen zugänglich wie die Kunst im öffentlichen Raum. Sie beeinflusst das Stadtbild, belebt den öffentlichen Raum, stärkt die Identität einzelner Stadteile und ermöglicht allen WienerInnen und BesucherInnen einen niedrigschwelligen Zugang zu zeitgenössischer Kunst.“ (Mag. Bettina Leidl, Geschäftsführerin KÖR).
Für die Projekteauswahl in den Jahren 2007 bis Sommer 2010 zeichnet eine fünfköpfige Jury, bestehend aus Tobia Bezzola (Kurator Kunsthaus Zürich), Berthold Ecker (Kulturabteilung Stadt Wien), Adolf Krischanitz (Architekt), Sabine Oppolzer (Kunst- und Architekturredakteurin, Ö1) und Anda Rottenberg (Kunsthistorikerin und –kritikerin).
Zuletzt wurden die KÖR-Projekte Et tu, Duchamp? des Inders Subodh Gupta am Kunsthalle Wien public space Karlsplatz (28. April – 31. Oktober 2010) sowie die permanente Intervention Transkription am Thury-Hof, Wien 9. von Marie-Therese Litschauer, die den durch KÖR ausgelobten Wettbewerb gewonnen hat, eröffnet.
Zur Zeit läuft ein Wettbewerb zur künstlerischen Neugestaltung des Turnerplatzes im 15. Bezirk. Am Turnerplatz befand sich eine Synagoge, die in der „Reichskristallnacht“ von Nationalsozialisten zerstört wurde. Die Eröffnung des künstlerischen Projekts ist im Herbst 2011 geplant.
Eine vollständige Projektliste samt Beschreibungen ist auf www.koer.or.at zu finden.

Ebenso auf der Website ist ein stetig anwachsendes Archiv über Kunstprojekte im öffentlichen Raum in Wien seit 1968 eingerichtet (www.koer.or.at/index/).


Cosima von Bonin, TAGEDIEB (Detail), 2010 © Fotos: Ulrike Wagendorfer, 2010

Manifest

Eingestellt von thw um 12:52 / 0 Kommentare








Demnächst erscheint Nr. 12....zum Thema und Themata

Ai WeiWei

12. Mai 2011 / Eingestellt von thw um 20:02 / 0 Kommentare

Informationen

AI WEIWEI – SUNFLOWER SEEDS

Kunsthalle Marcel Duchamp (The World’s Tiniest Museum), Cully, Switzerland | May 22 to July 17, 2011

Opening: Saturday, May 21, from 5.00 p.m.

After much initial uncertainty, the modified version of Ai Weiwei’s installation “Sunflower Seeds” – featuring a different type of seed to that of the installation at Tate Modern – has arrived in good time at the Kunsthalle Marcel Duchamp and the exhibition can take place exactly as the artist had planned. The exhibition is dedicated to his fearless campaign for human rights and freedom of expression. We all hope and pray that the Chinese government will see reason and set Weiwei free.

The artist Ai Weiwei has in recent years succeeded in doing what is perhaps unique in the world of art: he creates artworks that are explicitly understandable as political statements but without at the same time misusing them as means of illustration. Despite his uncommon courage, his unwavering determination and his clear objectives, Weiwei’s oeuvre is incredibly beautiful, poetical and human. His “Sunflower Seeds” mark the zenith of his artistic achievement so far.

Ai Weiwei is – like Joseph Beuys – one of the few artists to be resolutely concerned with bringing about a change in society’s way of thinking and behaving through their artistic ideas and actions – and with the aid of the latest marketing strategies and the commercial instruments of the art market. It is all the more astonishing, therefore, that his installation “Sunflower Seeds” (basically a direct allusion to Mao’s demagogic cult of personality) should captivate us by its sheer beauty and poetry. Indeed, it is an installation that through its simplicity and visual appeal not only establishes a direct rapport with the viewer but also generates a dynamic that tips things the opposite way: the responsible persons at the Tate Modern were suddenly – and quite literally – afraid of the dust stirred up by the trampling of visitors’ feet – afraid of the “health risks” that might arise when the sunflower seeds are rubbed together, when visitors interact too directly with the work.

Sunflower seeds served in Mao’s countless political portraits as a symbol of “warmth and human compassion”, of his godlike power to render the world fertile, and it is precisely this traditional, life-giving Chinese symbol that in Weiwei’s installation has become an invisible menace, both by reason of its stone-hard form and through its all too immediate approachability. What is meant here is not just Communism and the Dictatorship of the People’s Democracy but rather all aspects that are bound up with the idea of the masses. The installation “Sunflower Seeds” consists of a hundred million seeds hand-crafted in porcelain and hand-painted by 1,600 skilled workers in keeping with ancient Chinese tradition. While this form of mass production afforded the workers involved great pleasure and for a time enabled them to earn their living, the result, once installed in the Turbine Hall of the Tate Modern, suddenly represented an invisible menace.

But how shall we interpret this huge installation once it has metamorphosed into a very tiny one – once it is on show at the Kunsthalle Marcel Duchamp, the smallest museum in the world, an institution of almost private character? This reversal of proportions does not in fact change anything at all. Indeed, every individual gesture, no matter how small, can bring forth forces of unimagined magnitude.

Until now it was almost only writers and filmmakers that carried their artistic commitment all the way through to its ultimate political consequences. Ai Weiwei is one of the first visual artists to give us the courage to admit that art is not just about basking in social “fame and glory” under the auspices of the Establishment but about bearing full responsibility – and this goes for all of us – whenever socio-political and socio-cultural wrongs and failings cannot go unchallenged.

Stefan Banz

Professoren-Beschimpfung

10. Mai 2011 / Eingestellt von thw um 13:47 / 0 Kommentare

Während sich die einen, Künstler wie Kritiker, den Arsch aufreissen, um irgendwie über die Runden zu kommen, suhlen sich die Professoren in ihrem Status und ihrem Geld. Diese Beschreibung mag etwas deftig sein, aber sie hat durchaus Realitätsgehalt. Da tut es einem gut, wenn unser Freund und 'Kupferstecher' Karlheinz Schmid in seinem neuesten 'Informationsdienst Kunst' Nr. 477 S.21 -22 gegen die faulen Professoren Künstler vom Leder zieht:

Dresdner Faulenzer und das allgemeine Akademiedrama

Die Hochschule für Bildende Künste in Dresden mag hier nur als Beispiel stehen, denn landauf und landab lässt sich Gleiches beobachten. Die Professoren unserer Kunstakademien sind, mit Verlaub, nicht nur bequem, sondern ungeheuer faule Säcke. Wir wollen diesmal gar nicht über das seit Jahrzehnten debattierte Problem der dürftigen, selten ausreichenden Anwesenheit berichten. Auch das teils leider fehlende Wissen oder, ehrlicher, Halbwissen soll kein Thema mehr sein. Schließlich wissen wir längst, dass Hochschulprofessoren berufen werden, weil sie möglichst als Künstler prominent und somit extrem beschäftigt sind oder, wenigstens, den bereits etablierten Kollegen keine ernstzunehmende Konkurrenz machen. Alles soll nämlich so betulich bleiben, wie es ist.

Denn der Herr oder die Frau Professor hat ja sooo viele Verpflichtungen; da 'ne eigene Ausstellung, dort eine Jury-Sitzung, dann wieder einen maßgeschneiderten Großauftrag im öffentlichen oder privaten Raum, und vergessen wir die vielen Kinder, Liebschaften und luxuriösen Verpflichtungen nicht. Wie soll da auch noch der Studierende zu seinem Recht kommen? Und, ja, überhaupt, hat der denn Rechte? Soll doch heilfroh sein, dass er später in seine Biografie reinschreiben darf, bei X oder Y studiert zu haben. Das öffnet Türen. Mehr muss nicht sein. Denkt so mancher Professor.

Und im Zuge dieser ganzen Nachlässigkeiten macht sich auch keiner mehr die Mühe, fürs neue, fürs nächste Semester und das regelmäßig anstehende Vorlesungsverzeichnis mal ein paar frische Gedanken zu entwickeln, ein paar neue Zeilen zu texten – über das Profil der Klasse, über den Sinn der Lehre, über die neuen Lehrveranstaltungen. Unsäglich, wie beispielsweise in Dresden die Professoren, darunter etliche durchaus sympathische Faulpelze, den eigenen Quark, Semester für Semester, erneut ins neue Vorlesungsverzeichnis müllen lassen. Kann man dort gut honorierten Künstlern wie Hans-Peter Adamski, Peter Bömmels, Lutz Dammbeck, Ulrike Grossarth, Martin Honert, Wilhelm Mundt oder Carl Emanuel Wolff nicht mal in den Hintern treten? Dreist, wie sie, die meisten Köpfe der Fakultät I, Bildende Kunst, im Verzeichnis fürs Sommersemester 2011, Wort für Wort, nachdrucken lassen, was sie schon im zurückliegenden Wintersemester veröffentlicht haben. Sommer wie Winter? Jacke wie Ho- se? Scheißegal?

So viel Einfallslosigkeit in einer kreativen Institution tut jedenfalls weh – und lässt die Frage aufkommen, wa-rum sich die Studierenden das bieten lassen. Nehmt Eure Professoren endlich an die Kandare! Die, allesamt mit Titeln dekoriert, werden dafür bezahlt, dass sie lehren. Mit Leere hat das nix zu tun.

Karlheinz Schmid


Jetzt warten wir natürlich auf ein gewichtiges Widerwort von einem/r der Angesprochenen.

Aber vielleicht haben sie gar keine Zeit dazu...Vielleicht sollte ich als 'ghostwriter' einspringen gegen ein entsprechendes Honorar....oder mal wieder ein Lehrauftrag, Lehre nicht Leere.

Kunstschaden

9. Mai 2011 / Eingestellt von thw um 15:46 / 0 Kommentare

Heute ist in der 'Frankfurter Rundschau' ein kritischer Bericht zum Bilbao-Effekt erschienen, der ins Stammbuch jedes Kultupolitikers gehört, heisse er nun André Schmitz oder Klaus Wowereit.

Mit dem Fazit:

Der Einsatz von Kultur als Motor des Strukturwandels: Der offenkundige Wohlstand in postindustriellen Großstädten Europas geht mit einer zunehmenden Verteilungs-Ungleichheit einher.

Denn die Revitalisierung der städtischen Zentren zielt in erster Linie auf die neuen hoch qualifizierten Mittelschichten aus der Dienstleistungs- und Kreativbranche, auf zahlungskräftige Touristen und auf potenzielle Investoren, die mit ihren Standortentscheidungen die ersehnten Steuereinnahmen und Arbeitsplätze bringen sollen.

Nicht nur die räumliche Polarisierung der Bevölkerung hat sich verschärft, auch die Kluft zwischen Arm und Reich ist größer geworden. Seit der Jahrtausendwende ist die Zahl der Armen und der Sozialhilfeempfänger in der Stadt kräftig angestiegen. Profitiert haben die lokalen Eliten: Bauunternehmer und die Immobilienbranche sowie die kleine Gruppe der gut Ausgebildeten, die in den neu angesiedelten Technologiebranchen und bei Finanz- und Unternehmensdienstleistern einen Job gefunden haben.

Der gesamte Artikel findet sich hier. Angesichts des Gallery Weekends und der Schau 'based in Berlin' sind dergleichen Darstellungen und Überlegungen notwendiger denn je. Geht man dann noch von der Theorie von Luc Boltanski und Ève Chiapello aus, nach der 'Der neue Geist des Kapitalismus' sich vor allem im Künstler manifestiert, wird einem dann ganz schwindlig: Kunst schadet!

Base in Berlin

8. Mai 2011 / Eingestellt von thw um 18:23 / 0 Kommentare

Wir zählen die Tage, bis die Base ankommt.

Erste Anzeichen für Ihr Kommen lassen sich schon erahnen, hier zum Beispiel. Mit Material und weiteren Einsichten, auch gleich hier:


Pressemitteilung

based in Berlin

8. Juni bis 24. Juli 2011 im Atelierhaus Monbijoupark

Eröffnung: 7. Juni 2011

Vom 8. Juni bis 24. Juli zeigt based in Berlin Arbeiten von rund 80 Künstlern, die in Berlin leben und arbeiten. Die Ausstellung umfasst alle zeitgenössischen Kunstpraktiken von Malerei und Zeichnung über Skulptur, Fotografie, Film und Video, von Textarbeiten und Performances bis zu Installationen. Essentieller Teil der Ausstellung ist daher ein umfangreiches Veranstaltungs- programm mit Screenings, Performances und Live-Acts, Workshops und Debatten. „Wir wollen eine räumliche und zeitliche Konzentration erzeugen – die vielen künstlerischen Aktivitäten bündeln und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen“, sagen die Kuratoren.
Berlin hat sich seit dem Mauerfall zu einem der weltweit wichtigsten Produktionsstandorte für Gegenwartskunst entwickelt. Der Ruf Berlins als kreative, weltoffene und dynamische Stadt zieht ungebrochen viele Künstler aus dem In- und Ausland in die Hauptstadt. Der Titel based in Berlin spielt auf die Tatsache an, dass Berlin als künstlerischer Arbeitsort überall große Anerkennung genießt. Viele Künstler haben sich bewusst dafür entschieden, hier zu leben und zu arbeiten. „Ihre Ausstellungen“, so Fredi Fischli (einer der Kuratoren von based in Berlin), „haben sie aber oft andernorts. Uns ist es wichtig, die Künstler hier in der Stadt sichtbar zu machen.“
Die fünf Kuratoren Angelique Campens, Fredi Fischli, Magdalena Magiera, Jakob Schillinger und Scott Cameron Weaver, die für das inhaltliche Konzept und die Künstlerauswahl verantwortlich zeichnen, haben seit November hunderte Berliner Künstler in ihren Ateliers besucht. Auf diese sind sie zum einen durch aktive Recherche, zum anderen durch Einreichungen zu einem „open call“. aufmerksam geworden. 1250 Portfolios wurden eingereicht und gesichtet, einige der Autoren sind in die Künstlerauswahl aufgenommen.
Für die Auswahl war ausschlaggebend, dass die Künstler ihren Lebensmittelpunkt in Berlin haben und als „emerging artists“ erst in den letzten fünf Jahren in Erscheinung getreten sind. Viele der teilnehmenden Künstler entwickeln im Dialog mit den Kuratoren neue Arbeiten für based in Berlin. Für diese stehen Produktionsbudgets zur Verfügung. An der Ausstellung werden nicht nur Künstler mit ihren Arbeiten teilnehmen, sondern auch Projekträume, die Sektionen innerhalb der Ausstellung mit ihrem eigenen Programm bespielen werden. Eine Reihe von diskursiven Veranstaltungen und Workshops wird die vielen Fragen aufgreifen und weiter verfolgen, die in regem Austausch mit Künstlern, Institutionen, Projekträumen, Kritikern, Kuratoren bereits aufgeworfen wurden – zur Situation und Funktion von Berliner Kunstinstitutionen, zu den Produktionsbedingungen der Berliner Künstler u.v.m.
Die große Übersichtsausstellung Berliner Gegenwartskunst richtet sich an ein sehr breites Publikum. Das leerstehende, zum Abriss bestimmte Atelierhaus im Monbijoupark in Berlin-Mitte, das der Bezirk kurzfristig für eine Zwischennutzung zur Verfügung gestellt hat, wird der zentrale Ausstellungsort und steht bis zur Eröffnung auch als Produktionsort für die ausstellenden Künstler zur Verfügung. Ab 8. Juni ist das Haus täglich von 12 bis 24 Uhr geöffnet. Jeden Abend finden hier begleitende Veranstaltungen statt. Darüber hinaus wird die Ausstellung auch an folgenden Orten zu sehen sein: KW Institute for Contemporary Art, Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, Neuer Berliner Kunstverein n.b.k. und Berlinische Galerie – Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur.
based in Berlin I 8. Juni bis 24. Juli 2011 I Atelierhaus Monbijoupark.

Im Kontext der Debatte um eine permanente Kunsthalle in Berlin hat der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit die Ausstellung initiiert, beraten durch die internationalen Kuratoren Klaus Biesenbach (New York), Christine Macel (Paris) und Hans Ulrich Obrist (London). Die Ausstellung wird zeigen, welche Formen der Produktion und Präsentation Berlin braucht. Kulturprojekte Berlin entwickelt und realisiert das Vorhaben gemeinsam mit dem Beraterteam und den fünf Kuratoren.
Weitere Informationen unter www.basedinberlin.com Stand der Information: 5. April 2011, Änderungen vorbehalten.

Und wo bleibt das Logo?

in B b E a R s L e I d N

so?

Gab es da nicht vor kurzem ein Gallery Weekend und nun folgt das Institutionen Weekend?

Hofkunst

Eingestellt von thw um 15:11 / 0 Kommentare




Erst schien es so, als sollte auf dem benachbarten Hof eine Freifläche in eine Art Beet umgewandelt werden. Der Schein war eine Täuschung. Aus dem Beet wurde eine mit Steinen gedeckelte Fläche als Abstellraum für Fahrräder und Kinderwagen.



Bevor die Verwandlung vollzogen ist, haben die Kinder des Hauses die Hofkunst entdeckt und bilden Skulpturen nach ihrem Gutdünken.


Eingestellt von thw um 11:36 / 0 Kommentare




Schon bei seinen ersten Auftritten fand ich die Arbeiten von

David Shrigley
überzeugend, gegen den Strom, aber auch mittendrin. Und jetzt finde ich unter meinen Exemplaren von 'Monokultur' auch eine Ausgabe mit Arbeiten von David Shrigley aus der Jahreswende 2006/2007 (s.o.) und hier unten...




Zur Zeit ist das Werk hier in Berlin in der Galerie BQ zu sehen...
und die Kunstwerke Berlin bieten eine Edition des Künstlers an.

Jetzt muss ich Ihn nur noch kennen lernen.

Und hier das

CURRICULM VITAE
DAVID SHRIGLEY


Born: 17 September 1968. Macclesfield, England
Education: Glasgow School of Art 1988-91

SOLO EXHIBITIONS
2006
Galerie Yvon Lambert, Paris.

DCA, Dundee

2005
BQ Galerie, Cologne
Galleri Nicolai Wallner, Copenhagen
Anton Kern Gallery, New York
2004
Galerie Yvon Lambert, Paris
Stephen Friedman, London
Francesca Pia, Bern
2003
Galerie Nicolai Wallner, Copenhagen
BQ Galerie, Cologne
Kunsthaus, Zurich.
2002
Anton Kern Gallery, New York
Domaine de Kerguehennec, France*
Camden Arts Centre, London
UCLA Hammer Museum, Los Angeles
2001
Galerie Yvon Lambert, Paris
CCS Museum, Bard College, New York*
Stephen Friedman Gallery, London
2000
Galleri Nicolai Wallner, Copenhagen
1999
Francesca Pia, Bern
Galerie Yvon Lambert, Paris
Stephen Friedman Gallery, London
1998
Galleri Nicolai Wallner, Copenhagen
Bloom Gallery, Amsterdam
Galerie Yvon Lambert, Paris
1997
Hermetic Gallery, Milwaukee
CCA, Glasgow
Francesca Pia, Bern
Stephen Friedman Gallery, London
Galleri Nicolai Wallner, Copenhagen
Photographers’ Gallery, London
1996
Catalyst Arts, Belfast
1995
Transmission Gallery, Glasgow

GROUP EXHIBITIONS (Selected)
2006
Under God's Hammer: William Blake versus David Shrigley, Art Gallery of Western Australia, Perth*
Strange, I've Seen That Face Before, Museum Abteiberg, Moenchengladbach*
The Compulsive Line: Etching 1900 to Now , Museum of Modern Art, New York

Humor Me, Kansas City Art Institute*
2005
Situation Comedy, MCA, Chicago*
Emotion Pictures, MUHKA, Antwerp*
2004
Needful Things: Recent Multiples, Cleveland Museum of Art, Ohio
Living Dust, Norwich Gallery, Norwich*
State of Play, Sepentine, London*
Britannia Works, Xippas Gallery, Athens*
2003
Splat,Boom,Pow! The Influence of Cartoons in Contemporary Art,
Contemporary Arts Museum, Houston
2002
Reality Check, (Various venues)*
Jokes, MAMCO, Geneva
Sudden Glory, CCAC, San Francisco*
2001
Rendezvous III, Collection Lambert, Avignon*
Out of Line, Luckman Fine Arts Complex, CSU, Los Angeles
Televisions, Kunsthalle, Vienna*
Under Bridges and Along The River, Casino Luxembourg*
The Fantastic Repetition of Certain Situations, Isabel II,
Madrid (+tour)*
2000
Open Country, Musee Cantonal des Beaux Arts, Lausanne*
The British Art Show 5, City Art Centre, Edinburgh (+tour)*
Beck’s Futures, ICA, London (+tour)
1999
Love Bites, Ikon Gallery, Birmingham (+tour)
Diary, Cornerhouse, Manchester*
Zac 99, Musee d’Art Moderne de la Ville de Paris*
Green, Exedra, Hilversum (NL)
Bildung, Kunstverien, Graz*
Common People; British Art Between Phenomenon & Reality,
Fondazione Sandretto Rebaudengo Per L’Arte,
Guarene D’Alba (Italy)
1998
Surfacing, ICA, London*
Habitat, Centre for Contemporary Photography, Melbourne*
Works on Paper, Alexander & Bonin, New York
Real Life, Galleria SALES, Rome
1997
Tales of the City, Stills Gallery, Edinburgh*
Blueprint, De Appel, Amsterdam*
Caldas Biennale, Caldas da Rainha. (Portugal)*
About Life in the Periphery, Wacker Kunst, Darmstadt*
Young British Photography, Stadthaus, Ulm*
Appetizer, Free Parking, Toronto
Slight, Norwich Gallery, Norwich
1996
Sarah Staton Superstore, Up & Co, New York
Absolute Blue & White, Inverleith House, Edinburgh
The Unbelievable Truth, Stedelijk Museum Bureau, Amsterdam/
Tramway, Glasgow*
1996
Fucking Biscuits and other drawings, Bloom Gallery, Amsterdam.
Big Girl/Little Girl, Collective Gallery, Edinburgh.
White Hysteria, Contemporary Art Centre of South Australia,
Melbourne*
Toons, Gallerie Cambells Occaisionally, Copenhagen
1995 Scottish Autumn, Bartok 32 Galeria, Budapest*
1994 Some of My Friends, Galerie Campbells Occaisionally, Copenhagen
New Art in Scotland, CCA, Glasgow
1992 In Here, Transmission, Glasgow
(*catalogue)

PUBLICATIONS
2005
The Book of Shrigley, Redsone Press/ Chronicle Books
2004
Blocked Path, Galleri Nicolai Wallner, Copenhagen
Let’s Wrestle, Redstone Press, London
Rules, Redstone Press, London (book of postcards)
Kill Your Pets, Redstone Press, London
Kill Your Pets, Revolver, Frankfurt
Joy, Chronicle Books, San Francisco
2003
Yellow Bird With Worm, Kunsthaus Zurich
Who I Am And What I Want, Redstone Press, London
Leotard, BQ, Cologne
Joy, Redstone Press, London (book of postcards).
Evil Thoughts, Chronicle Books, San Francisco (book of postcards)
2002
Human Achievement, Redstone Press, London
Evil Thoughts, Redstone Press, London (book of postcards)
2001
Do Not Bend, Redstone Press, London
2000
Grip, Pocketbooks, Edinburgh
Hard Work, Galleri Nicolai Wallner, Copenhagen
1999
The Beast is Near, Redstone Press, London
Fel, Rudins, Sweden (Swedish translation of Err)
1998
Why We Got The Sack From The Museum, Redstone Press, London.
To Make Meringue You Must Beat The Egg Whites Until They Look Like
This, Galleri Nicolai Wallner, Copenhagen
Centre Parting, The Little Cockroach Press, Toronto
Blank Page and Other Pages, The Modern Institute, Glasgow
1996
Drawings Done Whilst On Phone To Idiot, The Armpit Press.Glasgow
Err, Bookworks, London
Let Not These Shadows Fall Upon Thee, Tramway, Glasgow
1995
Enquire Within, Armpit Press, Glasgow
1994
Blanket Of Filth, The Armpit Press, Glasgow
1992
Merry Eczema, Black Rose, Glasgow
1991
Slug Trails, Black Rose, Glasgow

REVIEWS (Selected)
2005
The Guardian, September 10, Laura Barton.
2004
The Observer, September 12, Miranda Sawyer
The Independent, November 8, Deborah Orr
The Scotsman, November 8, Ajay Close
2003
ArtForum, January
Flash Art, May/June, Craig Garrett
2001
Art Monthly, April, Mark Wilshire
2000
Creative Review, October, Helen Walters
Time Out, Oct 11, Sophie Davies
Flux, August, Jim Medway
1999
Les Inrockuptibles, Sept 16-23, Jade Lingaard
The Gaurdian, 23 Mar, Adrian Searle
Time Out, 31 Mar-7 Apr, Martin Coomer
1998
The Gaurdian, 5 Dec, Michael Bracewell.
Arena, Dec, Anna Chapman.
The Independent, 19 Nov, Judith Palmer
New York Times, 10 July, Roberta Smith
1997
Time Out, 2-9 April, Sarah Kent
Art Monthly, March, David Beech
1996
Flash Art, Nov/Dec, Lars Bang Larsen
Circa, winter, Mike Wilson
Art & Design, Public Art, Judith Findlay
Flash Art, Jan/Feb, Judith Findlay
1995
Zing Magazine, winter, Judith Findlay
Frieze, Nov/Dec, Michael Bracewell

MAGAZINE PROJECTS (Selected)
2005
Guardian (weekly cartoon every Saturday)
The Stranger (Seattle, WA) 2001
Cabinet Magazine, Issue 2
1999
Independent On Sunday Review (Weekly Cartoon 1.99 to 2.00)
1998
Parkett, Number 53, Insert

MAGAZINE ILLUSTRATION (Selected)
Du (Switzerland)
The Stranger (USA)
Esquire (Japan)
Harpers & Queen (UK)
The Walrus (Canada)
Third Bed (USA)
Maisonneuve (Canada)
Saturday Night (Canada)
Donna (Italy)

ANIMATIONS
2005
‘Who I Am And What I Want’ Animate! Commission for
Channel 4 (Collaboration with Chris Shepherd)
2004
BBC.co.uk/collective (weekly animation 'Modern Thought')
Bonnie Prince Billy ‘Agnes Queen of Sorrow’ promo
2003
Blur ‘Good Song’ promo (collaboration with Shynola)
2002
What Happens After You’re Dead Channel4.com viro project

Voo

Eingestellt von thw um 10:58 / 0 Kommentare

ist ganz woanders, in einem Hinterhof an der Oranienstr. 24.

Ein neues Geschäft mit hochwertiger Mode, einem Cafe und einem Angebot von Lesestoff, siehe hier:




von AiWeiWei bis Tilda Swinton und weiter.

Und das neue Heft von Balkon & Garten macht sich gut in diesem Umfeld. Nicht jeder hat ein Vogel, oder sollten wir besser von einem Piepmatz sprechen, und zeigt es noch...mein Freund eine Meise.

"Du hast wohl eine Meise?!"

Do you?

Eingestellt von thw um 09:36 / 0 Kommentare



Die Frage 'Do you read me' kennen wir aus der Auguststrasse. An dieser Stelle, an der Potsdamer Straße aber ist sie neu, so neu, dass nur die Frage im Raum steht, im wahrsten Sinne des Wortes anlässlich des vergangenen Gallery Weekends.

Demnächst also Eröffnung zusammen mit der Galerie von Michael Krome, die gleich nebenan ein neues 'Standbein' eröffnet. Das alte an der Karl-Marx-Allee wird dann wohl geschlossen.

Die Wiederkehr der Conceptual Art

Eingestellt von thw um 09:04 / 0 Kommentare



in einem anderen Gewand. Allenfalls die Gestalter sind sich des Hintergrunds bewusst, der alltägliche Betrachter wohl nicht.

Die Homepage mit der Angabe www.bierbier.org setzt dem Ganzen noch die (Schaum)Krone auf.
Siehe hier:




Oder haben wir hier etwas missverstanden und es handelt sich um eine blosse Selbstreferenz? Aber was war die conceptual art denn anderes.