Nachschlag

30. Juli 2010 / Eingestellt von thw um 17:17 / 0 Kommentare

weil es so gelungen war...




bis zum nächsten Mal...

Rätselbild

Eingestellt von thw um 17:09 / 0 Kommentare

Zum Wochenende bieten wir hier ein Rätselbild an:




Zu welcher Ausstellung an welchen Ort lädt diese Karte ein?

Vorschläge mit 'betr. Rätselbild' an thwulffen@catrack.de

'Die Inszenierung des Künstler'

Eingestellt von thw um 16:30 / 0 Kommentare

lautet der Titel einer kommenden Ausstellung im Museum Ludwig. Und als Hinweis auf das Thema habe ich diese zwei Bilder erhalten...



Das braun gefärbte trägt den Titel

'Caricature. La gloire et le pot-au-feu'

und stammt von Marie-Alexandre Alophe, Paris 1848 © Bibliothek nationale der France Paris



das s/w Foto zeigt 'Mitglieder der Bauhauskapelle, Dessau, um 1928' aufgenommen von T.Lux Feininger (©), Bauhaus Archiv Berlin




Das letzte Bild ist ein weiterer Hinweis zum Thema, auch weil ich die Mode von agnes b. schätze.

Der vollständige Titel der Ausstellung lautet 'La Bohème' Die Inszenierung des Künstlers in Fotografien des 19. und 20. Jahrhunderts.

Museum Ludwig Köln, 25.90.2010 - 9.1.2011

Besser als ausgedruckt

Eingestellt von thw um 16:09 / 1 Kommentare


Die Texte sind schon online gewesen bei e-flux und ein, zwei davon habe ich dann auch ausgedruckt.

Nun aber gibt es die gedruckte Version zum Reinlesen, zum Mitlesen, drumherum lesen und überall lesen. Die Frage allerings bleibt die gleiche: What is contemporary art.

Neben dem allgegenwärtigen Hans Ulrich Obrist finden sich Beiträge von Cuauhtémoc Medina, Hal Foster, Dieter Roelstrate, Han Verwoert und Jörg Heiser neben Carol Yinghua Lu, Zdenka Badovinac und Martha Rosler. Jetzt habe ich noch nicht Boris Groys erwähnt auch auch nicht das Raqs Media Collective und Hu Fang.

Bis zum Semesterbeginn konzentriert sich jede/r auf einen Artikel. Und dann gibt es Kurzreferate zum Seminar, die vorher abgesprochen werden...ach nee, soweit sind wir ja noch gar nicht.

Chaplin

23. Juli 2010 / Eingestellt von thw um 15:00 / 0 Kommentare

hat bekanntermassen neben vielen anderen Werken auch den Film 'Goldrausch' gemacht, den ich besonders mag.

Alljährlich um diese Zeit werde ich an diesen Film erinnert, weil die Ausschreibung des Goldrausch Künstlerinnenprojektes in meinen digitalen Briefkasten landet.

Also hier:

Goldrausch Künstlerinnenprojekt art IT
Programm zur Professionalisierung für Bildende Künstlerinnen
Aufruf zur Bewerbung für den neuen Kurs 2011
Bewerbungsfrist: 31. August 2010
www.goldrausch-kuenstlerinnen.de <
http://www.goldrausch-kuenstlerinnen.de/>

<
http://www.goldrausch-kuenstlerinnen.de/>
Das Goldrausch Künstlerinnenprojekt bietet auch 2011 ein einjähriges Professionalisierungsprogramm für Bildende Künstlerinnen an. Wir laden interessierte Künstlerinnen aller Sparten herzlich ein, sich um die Teilnahme zu bewerben. Das Professionalisierungsprogramm stellt die Bildung professioneller Netzwerke und berufsrelevante Kenntnisse in den Mittelpunkt. Angesprochen sind Berliner und internationale Künstlerinnen, die nach ersten Ausstellungen oder in einer neuen Arbeitsphase individuelle Lösungen für folgende Fragen suchen: Wie bringe ich meine Arbeit in die Öffentlichkeit? Wie organisiere ich meine selbständige Künstlerinnentätigkeit?

Neben Workshops und Gastgesprächen werden die Erstellung einer individuellen Website, eines Katalogs, und eine gemeinsame Ausstellung angeboten. Geleitet wird das Projekt von den Kunstwissenschaftlerinnen Birgit Effinger und Hannah Kruse; finanziert wird es durch die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen und den esf.

Teilnahmevoraussetzung ist eine abgeschlossene künstlerische Hochschul-/Akademieausbildung oder vergleichbare Kenntnisse, sowie erste Berufserfahrungen. Eine Altersbegrenzung besteht nicht; die Teilnahme ist kostenfrei.

Kursdauer: Januar bis Dezember 2011
Kurszeiten: Seminare innerhalb folgender Zeiten: Mittwoch und Donnerstag 10 - 14, Freitag von 10 - 17 Uhr

Bewerbungsunterlagen:
Wir bitten um eine schriftliche Bewerbung, die per Post oder persönlich eingereicht werden kann.
– Dokumentation der künstlerischen Arbeit in Form einer Mappe (Portfolio)
– Knappe Darstellung der Gründe für die gewünschte Teilnahme
– Lebenslauf/CV mit Ausbildungsweg und Auflistung der Ausstellungen, Projekte und Stipendien
– Kurzes Statement zur eigenen Arbeit
– Kataloge (falls vorhanden), CD, DVD nur als eigenständige künstlerische Arbeiten
– frankierter Rückumschlag (persönliche Abholung möglich)
Bewerbungsschluss: Dienstag, der 31. August 2010

Applications can be submitted in English -
for information in English please see website

goldrausch künstlerinnenprojekt art IT
Händelallee 1
10557 Berlin
T. *49 (0)30 3906 3863
info@goldrausch-kuenstlerinnen.de
www.goldrausch-kuenstlerinnen.de <http://www.goldrausch-kuenstlerinnen.de/>




Und Schuhe muss man nicht essen bei diesem 'Goldrausch'.

Unbekannt?

22. Juli 2010 / Eingestellt von thw um 21:02 / 2 Kommentare



Das ist einfach schön oder schön einfach. Fragt sich nur: Ist das jetzt ein Font, der so tut als wäre er handgeschrieben oder sind die Schriftzeichen wirklich mit dem Buntstift gemalt?

Wir sehen uns am nächsten Donnerstag um 19 Uhr in der ifa-Galerie Berlin. Alles weitere hier und hier.

Bekannt?

Eingestellt von thw um 20:41 / 0 Kommentare




Ein neues Filmfestival?

Ein Einführungskurs für kommende Kameramänner und -frauen?

Einfach mal hier gucken.

Oder warten bis zum 7.10.....


Gibt es danna auch wieder die schicken T-Shirts? Und sind vom letzten Mal noch welche übrig?

Geschafft!

Eingestellt von thw um 12:08 / 1 Kommentare






Diesmal habe ich es vollbracht, zu den Rundgängen der hiesigen Kunsthochschulen. Was mich daran erinnert, dass ich vor Jahrzehnten oder vor Jahren einmal einen Lehrauftrag an der damaligen HdK hatte. Das war's dann aber auch...Zumindest werde ich von den damaligen 'Schülern' und 'Schülerinnen' noch heute freundlichst begrüßt...

Erst nach Weissensee und diesmal schon fast vor der Tür geparkt. Aber ein paar Schritte mussten es dann doch noch sein. Dafür habe ich dann auch noch von Weissensee selbst etwas gesehen.




Das Gebäude in der Bühringstrasse selbst zeigte sich zugänglich und übersichtlich. Und man hatte nicht das Gefühl, dass die Studenten und Stundentinnen hier die Welt neu erfinden wollten (s.u.).
Vielleicht ergibt sich auch aus der Bescheidenheit auch so etwas wie Haltung. Und die Nähe von Graphic und Industrie Design zu freien Kunst, eine Etage höher oder nebenan?, relativiert beides und das ist auch gut so.

Dann mit dem Auto durch die halbe Stadt zur Hardenbergstrasse, die gesperrt war ebenso wie der große Stern. Aber meinen Westen kenn' ich immer noch und so fand ich direkt gegenüber dem Haupteingang einen schönen Platz für Sunny (Nissan).



Im Gebäude aber herrschte Andrang und Tristesse, jedenfalls für mich. Dass man in diesen Zeiten so naiv mit der Kunst umgehen kann, ist erstaunlich. Hier, an der UdK, will man tatsächlich die Welt noch neu erfinden. Vielleicht sind es die Besuchermassen, die alljährlich durch die Hallen und Flure ihren Weg finden, dass man noch der Überzeugung ist, man könne es.

Das sei im wahrsten Sinne des Wortes 'state of the art'. Es ist alles andere, aber sicherlich nicht das. Aber sicherlich ist es die Bürokratisierung der Kunst mit Pensionsanspruch.

Und endlich weiß ich jetzt, warum ich dort nicht lehre...



P.S.: Die Künstler mögen sich bitte melden, damit ich Ihren Namen dem jeweiligen Werk zuordnen kann...

Galerie als Museum

Eingestellt von thw um 11:35 / 0 Kommentare


Installationsansicht
Courtesy: Galerie Thomas Schulte, Berlin


Gordon Matta-Clark gehört wohl zu den wichtigen Künstlern des 20.Jahrhunderts. Und deshalb wohl habe ich bei der Nennung des Namens immer eine ergraute Künstlereminenz vor meinem inneren Auge.

Eine wichtige Ausstellung in der Galerie Thomas Schulte zeigt nun das Werk in Auschnitten. Dabei steht die Arbeit 'Office Baroque' im Mittelpunkt, im Jahre 1977 zusammen mit dem Kurator Florent Bex in Antwerpen realisiert. Zusätzlich ist ein Film zu sehen, der den Künstler in Aktion zeigt. Und da sieht er sehr jung aus und turnt an den Fassaden rum.



Office Baroque, 1977
Silver dye bleach print (cibachrome)
115 x 81,5 cm
Privatsammlung
Courtesy: Galerie Thomas Schulte, Berlin



Man sollte sich die Zeit nehmen, diesen Film in Ruhe anzugucken. Mag sein, dass es einer der wenigen Augenblicken ist, in der ein Medium, die 'Cuttings' von Gordon Matta-Clark, sein Medium, den 16 mm Film gefunden hat. Der Projektor ist ziemlich laut und scheint auch aus einer anderen Zeit zu kommen wie Gordon Matta-Clark selbst. Aber das Werk besteht. Und was ein Museum nicht schafft, schafft eine Galerie wie diese.

Zusätzlich werden Arbeiten von Alice Aycock gezeigt, selten zu sehen in Berlin. Und Gordon Matta-Clark hat Alice die erste Ausstellung ermöglicht. Ich habe gesagt, dass sehe ein bißchen wie Bernhard Luginbühl aus und Eike dachte an Jean Tinguely.

Schöne Mitte!?

18. Juli 2010 / Eingestellt von thw um 12:39 / 0 Kommentare




Weitere Erläuterungen folgen...

Gut so?

17. Juli 2010 / Eingestellt von thw um 11:14 / 0 Kommentare




lässt sich heute im Perlentaucher lesen. Und hier findet sich der Artikel selbst.

Post aus München

14. Juli 2010 / Eingestellt von thw um 10:00 / 1 Kommentare



Irgendwas ist hier falsch an diesem Foto aus einer E-Mail, ausgesendet von Lenbachhaus in München...

Aber der Hinweis auf die gekühlten Ausstellungsräume (21 Grad Celsius) nehmen wir dankbar an. Bei Kunst, vor allem bildender, sollte man ja immer einen kühlen Kopf bewahren. Eine ähnliche Einladung erwarten wir hier jetzt noch von den Staatlichen Museum in Berlin.

Heute temporär...

4. Juli 2010 / Eingestellt von thw um 14:44 / 0 Kommentare

"Währenddessen hat sich das Interesse an einer dauerhaften Kunsthalle verflüchtigt. Der neue Direktor der Nationalgalerie Udo Kittelmann holt sich die Berliner Künstlerstars selbst ins Haus, zuletzt Thomas Demand; gegenwärtig zeigt der Gropius-Bau Olafur Eliasson. Schon mehren sich die Stimmen, die vorhandene Institutionen wie Kunst-Werke, Berlinische Galerie oder Kunstvereine stärker gefördert sehen wollen."

schreibt Nicola Kuhn heute im Tagesspiegel.

Aber das ist leider nur die halbe Wahrheit, denn es gibt auch Künstler und Künstlerinnen ohne diese Namen bzw. noch ohne Namen. Wenn es darum ginge, diese auszustellen, bräuchten wir eine Kunsthalle. Aber was ist auch mit denen, die erst in fünf oder sieben Jahren einen vergleichbaren Namen und Status haben wie die Genannten. Und wollen wir diese wirklich in einer Kunsthalle sehen.

Es geht doch dabei um Entdeckungen oder auch Wiederentdeckungen. Und seien es Christopher Williams oder Andre Cadere...

Zum Thema wird am 20. ein Text aus meiner Hand in der taz erscheinen.

Schokolade von Christopher Williams

Eingestellt von thw um 09:19 / 1 Kommentare



Christopher Williams

RITTERSPORT
Von oben nach unten / from the top to the bottom
100 g Tafeln / 100 g Bars
Offizieller Produktname / Official Product Name / EAN Code Bar / UPC Code for Case / Bars per Case
Voll Nuss / Whole Hazelnuts / 4000417019004 / 050255013005 / 10
Joghurt / Yogurt / 40004170270 09 / 050255027000 / 12
Voll Erdnuss / 4000417262202 / 10
Weisse Voll Nuss / White Whole Hazelnuts / 4000417013002 / 050255013003 / 10 Marzipan / Marzipan / 4000417025005 / 050255025006 /12
Cappuccino / Cappuccino / 40004172300 03 / 0550255230042 /
12 October 24th (No. 1), 2008
2009

Archival Pigment Print on Cotton Rag Paper
85,6 x 94,2 cm (framed)
Edition of 10
Courtesy Galerie Gisela Capitain, Köln

Und hier der Pressetext:

Die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden präsentiert im Sommer 2010 eine Ausstellung des amerikanischen Künstlers Christopher Williams (geboren 1956 in Los Angeles). Die Ausstellung ist die Fortsetzung des 2005 begonnenen Projektes For Example: Dix-Huit Leçons Sur La Société Industrielle und zeigt neben älteren Arbeiten neue Werke des Künstlers. Williams, Absolvent des berühmten California Institute of the Arts (CalArt), studierte bei John Baldessari und Douglas Huebler und ist heute Professor an der Kunstakademie Düsseldorf. Er zählt zu den wichtigsten Vertretern der zeitgenössischen konzeptuellen Kunst. In seinen Arbeiten steht das konzeptuelle Gerüst der Studiofotografien im deutlichen Gegensatz zu deren formaler Umsetzung. Denn im Unterschied zu den Vertretern der ersten Generation von Konzeptkünstlern ist es bei Williams nicht nur die künstlerische Idee, die ein Kunstwerk konstituiert. Er legt sowohl großen Wert auf die bildnerische Qualität seiner Arbeiten als auch auf die technische Präzision bei der Inszenierung und Umsetzung seiner Bilder.
Wie für viele andere Künstler seiner Generation ist für Christopher Williams die Frage nach der Bedeutung des Bildes in unserer von Medien geprägten Gesellschaft von zentralem Interesse. In welcher Weise diese ästhetischen Konventionen und deren Vermittlung auf unser Verständnis von Realität wirken, untersucht er in Installationen, Performances und Videos, vor allem aber in Fotografien. Seit Ende der 1980er-Jahre greift Williams zumeist auf bereits bestehende Bilder oder Motive zurück und nimmt Anleihen aus Kultur, Werbung oder Film – bevorzugt aus zurückliegenden Dekaden. Williams wählt seine Motive selbst aus. Diesem subjektiven Akt der Bildfindung folgt jedoch durch das Abtreten der Autorschaft an professionelle Werbe- oder Modefotografen dann der Versuch, ein möglichst objektives Bild zu schaffen. Sachlich distanziert und vor einem neutralen Hintergrund im Bild isoliert, werden diese Aufnahmen von Tieren, Pflanzen, Industrieprodukten, aber auch modernistischen Architekturen und Menschen bei größter Arkribie umgesetzt. Im Gegensatz jedoch zu der technisch wie ästhetisch auf Perfektion zielenden Werbefotografie sind sie oft mit kleinen, kaum wahrnehmbaren Makeln oder Störmomenten behaftet. Der Künstler wird zum Regisseur, er inszeniert die Bilder und lässt sie dann in teilweise kaum mehr gebräuchlichen Verfahren wie dem Silbergelatine- oder Dye-Transfer-Print abziehen. Ein wichtiger Bestandteil des Werkes sind bei Christopher Williams auch immer die Titel. Diese bestehen zumeist aus einer pedantisch anmutenden Auflistung, die alle Informationen über den abgebildeten Gegenstand enthält und nur teilweise dechiffriert werden kann: Angaben zum fotografierten Objekt, der Name des Fotostudios, Datum, Material und Prozess. Der Name des ausführenden Fotografen bleibt dagegen meist im Dunkeln. So ist der Ausstellungsbesucher stets gefangen zwischen dem Betrachten „schöner“ Fotografie und den Betrachtungen eines Künstlers über Fotografie: eine reflektierte Gratwanderung zwischen Historie und Zukunft dieses Mediums ohne jede Nostalgie.

3. Juli 2010 / Eingestellt von thw um 12:49 / 0 Kommentare




Aber für Lesen ist immer noch Gelegenheit, wie hier:




zu sehen in der Galerie Zwinger neben anderen Arbeiten wie Gemälden, die nicht danach aussehen und deutliche Referenzen. Aber das ist ein bewusstes Spiel.

und sei es auf diesem Örtchen:



Die Vorderseite der Einladungskarte. Jetzt muss ich nur noch 'Rembrandt auf der Toilette' finden, ein Selbstporträt?


Aldo Runfola

After Rembrandt

11. Juni bis 7. August 2010

Zu heiss für die Kunst!

Eingestellt von thw um 12:27 / 0 Kommentare

Schonungslos

2. Juli 2010 / Eingestellt von thw um 19:23 / 0 Kommentare

So:






oder so:


Und dahinter taucht er auf:



auf Schmirgelpapier und hier.

P.S.: Der Text stammt aus der Süddeutschen Zeitung und ist für seine Kritik an HUO bemerkenswert.

Erst Wulff und dann das...

1. Juli 2010 / Eingestellt von thw um 08:30 / 0 Kommentare

Das meldet der Kunst-Blog

Betriebseinstellung Kalender

Liebe Freunde und -Innen des Kunst-Blog-Eröffnungskalenders,

ab morgen, dem 1. Juli 2010, werden wir den Kunst-Blog-Eröffnungskalender nach dreieinhalb Jahren Betrieb einstellen. Das Angebot, jeden Tag die aktuellen Eröffnungen und Kunst-Events der kommenden Abende auf Kunst-Blog zu veröffentlichen war ein riesen Erfolg, die Zugriffe gingen regelmäßig in die Tausende. Vor allem von der Off-Szene Berlins wurde der Kalender hoch geschätzt. Schließlich können sich viele Projekträume, Produzenten- und Off-Galerien Anzeigen und Ankündigungen bei kommerziellen Medien nur schwer leisten. Kunst-Blog.com hat hier eine Plattform geboten, die entsprechend gern angenommen wurde.

Obwohl wir wissen, dass der Kalender einen großen Teil der Attraktivität von Kunst-Blog ausmacht, haben wir uns entschieden, diesen nicht mehr fortzuführen. Nach fünf erfolgreichen, aber gelegentlich auch ziemlich anstrengenden Jahren mit Kunst-Blog und dem Eröffnungskalender ist es an der Zeit, sich wieder anderen Projekten zuzuwenden – und dies erscheint uns nur möglich, wenn wir auf den arbeitsintensivsten Teil von Kunst-Blog in Zukunft verzichten.

Im letzten Jahr war es bereits einmal so weit, dass wir den Eröffnungskalender kurzfristig eingestellt hatten. Die vielen E-Mails und Anrufe, die wir damals erhielten, den Kalender doch fortzusetzen, ließen uns nochmals nach anderen Lösungen schauen. Die Galerie Metro hat dann durch ihr Sponsoring des Kalenders noch eine Fortsetzung ermöglicht. Manuela Arnet hat in der Folge, zunächst als Praktikantin von Metro, dann als freie und leider viel zu gering bezahlte Mitarbeiterin von Kunst-Blog.com den Kalender betreut. Fast täglich hat sie mit qualifizierten und engagierten Einsatz die vielen Kalender-Einreichungen redaktionell betreut und die Termine aktualisiert. Da auch Manuela sich nun neuen Aufgaben zuwenden möchte, nehmen wir dies zum Anlass, den Kunst-Blog-Kalender zum 1. Juli 2010 zu beenden – ohne Verlängerung diesmal.

Danke für das Interesse aller Leserinnen und Lesern bisher und in der Zukunft.



Und wo findet sich jetzt der Ersatz?