Abstrakte Universen

25. April 2011 / Eingestellt von thw um 18:20 / 0 Kommentare



R.H. Quaytman: Cherchez Holopherne, Chapter 21 (bei Daniel Buchholz)

Die Karte fiel mir in die Hände und konnte sie nicht so einfach ablegen....seltsames Bild, einerseits Spielwiese, andererseits Holoferne suchen, Kapitel 21.

Ein bißchen Suchen bringt das zu Tage, aber auch das.

Nicht übersehen wollen wir dies.







Didier Faustino bei Michel Rein Galerie

Neuer Kubismus

22. April 2011 / Eingestellt von thw um 09:30 / 0 Kommentare




Gefunden in Friedrichshain

The Right Profile

Eingestellt von thw um 09:19 / 0 Kommentare




Siehe hier.

Und 'The Right Profile' hat seinen Ursprung hier.

Karfreitag

Eingestellt von thw um 09:17 / 0 Kommentare

Treppenrudel

Eingestellt von thw um 09:14 / 0 Kommentare



Zu Ostern treffen sich alle, auch die Treppenaufgänge.

Ai WeiWei

14. April 2011 / Eingestellt von thw um 10:32 / 0 Kommentare

Die Guggenheim Foundation hat eine Seite aufgemacht, auf der man für die Unterstützung von Ai WeiWei eine Unterschrift hinterlassen kann, an dieser Stelle oder hier:

http://www.change.org/petitions/call-for-the-release-of-ai-weiwei

Fischli und wer weiß?

11. April 2011 / Eingestellt von thw um 13:56 / 3 Kommentare



Tatsächlich handelt es sich um eine Arbeit von Fischli Weiss, die auf der Briefmarke zu erkennen ist. Sieht irgendwie aus wie eine Mischung aus Brancusi und Duchamp. Das passt dann auch zum Anlass

1910-2010 Kunsthaus Zürich

Die Zeichnungen drum herum sind von einer anonymen Designerin und die eigentliche Zusendung von einer Künstlerin mit dem Namen Elisabeth Eberle. Einen ähnlichen Umschlag hatten wir schon einmal in diesem Blog, allerdings mehr der Op-Art zugeneigt...

Wer sucht, der findet...

Erinnerungsarbeit

9. April 2011 / Eingestellt von thw um 11:56 / 0 Kommentare

oder Vergangenheitsbewältigung?

Die Frage mag sich jeder selbst beantworten, nach dem er diesen Artikel von Detlef Kuhlbrodt aus der taz von gestern gelesen hat.

Das Schöne an dem Text ist die Möglichkeit, seine eigenen Erfahrungen, Erkenntnisse und Erinnerungen aufzurufen. Welches Computer-Modell habe ich benutzt? Welches Betriebssystem? Dose oder Apfel, nicht zu vergessen Linux....

Tatsächlich habe ich vor kurzem noch meinen ersten Mac in der Hand gehalten und er läuft immer noch, nur der Bildschirm will nicht mehr so richtig leuchten, wie beim jetztigen, der an bestimmten Stellen taub ist. Und was haben wir gespielt: Tetris mit Nackenmassage zu Erringung des HighScore und 'Lara Croft'...besser als Angelina.

Und heute...immer noch Tetris (Quinn) und Filme unsonst und dann zwischendurch in den Garten, jetzt mit WLAN...

Heimatverbundenheit

Eingestellt von thw um 11:17 / 0 Kommentare



Ja, das ist es wohl... Ich gebe es zu. Da überfliegt man die Seiten des in Konstanz erscheinenden 'SÜDKURIER' auf der Homepage der Zeitung und landet auf diesem Artikel. Und wird sich mal wieder bewusst, daß Kunst auch in der Provinz entsteht und eine "kritische Auseinandersetzung mit Warhols Werk" beinhaltet, nicht zu reden über Kunst über Kunst...

Dass sich die Galerie dann auch tatsächlich noch 'Galerie Überlingen' nennt, hat was. Hier finden sich Details und ein Bildbeispiel für das Werk von Ralf Bittner.

Zumindest enthält der Stadtname 'Überlingen' auch den Stadtnamen 'Berlin', wenn auch klein geschrieben. Aber diese Verknüpfung fand ich immer schon überzeugend für jemand, der lange Zeit in Überlingen gelebt hat und dann nach Berlin verzogen ist, der Namen wegen?

I would like to be there....

Eingestellt von thw um 11:09 / 0 Kommentare



... auch deshalb, weil sich das 'Logo' der Messe so angenehm im Hintergrund hält, im wahrsten Sinne des Wortes. Darüber hinaus spricht das Foto alle Sinne an, sei es die Nase, das Ohr und das Auge....

Ist das Hongkong?

In einer Woche oder so...

4. April 2011 / Eingestellt von thw um 21:40 / 2 Kommentare



Das muss man wohl ansehen....

obwohl ich den Titel für überzogen halte. Aber den ersten Beitrag habe ich nicht verpasst, und jetzt werde ich mich nicht vor den kleinen Bildschirm meines MacBook 13'' setzen, um die digital gespeicherte Version anzugucken...

Morgen ist ja auch noch ein Tag!

Und hier der Text aus dem Hinweis auf die Serie bei der ARD:

Geld ist ein Faszinosum. In sich ist es nichts, und doch kann man fast alles damit kaufen. Was ist Geld? Gibt es Analogien zwischen Geld und Kunst? Ist der Tausch von Geld in Kunst nur der Tausch von einer Abstraktion in eine andere?

In Rom ist der Künstler zu Hause, der wie kein anderer über dieses System nachdenkt: Cesare Pietroiusti. In der Tradition von Marcel Duchamps entwickelt er Methoden zur "irreversiblen Transformation von Geld" und verwandelt Galerien und Museen in Laboratorien für seine anarchischen Experimente. Er ist ein Außenseiter, der sich nicht dem Geldsystem unterwerfen will. Er unterläuft und untergräbt es. Mit aller Konsequenz: Als Künstler nimmt er nicht teil am Markt. Gegenangriff stellt seine wichtigste Arbeit vor: Eating Money - An Auction.

Pietroiusti serviert mit seiner Performance überraschende Parallelen zwischen Nahrungs- und Geldkreislauf. Er verspeist einen Geldschein - und verdaut ihn zu Kunst. Er führt ein Spiel vor um die Aufhebung von Regeln, die Auflösung von Grenzen, die Verwandlung von Werten. Mit intelligentem Witz jongliert Pietroiusti mit Geld und zerstört als Eulenspiegel der Kunst unsere darauf gerichteten Vorstellungen. Kann man Geld essen? "Gegenangriff" lädt ein zu einem kulinarischen Experiment der besonderen Art.

Die vierteilige Dokumentationsreihe stellt vier zeitgenössische Künstler vor, die auf unorthodoxe Weise unser Wirtschaftssystem erkunden: vier Grenzgänger. Einen Italiener, der Geld zu Kunst verdaut, einen Klangkünstler, der die Dynamik des Finanzmarkts in Sound transformiert, einen Briten, der in einem Selbstexperiment seinen gesamten Besitz zerstört, eine Fotografin, die über Jahrzehnte den Habitus der ökonomischen Elite dokumentiert. Die Resultate reichen von humorvoller Subversion, akribischer Investigation, existenziellem Selbstexperiment, bis zu einfühlender Dokumentation.

Mit ihren ungewöhnlichen Werken loten sie Fragen aus, die uns alle angehen: von Geld und Tausch, Börse und Spekulation, Konsum und Besitz, Armut und Reichtum. Wie funktioniert Geld? Was kaufen wir, wenn wir kaufen? Wer sind wir ohne Dinge? Warum wächst die Kluft zwischen Arm und Reich? Mit außergewöhnlichen Mitteln führt uns die Kunst vor Augen, aus welchen stillschweigenden Annahmen das Wirtschaftsgeschehen im 21. Jahrhundert seine Kraft bezieht. "Gegenangriff - Wirtschaft im Fadenkreuz der Kunst" eröffnet überraschende Perspektiven auf die Welt der Ökonomie.







Halllo!

3. April 2011 / Eingestellt von thw um 15:06 / 0 Kommentare



Und schönen Sonntag noch....


links: Kazuo Katase, o.T., 2009, Leuchtkasten
© Galerie Brigitte March, Stuttgart

rechts: Edouard Manet, Nana, 1877 (siehe hier)
© Hamburger Kunsthalle.

Hä...

Eingestellt von thw um 11:25 / 1 Kommentare




Auf der Rückfahrt von der Galerie (s.u.) wollte ich das neue Kunstmagazin lesen und dann fiel mir plötzlich der Titel bzw. das Titelbild auf, ein Selbstporträt #1 von Jack Pierson.
Und dann wollte ich es doch nicht in aller Öffentlichkeit lesen und mich dem Verdacht auszusetzen, ein p.P. zu sein, ein pädophiler Päderast.

Der Text dazu von Kathleen Bühler mit dem Titel 'Künstlerische Begegnungen mit sich selbst im Wandel' ist eine gelungene Übersicht zum Thema. Und die Fotos aus der Serie 'Self Portrait' (2003-2005) zeigen eben nicht den Künstler, sondern das Fremdporträt als Selbstporträt, vom Jungen bis zum distinguierten Herren meines Alters.




© Jack Pierson/Courtesy Aurel Scheibler/ScheiblerMitte, Berlin

Was für ein ernster Horror

Eingestellt von thw um 11:02 / 0 Kommentare

Das ist ein etwas seltsam klingender Titel für eine Ausstellung. Sie findet statt in der Kienzle Art Foundation und widmet sich dem Werk des früh verstorbenen Josef Kramhöller und dessen Umkreis.

Dazu ist auch ein 'aufwändiger' Katalog erschienen mit diesem Titel



Der Katalog enthält auch ein Gespräch mit Helmut Draxler, der auch am 14. Mai in der Galerie anwesend sein wird, anlässlich der Perfomance der ehemaligen Lebensgefährtin des Künstlers, Fabienne Audéoud mit dem Titel 'A lecture on my face hello'.

Eigentlich hatte ich ja etwas anderes erwartet unter dem Titel 'Kienzle Art Foundation', erst recht nachdem man mich darauf hingewiesen hat, dass eine Vorbesichtung mit der Kuratorin möglich sei.
Das liess in mir das Bild einer mehrteiligen Fabrikhalle entstehen....

Aber wo gibt es das in der unmittelbaren Nähe zum Savignyplatz. Und die Räume in der Bleibtreu Straße sind wohl proportioniert. Und der Inhalt ist sehenswert, weil er auch Werke des Studienfreunde zeigt. Dazu muss man den Text von Helmut Draxler im 'Katalog' lesen, der Kramhöller in die Zeit einordnet, die achtziger, die neunziger und die nuller Jahre.

Eine Frage am Ende: Wie schnell wir die Aktualität zu einer historischen Folie?

In den Sternen...

1. April 2011 / Eingestellt von thw um 15:18 / 0 Kommentare

Für den Beitrag der Schweiz auf der Biennale in Venedig 2011 hat Thomas Hirschhorn für den geneigten Interessenten eine Leseliste zusammen gestellt, die es in sich hat:


James Graham Ballard: "The Crystal World"

George Sand: "Laura. Voyage dans le Cristal",

Elias Canetti: "Masse et puissance"

Gaston Bachelard: "Le droit de rêver"

Marcus Steinweg: "Aporien der Liebe"

Manuel Joseph: "La Restitution"

"La Sécurité des personnes et des biens"

Giorgio Agamben: "Profanations"

"Moyens sans fins"

Louis Ucciani: "Distance Irréparable"

Alain Badiou: "La relation énigmatique entre philosophie et politique"

"Rhapsodie pour le Théâtre"

"De l'idéologie" (Avec François Balmès),

Comité invisible: "L'insurrection qui vient"

Tiqqun: "Théorie du Bloom"

Adalbert Stifter: "Bunte Steine" "Bergkristall"

Stendhal: "De l'amour"

Stéphane Crussol: "Les Pouvoirs Magiques des Crânes de Cristal"

Philip Permutt: "Ces Pierres qui guérissent, Guide pratique de Lithothérapie",

"Le Livre des Minéraux",

Editions La Boétie, "Encyclopédie des minéraux",

Gründ, "Les minéraux, une géométrie en couleurs"

"Nature et Vie",

"Les Minéraux, où les trouver, comment les collectionner",

"Le guide familier des Roches et Minéraux".

Thomas Hirschhorn, Aubervilliers, März 2011


Ob wir das bis Eröffnung schaffen, steht in den Sternen.

Super Art Market

Eingestellt von thw um 12:49 / 2 Kommentare

trägt ein Film als Titel, der sich kritisch mit dem Marktgeschehen auseinander setzt.

und jetzt auch online abzurufen ist mit Unterstützung des Arsenal


und hier die englische Version der Pressemitteilung dazu:

Film Partner: Arsenal - Institute for Film and Video Art

This film is only available in Germany, Canada and USA.

The works of contemporary artists commanded astronomical prices between 2002 and 2008. Some art works cost as much as a Boeing. The real players in the art boom weren't the investors or even the artists themselves, but the gallery owners and art dealers. They created 'their' artists and decided who would get to buy their work. Super Art Market features the gallery owners Leo König from New York, Lorenz Helbling from Shanghai, Judy Lybke from Berlin, Lora Bartlett from London and Michai Pop from Cluj, Romania. They discuss how they run their business and make millions. This is a film about art in a consumerist society.

Credits

Original Title: Super Art Market
Language: Originalversion with English subtitles, Original version with German subtitles
Country of Origin: Germany
Year : 2009
Duration: 89 Min.
color
Director: Zoran Solomun
Script: Zoran Solomun
Camera: Lorenz Haarmann, Ralf Schlotter
Editing: Janina Herhoffer
Sound: Christoph Waury, Huang Xun
Sound Mix: Ansgar Frerich/BASISberlin
Music: Milimir Draškovic/Studio Music Design
Starring/Featuring: Leo König, Gerd Harry Lybke, Lorenz Helbling, Mihai Pop, Laura Bartlett, Vito Schnabel, Tony Matelli, Kelli Williams, Martin Eder, Adrian Ghenie, Zhou Tiehai, Becky Beasley, Julian Schnabel
Production: OHNE GEPÄCK Berlin, ZDF; arte, Zoran Solomun, Dagmar Fromme
Festivals: 2010: Big Sky Documentary Film Festival, Montana (USA)
supported by: Der Beauftrgte der Bundesregierung für Kultur und Medien

P.S.: Das war wohl falsch mit dem Abruf auf der Seite des ARSENAL. Ein Missverständnis oder kann uns jemand weiterhelfen...

Der Vollständigkeit halber

Eingestellt von thw um 11:56 / 0 Kommentare

Jens Kastner erhält den
ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik 2011

Der einzige deutsche Preis für Kunstkritik geht an den in Österreich lebenden Soziologen und
Publizisten Jens Kastner.


Die Jury würdigt die Unabhängigkeit und Unkonventionalität des
Wiener Kulturkritikers, für den das Schreiben über Kunst immer auch eine politische Perspektive hat
.


Berlin, 1. April 2011. Der promovierte Soziologe Jens Kastner, der seit 1995 als freier Autor für verschiedene Medien arbeitet, wird mit dem Preis für Kunstkritik 2011 ausgezeichnet, der von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) in Kooperation mit der ART COLOGNE verliehen wird. Der Preis, der mit 3.000 Euro dotiert ist und sich an freie Journalisten richtet, wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal öffentlich ausgeschrieben. In der Begründung des Preisgerichts heißt es:


„Der Jury ging es in ihrer Entscheidungsfindung nicht um die stilistischen Merkmale einer journalistischen Handschrift allein. Sie wollte ausdrücklich eine kritische Haltung würdigen, für die publizistische Unabhängigkeit und eine sorgfältige, Satz für Satz erarbeitete Analyse wichtiger ist als die Orientierung an schnelllebigen Trends. Jens Kastner verkörpert in seinen Texten diese Unabhängigkeit in herausragender Weise. Er macht sich das Handwerkszeug des gelernten Soziologen zu Eigen, um die Funktionsweisen und Betriebszusammenhänge der Bildenden Kunst zu durchleuchten. Dabei zwingt er künstlerische Praxis nie in starre Raster. Die Jury will hervorheben, dass Kastner auch Randbereichen des Kunstbetriebs Aufmerksamkeit schenkt und seine Sprache sich frei von Mystifikationen und Wortschablonen ganz verschiedenartige Themen erschließt. Kunstkritik ist hier stets Kulturkritik, verliert aber Künstler und Kunstwerk nicht aus den Augen und verbindet den Einzelfall geschickt mit dem Horizont breiterer gesellschaftlicher Entwicklungen.“


Ausdrücklich würdigten die Juroren das Niveau der eingereichten Arbeitsproben und ihre Vielfalt:

„Die Jury war von der hohen Qualität der Einsendungen beeindruckt. Erfreulicherweise waren auch spezialisierte Genres der Kunstkritik wie die Marktberichterstattung oder kunstwissenschaftliche Ansätze vertreten. Die Jury hält diese Vielfalt für wichtig und war bemüht, die verschiedenen Perspektiven nach ihren je eigenen Kriterien zu würdigen.“


Der Preis wird durch die ADKV seit 1999 ausgelobt, seit 2006 in Kooperation mit der ART COLOGNE, die auch das Preisgeld stiftet. Die Auszeichnung würdigt das Engagement freier Kunstkritikerinnen und
-kritiker, die sich in der Fach- und Tagespresse oder in anderen Medien mit zeitgenössischer Kunst und ihrem sozialen Kontext auseinandersetzen.



Mitglieder der Jury 2011: Catrin Lorch (Süddeutsche Zeitung); Dr. Jennifer Allen (Kunstkritikerin und ehem. Preisträgerin); Thomas Locher (Künstler, Berlin/Kopenhagen); Marius Babias (Direktor n.b.k., Berlin); Gerrit Gohlke (Kunstkritiker und Vorstandsmitglied der ADKV).



Bisherige Preisträger: Jennifer Allen (2009); Rudolf Schmitz (2008); Ludwig Seyfarth (2007); Catrin Lorch (2006); Dominic Eichler (2005); Gregory Williams (2004); Raimar Stange (2003); Renate Puvogel (2002); Jan Verwoert (2001); Stefan Römer (2000); Hans-Christian Dany (1999).



Gratulation!