20. Juni 2010 / Eingestellt von thw um 19:33 / 0 Kommentare




Das ist das Bild zur Karte zur Ausstellung von Andreas Koch bei Loop.

Am besten man guckt sich das Bild ganz genau und dann hat man eine Art Kunstgeschichte vor sich mit Referenzen an den Tachismus, an Marcel Duchamp, an den Realismus und den Film. Aber an was erinnert mich der Balkon? Ach ja, Sommer vorm Balkon...Das Bild inclusive Video und Balkongitter bei Loop

und hier der Text zur Ausstellung:

Manchmal ist es besser, zuhause zu bleiben.

In seiner dritten Einzelausstellung bei loop – raum für aktuelle Kunst knüpft Andreas Koch unmittelbar an seine vorhergegangene Ausstellung in den gleichen Räumen an. Wieder ist das Fenster ein zentrales Motiv, wieder benutzt Koch sein häusliches Umfeld, um Untersuchungen über Raum und dessen Wahrnehmung im Allgemeinen anzustellen. Während bei der letzten Ausstellung ein übergroßer transparenter Dialichtkasten den multiperspektivischen Ausblick aus seinem Fenster abbildete, dreht er den Blick nun um. Der Betrachter schaut nun von Außen in das Wohnzimmer und die Küche des Künstlers, welche in relativer Dunkelheit hinter den spiegelnden Fensterscheiben in größter Detailgenauigkeit sichtbar werden. Gleichzeitig spiegeln sich auf den Fenstern die erleuchteten Zimmer der Nachbarn vom Haus gegenüber. Wieder verzichtet Koch auf die Zentralperspektive und knüpft eher an ein fast antikes Bildverständnis an. Der Ausgangspunkt ist die Annahme von Wahrnehmung als einem additiven und sukzessiven Vorgang, der viele verschiedene Blicke mit bis dahin angeeignetem Vorwissen verknüpft.

Kernstück der Ausstellung ist jedoch eine größere Skulptur, die die zweifache Vergrößerung seines Balkongeländers darstellt. Das nun über zwei Meter hohe Geländer versetzt den Besucher der Ausstellung in ein anderes Größenverhältnis, nämlich in das eines dreijährigen Kindes, das sich mit den Händen an die Gitterstäbe klammert und durch diese hindurch auf die Welt nach draußen schaut. Die Skulptur wird zur Sehhilfe, zum einfachen Hilfsmittel, sich aus der gewohnten Perspektive zu lösen.

Durch das Geländer hindurch sieht man einen Film, der die Werke der Ausstellung miteinander verknüpft. Der Blick fällt in einer Hinterhofsituation auf das vorher gesehene Wohnzimmerfenster. Langsam zoomt sich die imaginäre Kamera auf das Fenster zu, über einen Baum hinweg und durch das Balkongeländer hindurch. Doch anstatt weiter in das Zimmer zu blicken, wird die Spiegelung des Nachbarhauses immer stärker und füllt bald den kompletten Bildraum. Die Kamera zoomt in das Spiegelbild zu diesem Haus zurück und diesmal in das dort geöffnete Fenster hinein. Dort gibt es einen längeren Schwenk durch den familiär genutzten Innenraum und dann wieder durch das Fenster hinaus, der Film beginnt von vorne.

Koch benutzt für seine „Filme“ nur Fotomaterial. Um sich in einer Fotografie scheinbar dreidimensional zu bewegen, wird entweder die Bildauflösung an ausgesuchten Stellen erhöht oder es werden im Bild verdeckte Stellen ergänzt. Diesmal erweitert er das Spektrum, in dem er ähnlich wie bei einem einfachen Trickfilm mit verschiedenen Ebenen arbeitet, die sich unterschiedlich verhalten und verschieden schnell vergrößern. Auch den Effekt des Spiegelns als Erweiterungsmöglichkeit des Bildraums setzt Koch nun erstmals ein.

Der Titel der Ausstellung lässt sich also buchstäblich lesen und spielt einerseits direkt auf seine seit der letzten Ausstellung veränderte Lebenssituation mit nun zwei kleinen Kindern an und man könnte die Arbeiten analog zu den vielen Arbeiten von Künstlerinnen die Mutter wurden als „Vaterkunst“ bezeichnen. Andererseits benutzt er, typisch für seinen Ansatz, genau diese Situation, um Generelles über die Wahrnehmung von Welt zu sagen.

Oder man könnte den Titel als Statement zu der allgemeinen Ausstellungsflut im heutigen Berlin begreifen, die alle Beteiligten, Künstler und Betrachter dazu zwingt, einen großen Mut zur Lücke zu beweisen. Ob man eine Ausstellung besucht oder macht, wird weniger relevant. Trotzallem freut sich die Galerie loop – raum für aktuelle Kunst, Sie zu dieser Ausstellung einladen zu dürfen.




Copyright © 2010 by loop raum für aktuelle kunst and Artists · loop@loop-raum.de · Jägerstrasse 5, 10117 Berlin

Ohne Index

17. Juni 2010 / Eingestellt von thw um 12:12 / 0 Kommentare



Das ist es also: Das neue Neue von hundert.

Neu, weil eben just erschienen ist...

und noch mal neu, weil ein anderes redaktionelles Konzept diesmal dahinter steht:

1. anonym
2. Klatsch und Tratsch...


Die Beteiligten daran lassen sich gleich auf dem Cover lesen, aber innen drin ist jeder anonym, nur nicht die eigene Autorenschaft....so dass ich meine Texte wieder gefunden haben, aber waren das alle?

Wobei es sich hier bei diesem Exemplar um ein besonderes Schmuckstück handelt, denn Andreas Koch hat mir das Exemplar in seiner Ausstellung bei Rüdiger Lange bei Loop überreicht ...und plötzlich wurde ich von den anstürmenden Massen gegen das Balkongitter gedrückt und mit mir auch das neue von hundert, siehe oben rechts.

So muss es gewesen sein...oder war es doch anders?

Mehr folgt...

Auf dem Index

Eingestellt von thw um 11:59 / 0 Kommentare



Wer öfter hier vorbeischaut, der kennt mittlerweile die Lust des Autors dieser Zeilen an der Buchstäblichkeit oder der Wortwörtlichkeit (was für ein seltsames Wort) und da kann es der Autor auch nicht lassen, diese Bilder auf den Index zu setzen. Wo sie sich schon befinden, denn sie sind dem Ausstellungsverzeichnis 'Index' vom vergangenen Monat entnommen.

Da ist zum einen das anonymisierte Foto von Michael Schmidt (rechts) mit dem kleinen, aber wichtigen Zusatz www.berlinbiennale.de.

Zum anderen finden sich dann auch ähnliche Bildmotive auf den anderen Seiten des Flyers, aus der Hand von Nina Hoffmann.

Und was soll uns jetzt das sagen?

Das ganze Bild

16. Juni 2010 / Eingestellt von thw um 16:02 / 0 Kommentare


Hier gab es nur einen Ausschnitt und hier gibt es das ganze Bild...

Schon wieder!?

Eingestellt von thw um 15:35 / 0 Kommentare



Ja, ich erinnere mich an dieses Paar Salzstreuer im Haushalt der Eltern... und jetzt sind sie wohl im Haushalt meiner Mutter: Max und Moritz. haben,Ist ja auch passend für ein Zwillingspaar im Haus, wir beide...

Und nachdem wir auf Dieter Rams hingewiesen haben, dürfen wir Wilhelm Wagenfeld nicht übersehen, zu sehen Wilhelm-Wagenfeld-Haus in Bremen. Schliesslich wollte der Autor dieser Zeilen auch mal vor Jahrzehnten Designer werden. Jetzt ist er nur eine Art Textdesigner...

A propos Bremen, die Dichte der Ausstellungsräume vor Ort scheint einen hohen Koeffizienten (Ausstellungsinstition/Einwohner) zu haben, vielleicht größer als in Hamburg oder Berlin....

P.S.: Das Bild oben stammt aus der Süddeutschen Zeitung vom Freitag, den 4. Juni d.J.

Mit Dank an den Nachbarn, der mir das Feuilleton immer in den Postkasten wirft....Jetzt brauche ich nur noch einen Abonnenten der FAZ.

Werbung der Kunst?

Eingestellt von thw um 12:10 / 0 Kommentare



An ähnlicher Stelle befand sich dieses Plakat für die 6. Berlin Biennale. Ob es einen Betrachter, der nicht von vornherein ein Kunstfreund ist, anzieht.

Zumindest ist dahinter bei einem ersten Blick keine Kunstausstellung zu vermuten oder? Könnte auch ein neues Theaterstück sein mit dem schönen Titel 'Berlin Biennale'.

Aber das Berlin Fieber ist ja mittlerweile wieder auf normal gefallen.

Kunst der Werbung?

Eingestellt von thw um 12:06 / 0 Kommentare


Endlich lässt sich mit Hilfe dieses Plakats, gefunden auf der U6 Bahnhof Tempelhof, herausfinden, welche Werbung welchen Preis hat.

Oder andersherum: Was den Werbenden unser Blick auf Ihr Produkt wert ist.

Ein anderer Blick

15. Juni 2010 / Eingestellt von thw um 18:02 / 0 Kommentare



Der Oranienplatz als Miniatur




Blick in die Ausstellung als Miniatur.


Siehe hier.

frisch aus der Presse (Haus der Kunst München)

Eingestellt von thw um 17:29 / 0 Kommentare

Keine Ehre

13. Juni 2010 / Eingestellt von thw um 13:57 / 3 Kommentare

und das ohne Bild...

Gerade den Artikel im Tagesspiegel zur Neueröffnung des Künstlerhaus Bethaniens überflogen. Die Ehre meiner Anwesenheit habe ich dem Hausherrn erspart, nachdem mir aus gut unterrichteten Quellen zugetragen wurde, wie Herr Tannert das Haus in die Bedeutungslosigkeit manövriert, unter anderem durch Fehlzeiten vor Ort, noch am alten Platz. Dort tauchte er erst zu späterer Stunde auf, um seine Post abzuholen. Angesichts dieser Situation muss man sich fragen, was eigentlich die Gesellschafter zum Hausherrn und dessen Verhalten sagen....Oder haben die die Institution schon selbst abgeschrieben? Und glauben den Ammenmärchen von Molotow Cocktails der ehemaligen Besetzern?

Einfach mal selbst vorbeischauen...nächste Woche? Nach der Eröffnung des Hauses an der Kottbusser Straße 10 unter dem alten Namen 'Künstlerhaus Bethanien' wird Herr Tannert dann sicherlich die eigenen Traditionen wieder beleben, im neuen Haus.

Am besten so!

Eingestellt von thw um 09:09 / 0 Kommentare



Die Präsentation von John Smith ist ein schönes Beispiel für 'Kontextüberlagerung', denn Inhalt und Raum ergänzten sich kongenial, wenn nicht genial. Mit dem zusätzlichen Vorteil,das mir der Name des Künstler noch unbekannt war.


Besser so!

Eingestellt von thw um 08:52 / 0 Kommentare



Tatsächlich bin ich auf den ersten Blick in die Falle geraten. Auch mit der Bemerkung, das sei doch eine zu groß dimensionierte Garderobe.

Tatsächlich handelte es sich dabei um ein Kunstwerk des von mir geschätzten Roman Ondak. Eine kurze Begegnung mit dem Künstler ergab sich ausserhalb des Hauses. Aber Georg Schöllhamer (mit einem m oder zwei) war unleidlich ebenso wie die Dame (Hedwig Saxenhuber) in seiner Begleitung. Gestalten gestalten....

Momente

Eingestellt von thw um 08:37 / 0 Kommentare



wo man noch bereit war, dieser Ausgabe der Biennale Berlin Glauben zu schenken.



Der RBB beim Presserundgang am Oranienplatz



Schabus oder doch nicht?

Hier wollte man sich noch überzeugen lassen, im ehemaligen Kaufhaus am Oranienplatz...



Das änderte sich dann in den Kunst Werken...

Denkmal

Eingestellt von thw um 08:04 / 0 Kommentare



für den unbekannten Künstler, die unbekannte Künstlerin, gefunden im schön wieder hergestellten Kolonnadenhof an der alten Nationalgalerie.

Eine anonymer Beitrag zur 6. Berlin Biennale?

Who is who!

8. Juni 2010 / Eingestellt von thw um 09:31 / 0 Kommentare

Hier die Liste der Gesprächspartner für die Studie 'Studio Berlin':


§ Bernhard Abels, Auswärtiges Amt/Überregionale Kulturprojekte

§ Mathias Arndt, Galerie ARNDT Berlin

§ Marius Babias, Direktor Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)

§ Ralf Bartholomäus, Galerie Weißer Elefant

§ Stéphane Bauer, Leiter Kunstraum Kreuzberg/Bethanien

§ Leonie Baumann, Geschäftsführerin Neue Gesellschaft für Bildende Kunst

§ Ariane Beyn, Berliner Künstlerprogramm des DAAD

§ Daniel Biesold, Künstler, Geschäftsführer Uferhallen Wedding

§ Sascha Boldt, Künstler

§ Prof. Dr. Eugen Blume, Leiter Hamburger Bahnhof/Museum für Gegenwart

§ Angelika Bühler, UdK Career & Transfer Center

§ Elke Buhr, Stellv. Chefredakteurin Monopol - Magazin für Kunst und Leben

§ Dr. Mareile Büscher, Associate Partner Raue LLP

§ Efrossini Catrisioti, Quartiersmanagement und Interkultur Kulturamt Mitte

§ Prof. Dr. Ana Dimke, Dekanin Fakultät Bildende Kunst der Universität der Künste Berlin

§ Thomas Eller, Künstler, ehem. Geschäftsführer Temporäre Kunsthalle

§ Dr. Lucas Elmenhorst, Galerie Kurt im Hirsch

§ Eva Emenlauer-Blömers, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen

§ Stefan Erfurt, Geschäftsführer C/O Berlin

§ Prof. Else Gabriel, Prorektorin Kunsthochschule Berlin-Weißensee

§ Anna Catharina Gebbers, Autorin und Kuratorin Bibliothekswohnung

§ Mirya Gerardu, Künstlerin/Kulturreferentin § Eckhart Gillen, Kurator Kulturprojekte Berlin

§ Thomas Girst, Sprecher Kulturkommunikation BMW Group

§ Wiebke Gronemeyer, Kuratorin

§ Axel Haubrok, Sammlung Haubrok

§ Jörg Heiser, Redakteur Frieze und Buchautor

§ Volker Heller, Abteilungsleiter Senatskanzlei Kulturelle Angelegenheiten

§ Katja Hesch, Geschäftsführerin Deutscher Künstlerbund e.V.

§ Erika Hoffmann, Sammlung Hoffmann

§ Gabriele Horn, Leiterin KW Kunstwerke

§ Susanne Husse, Initiative Berliner Kunsthalle

§ Birgit Jammes, Konzernkommunikation GASAG

§ Kristian Jarmuschek, Galerie Jarmuschek + Partner

§ Dr. Christa Juretzka, Leiterin Kulturamt Pankow

§ Claudia Kaiser, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Akademie der Künste Wien

§ Andreas Koch, Lehrgangskoordinator Forum Berufsbildung

§ Dr. Thomas Köhler, designierter Direktor Berlinische Galerie

§ Kasper König, Direktor Museum Ludwig Köln

§ Dr. Dorothea Kolland, Leiterin Kulturamt Neukölln

§ Bernhard Kotowski, Geschäftsführer BBK Berlin

§ Ben Kuckei, Galerie Kuckei+Kuckei

§ Nicola Kuhn, Redakteurin Der Tagesspiegel

§ Simone Krupsack-Dabel, Kulturamt Mitte § Friedrich Loock, Galerie LOOCK

§ Jan Maruhn, Leiter Bildhauerwerkstatt des BBK

§ Martin Mertens, Galerie Martin Mertens

§ Katja Mittag, Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI

§ Herbert Mondry, Vorsitzender BBK Berlin § Mathias Mrowka, Leiter Druckwerkstatt des BBK

§ Dr. Marco Mundelius, DIW Berlin

§ Kito Nedo, Korrespondent art - Das Kunstmagazin

§ Giti Nourbakhsch, Galerie Giti Nourbakhsch

§ Andreas Orsarek, Galerie Crone

§ Carl-Gustaf Petersén, President European Federation of Auctioneers

§ Sebastian Preuss, Redakteur Berliner Zeitung

§ Andreas Rasch, Kuenstler-Kultur-work.net

§ Jette Rudolph, Galerie Jette Rudolph

§ Stefan Saffer, Künstler

§ Mariko Sakamoto, Galerie Sakamoto Contemporary

§ Karin Sander, Künstlerin

§ Prof. Dr. Stephan Schmidt-Wulffen, Rektor Akademie der Künste Wien

§ Dr. Britta Schmitz, Kustodin Hamburger Bahnhof/Museum für Gegenwartskunst

§ Tanja Schomaker, Arthur Berlin

§ Florian Schöttle, Atelierbeauftragter BBK Berlin

§ Michael Schultz, Galerie Michael Schultz

§ Prof. Dr. Klaus Siebenhaar, Direktor Institut für Kultur- und Medienmanagement

§ Pola Sieverding, Künstlerin

§ Prof. Katharina Sieverding, Künstlerin und Dozentin an der UdK

§ Kerstin Sittner-Hinz, Leiterin Kulturamt Mitte

§ Alice Ströver, Ausschuss für Kulturelle Angelegenheiten im Abgeordnetenhaus von Berlin

§ Birgit Maria Sturm, Bundesverband Deutscher Galerien und Editionen e.V.

§ Werner Tammen, Galerie Tammen

§ Christoph Tannert, Geschäftsführer Künstlerhaus Bethanien

§ Sabrina van der Ley, Leiterin Galerie der Gegenwart Kunsthalle Hamburg

§ Tobias Vielmetter, Susanne Vielmetter Los Angeles Projects

§ Elke von der Lieth, Leiterin Kulturamt Charlottenburg

§ Daniel von Schacky, Villa Grisebach Auktionen

§ Annemone Vostell, Landesverband Berliner Galerien

§ Marianne Wagner-Simon, Freies Museum Berlin

§ Claudia Wahjudi, Redakteurin Zitty Magazin

§ Ingrid Walther, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen

§ Jutta Weitz, ehem. Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM)

§ Annette Welling, Öffentlichkeitsarbeit Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI

§ Martin Werthmann, Künstler

§ Ivo Wessel, Sammler

§ Barbara Wien, Galerie und Buchhandlung Barbara Wien

§ Michael Zeidler, Erster Vorsitzender Deutscher Künstlerbund e.V.

§ Christiane Zieseke, Senatskanzlei Kulturelle Angelegenheiten

§ Prof. Thomas Zipp, Prodekan Fakultät Bildende Kunst der Universität der Künste Berlin

und viele weitere Gesprächspartnern Wir danken dem Landesverband Berliner Galerien (LVBG) für die Erlaubnis, den Adressverteiler mit mehr als 470 Kontakten von Berliner Galerien für unsere Umfrage zu benutzen.

Marius Babias und dem Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) danken wir herzlich für die tatkräftige Unterstützung im Rahmen unserer Kooperation.


P.S.: Das Paragraphen-Zeichen hat sich selbst eingesetzt. Was soll das bedeuten?

Studium/Studie/Studio

Eingestellt von thw um 08:03 / 0 Kommentare



Wir empfehlen zum Studium die Studie mit dem Titel 'Studio Berlin'. Auf 45 Seiten präsentiert der Text eine gelungene Übersicht zur Kunst in Berlin, in Kooperation mit dem Neuen Berliner Kunstverein , und erstellt durch das Institut für Strategieentwicklung (ISF). Autoren der Studie sind Michaela Englert und Hergen Wöbken.

Zu lesen gibt es die Studie hier.


P.S.: Der n.b.k. hat ein Vademecum der Studie hergestellt, die die Ergebnisse schnell zur Verfügung stellt (siehe oben).

Lasker Kultur

7. Juni 2010 / Eingestellt von thw um 14:50 / 0 Kommentare



Nach jahrelangen Recherchen in Bibliotheken und Universitäten sind jetzt zum ersten Mal Gesteinsproben der sogenannten 'Lasker Kultur' gefunden worden. Der Fundort in Berlin wird aus verständlichen Gründen geheim gehalten.

Auf dem Bild oben sind Bruchtstücke einer Pantoffel zu sehen sowie frühe Formen eines Suppenwürfel. Die Grabungsstätte befindet sich in einem Garten. Mehr dürfen wir hier nicht verraten.

Für weitere Hinweise sind wir dankbar.

Ray of light

Eingestellt von thw um 14:40 / 0 Kommentare



gefunden in der eigenen Küche...

aber (die) Madonna würde nicht so leuchten, wenn Christian nicht die Lampe aus den Staaten hier her gebracht hätte.

Hat auch was von Feldmann oder ? Oder Haim Steinbach?


Unter dem Titel gibt es das Video bei YouTube....

Versteckte Botschaft

Eingestellt von thw um 14:29 / 0 Kommentare

gefunden auf der Torstraße Nähe Friedrichstraße




und links unten in der Ecke liest man dazu:



Fragt sich nur, ob Nike das angebracht oder wer sonst? Muss noch mal hin...

Kriwet@BQ

Eingestellt von thw um 13:37 / 0 Kommentare



Passt! Alles weiter unter BQ .

Jetzt muss ich noch zu Matti Braun....


P.S.: Bei den Homepages sollte man immer daran denken, dass man wichtige Inhalte einfach kopieren kann. Das ist auch auf der angegebenen Homepage ein Manko....

Jedem Quartier sein Papier

Eingestellt von thw um 13:06 / 0 Kommentare

Gefunden anlässlich der Eröffnungsparty im neuen Gebäude von Roger Bundschuh und Cosima von Bonin, direkt am Rosa Luxemburg Platz.

Von aussen sieht das Gebäude besser aus als von Innen...






Aber die Öffnungen in der Fassade erlauben interessante Einblicke wie hier:




oder Ausblicke



oder Weitblicke....



Mücken drücken

Eingestellt von thw um 12:54 / 0 Kommentare





Jetzt wo das Humboldt Forum in eine nicht einsehbare Ferne geraten ist, finden wir die Spuren Humboldts plötzlich in Hannover, nach Lenas Erfolg die heimliche Hauptstadt Deutschlands. (Deswegen müssen wir aber keinesfalls für Wulf votieren, dann schon lieber für Fen...).

Dabei ist der Titel gar nicht falsch, schliesslich handelt es sich bei der Ausstellung um Arbeiten von 'Kunsstudierende auf Humboldts Spuren in Venezuela' in der Kunsthalle Faust..und da winkt dann auch noch der alte Goethe rüber.

Und wir winken Harro Schmidt von der Kunsthalle Faust zu. Alles weitere unter dem Link bei der Kunsthalle.

Zum Lesen ins Kino

2. Juni 2010 / Eingestellt von thw um 14:19 / 0 Kommentare

Der Titel hört sich wahrlich seltsam an, aber angesichts der Werke von Michael Snow hat das durchaus seine Berechtigung.

Eines dieser Werke trägt den schönen Titel 'So is this', stammt aus dem Jahre 1982 und ist ein Stummfilm, der dennoch spricht.... siehe hier oder hier. Man sollte aber das ganze Werk sehen und dafür gibt es noch eine Gelegenheit im 'Arsenal' am Potsdamer Platz, nämlich am 6.6. um 19.00 Uhr.

Da wird dann auch noch mal zu sehen sein 'Wavelength' (1967), eine Ikone des experimentellen Films, eine Art Noveau Roman Film, in denen die Gegenstände menschlich werden und die Menschen zu Gegenständen...Hier findet sich die Endsequenz. (Das Bild am Ende hat Steve Reich später für ein Plattencover genutzt für seine frühen Arbeiten...Ich dachte, ich hätte die Schallplatte noch...)

Das gibt mir Gelegenheit mich als Fan des Arsenals zu offenbaren, schon allein wegen des allmonatlichen erscheinenden Heftes, das einem die Schätze dieser Kunst immer wieder zu Bewußtsein bringt.

Die Filme von Michael Snow bildeten die Premiere eines Programmschwerpunkt zum Thema 'Musik, Töne & Geräusche - Sounds im Kino' . Im Rahmen dieses Programm wird dann auch ein Film von Sharon Lockhart zu sehen sein, womit wir dann in der Bildenden Kunst sind. Und deshalb passt dann auch der Hinweis auf die Ausstellung von Michael Snow in der Galerie Klosterfelde hier hin. Samstag ist die letzte Chance, die Ausstellung zu sehen.

Belege?

Eingestellt von thw um 12:15 / 0 Kommentare

Künstlerhaus Bethanien am neuen Standort!

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Droht Liebesverrat oder fades Happy End? Egal. Ob man es nun mit melodischer Schlichtheit oder wehmütiger Emphase besingen will, es ist soweit: Das Künstlerhaus Bethanien zieht um!

Relaunch / Neueröffnung am 11. Juni 2010 ab 19 Uhr mit Ausstellungseröffnungen und anschließender Party

Nach gut 35 arbeits- und ereignisreichen Jahren im Bethanien-Haus am Kreuzberger Mariannenplatz wird das Künstlerhaus Bethanien ab Juni 2010 mit frischer Energie und erweiterten Räumlichkeiten sein Atelier- und Ausstellungsprogramm am neuen Standort Kottbusser Straße 10 / Kohlfurter Str. 41- 43 fortführen.


Das von Nicolas Berggruen Holdings 2008 erworbene, sachlich-elegante Gewerbegebäude zwischen Fraenkelufer und Kottbusser Tor überzeugte als idealer neuer Standort des Künstlerhauses im Rahmen eines künstlerischen Nutzungskonzeptes. Mit einer Gesamtfläche von 10.000 qm wird das Gebäude perspektivisch zu einem Gewerbezentrum entwickelt werden, von dem ausgehend eine anregende Mischung aus Kreativkultur, Internationalität und Experimentierfreude Impuls gebend wirken kann. Den Besucher des Künstlerhauses Bethanien erwarten am neuen Standort erweiterte Veranstaltungsflächen, eine größere Anzahl von Künstlerateliers und damit eine Ausweitung des Internationalen Atelierprogramms sowie eine verbesserte Werkstattsituation und eine in den öffentlichen Raum ausstrahlenden Eingangssituation direkt an der Kottbusser Straße. Die perspektivische Errichtung eines Meeting Place soll die Begegnung und den Austausch zwischen Besuchern, Künstlern und Gästen des Hauses zusätzlich fördern.


Stellenwert+ Think Tank & Meeting Place

Das Künstlerhaus Bethanien erhält seit 1994 keinerlei öffentliche Programmmittel und vermag dennoch mit Hilfe von Sponsoren jährlich bis zu 350.000,00 EURO für die Zurverfügungstellung von Künstlerstipendien sowie für die Erarbeitung von Ausstellungen, Veranstaltungen und Druckerzeugnissen aufzubringen.


Das Künstlerhaus Bethanien ist ein lebendiger Think Tank und Meeting Place für innovative künstlerische Ideen, die auf Workshop-Ebene präsentiert werden.
Das Künstlerhaus Bethanien folgt einer modernen Arbeitsphilosophie im Sinne von flachen Hierarchien, Teamwork und Mitspracherecht.

Im Künstlerhaus gilt jedoch trotz des Atelierverbunds von 25 Studios nicht die eingeschränkte “Ökonomie des Einzelateliers”, vielmehr bietet das Künstlerhaus die Voraussetzung für eine “ausfransende Produktivität”, die das Agieren im intermedialen Rahmen meint und Kunstproduktion als soziales Handlungsfeld versteht.

Weil sich die Tätigkeit des Künstlerhauses einerseits auf die Arbeit mit und für Künstler, aber auch mit und für Kuratoren bezieht, andererseits das Künstlerhaus alle seine Projekte als Ausstellungsinstitut öffentlich zugänglich macht, konnte nicht nur ein fester Publikumsstamm über 25 Jahre gehalten, sondern dieser auch weiter ausdifferenziert werden. Das Interesse von Nicht-Künstlern an tatsächlicher Partizipation im Rahmen künstlerischer Prozesse findet in der offenen Ateliersituation des Künstlerhaus seine tatsächliche Realisierung. Gerade in diesem Wirkrahmen wird die Leistung des Künstlerhauses in der Stadt sowie international geschätzt.


Zitat aus
http://www.bethanien.de/kb/index/trans/de/page/moving


Und ich dachte schon,es wäre vorbei, die Eröffnung....Aber der Herr Tannert nimmt es mit Witz....es wird wohl ein fades Happy End.

Ich habe an diesem Tag einen öffentlichen Termin...siehe weiter oben in den kommenden Tagen.