Von null
26. Februar 2010 / Eingestellt von thw um 19:02 / 1 Kommentare
Heute erhielt ich per Post das neue 'von hundert' in diesem Umschlag:
und mit den Rennwagen auf der Super-Briefmarke bekommt 'von hundert' eine ganz andere Bedeutung....von null bis hundert...
Und der Briefumschlag riecht nach heissen Reifen, ist ja heisser Stoff drin, das neue vonhundert...
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Klassisch?
14. Februar 2010 / Eingestellt von thw um 10:49 / 0 Kommentare

Das hat schon was... der neue Klassizismus im Magazin-Design (siehe auch 'The Exhibitionist' weiter unten), vertreten hier durch Marc Bally.
Gefunden habe ich das Heft anlässlich eines Besuch der dem Motto Buchladen ("Unser aller Motto: Motto") angegliederten Galerie im Rahmen des Berlin-Paris Galerienaustausches.
Das setzt sich hier sozusagen fort, denn das Heft erscheint in Lausanne (ja, ich weiß Lausanne liegt in der Schweiz, aber dort spricht man auch französisch) und wird vertrieben über verschiedene Buchhandlungen wie eben 'Motto'. Eine Homepage gibt es auch, hier. (P.S.: Wofür steht denn .tk ?) Und da findet sich dann dieser Text:
CRITICISM consiste en une série de textes critiques prenant pour source d'autres textes déjà parus, sans exclusive géographique ou chronologique. Construite comme un livre se constituant au rythme de la publication de ses fragments sous forme de bulletins, la revue entend dédoubler les opérations d'évaluation et excéder les critères analytiques qui prévalent à la constitution d'un texte de critique artistique. Ainsi, CRITICISM n'explore pas l'espace de l'exposition mais celui du texte et de l'écrit. Il s'agit de redéfinir à partir de l'expérience de celui-ci une écriture qui saurait, pour d'abord avoir été une lecture, qu'elle consiste moins en la révélation de la vérité des textes qu'en l'éloignement de cette vérité dans l'espace fragmentaire et stratifié de l'interprétation. Contact: crtcsm@gmail.com | |
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Kritisch?
Eingestellt von thw um 10:02 / 0 Kommentare

Da guckt einer aber ziemlich kritisch, dabei war der zweite Teil der vierteiligen Ausstellungsserie 'Konversationsstücke - Ein Kammerspiel' in der Johnen Galerie in der Marienstrasse doch wieder gelungen. Aber doch weniger gelungen als der erste Teil, überzeugend bis ins Detail. Aber der erste Akt ist immer der spannendste und die Spannung zu halten, ist die große Kunst, im wahrsten Sinne des Wortes...
Dabei ist das Bett von Martin Honert tatsächlich spektakulär, ein Abbild seines Bettes im Internat. Das Bett passt wunderbar zum kleinen Kind am Tisch (siehe hier).
Jetzt haben wir tatsächlich etwas Gemeinsames, Martin und ich: Ich war nämlich auch in einem Internat...Leider konnte ich ihn nicht befragen, welches Internat er denn besucht hat... nächstes Mal.
Die Arbeiten von Wiebke Siem ( siehe erstes Bild im Hintergrund) sind allerdings auch überzeugend.
Marienstrasse ist ein schöner Ort...selbst im Winter.
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Exhibitionismus oder was?
12. Februar 2010 / Eingestellt von thw um 15:51 / 0 Kommentare
Exhibitionismus ist nicht das, was man immer denkt. Es ist was ganz anderes, nämlich die Lehre vom Austellen. Oder die Leere vorm Ausstellen? Seit gestern wissen wir es wirklich besser...und weil wir dem Exhibitionismus nur bedingt Eintritt gewähren wollen, zeigen wir hier zuerst die Rückseite...
Denn gestern wurde die 1. Ausgabe eines neuen Magazin gefeiert mit dem schönen Titel 'The Exhibionist'. Auf deutsch hört sich nach einem besonders rigiden Vertreter der Freikörperkultur an, dabei ist es nur die Übersetzung des Titels des Kunstmagazins. Und der Untertitel macht den Titel dann fast verständlich: Journal on exhibition making.
So haben wir hier also das erste Magazin, dass sich in Artikeln, Kritiken und Bemerkungen dem Thema der Ausstellung widmet. Und man fragt sich: Erst jetzt? Schliesslich sind die Feuilletons voll von Ausstellungsbesprechungen, von Besprechungen von Ausstellungen. Tatsächlich geht es dabei vor allem um Werke von Künstlern und Künstlerinnen und weniger um deren Display, Präsentation im Raum, an der Wand oder auf dem Boden, in welchen Kontext, politisch gesellschaftlich oder kommerziell. Oder alles zusammen. Und das wird hier wieder auseinander getüftelt....
Worum es in diesem Heft geht, lässt sich im Blick auf das Inhaltsverzeichnis klären. So schreibt Chuz Martinez (siehe oben während der Diskussion mit Adriano Pedrosa zur Vorstellung) über die Documenta 12 (Documenta 12 and the future of thinking). Es gibt unterschiedliche reviews der Istanbul Biennale (von Jessica Morgan, Ulrike Groos, Jill Winder und Yilmaz Dziewior) inklusive Bildteil. Unter der Rubrik 'Typologies' wird die Solo Show betrachtet und das Format der Kunsthalle. Das alles auf englisch , aber das sollte keinen vom Lesen abhalten. Zuweilen ist das Design etwas übertrieben, zu viele verschiedene Schriften, aber man kann sich dran gewöhnen. (P.S.: Die Räume in der Dieffenbachstrasse sind schöner, aber dafür auch leer.)
Es gibt viel zu tun, aber erst mal lesen..
Für 10 € in der guten Kunstbuchhandlung oder direkt bei Archive Books, Dieffenbachstr. 31, 10967 Berlin. Die Vernissage zur Vorstellung war gut besucht, aber die üblichen Verdächtigen hatten wohl andere Termine....
Und hier der TITEL...
Und was ist auf dem Titel zu sehen?
P.S.: Kreuzberg im Schnee versunken und die U-Bahn Station nicht wieder gefunden, erst über Südstern, dann einmal umsteigen am Hermannplatz und dann tatsächlich an der U-Bahnstation Schönlein Strasse vorbeigekommen. SCHÖNLEIN STRASSE kenn' ich nich', echt nich'. Aber jetzt weiss ich auch endlich wie ich zur Forgotten Bar komme, habe ich immer vergessen...
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Paiken
7. Februar 2010 / Eingestellt von thw um 18:45 / 0 Kommentare

Wenn der Fernseher nicht richtig will, dann kann man doch noch etwas herausholen und wenn es eine Referenz an Nam June Paik wird.
Glück gehabt, aber nur für kurze Zeit..Das nennt man dann 'paiken'.
Geht das eigentlich auch mit den neuen LCD-Fernseher?
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Kevin
Eingestellt von thw um 09:46 / 0 Kommentare

Das ist nicht der Künstler, sondern eine Arbeit des Künstlers Mathias Poledna. Auf dem Bild ist Kevin Rowland, Chef der Dexy Midnight Runners, zu sehen, im Rahmen einer Image-Kampagne. ..Searching For The Young Soul Rebels...Come On Eileen
Jetzt muss man sich allerdings sich auf den Weg nach Frankfurt ins Portikus machen, um das ganze 'Bild' zu haben....
Aber das ist ein Luxusproblem, sagt mir ein Kommentar, der gerade herein gekommen ist.
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Die Entfernung zwischen Frankfurt am Main und Berlin beträgt 423 km
6. Februar 2010 / Eingestellt von thw um 15:11 / 1 Kommentare

Das ist eine ziemliche Entfernung, vor allem wenn es Kunstinstitutionen betrifft, auch wenn sie so unterschiedlich sind wie das Portikus in Frankfurt und die Galerie Daniel Buchholz.
Dennoch haben beide seit gestern eine Gemeinsamkeit: Sie stellen den gleichen Künstler aus mit dem Namen Mathias Poledna.
Wobei man allerdings bemerken muss, dass die Präsentation von Poledna in der Galerie sich kaum reduzierter vorstellen lässt: Ein Bild (siehe nächsten Post) und vier Kataloge auf dem Tisch. Eine Pressemitteilung findet man ebenso wenig wie eine Legende für das Bild...
Das hat allerdings den Vorteil, dass sich die Gemälde und Zeichnungen von Thomas Eggerer sehr gelungen zeigen können, wie hier zu sehen...
P.S.: Soll ich den Post jetzt hier veröffentlichen oder dort?





