Pistole auf der Brust

30. Januar 2010 / Eingestellt von thw um 13:09 / 0 Kommentare

Foto: Mathilde ter Heijne



Diesem Angebot konnte ich nicht widerstehen und so findet man mich jetzt auch hier...

'Aufmacher' der Woche

25. Januar 2010 / Eingestellt von thw um 13:56 / 0 Kommentare

siehe hier.


Tatsächlich! Und wortwörtlich?

Im Garten von Imi

14. Januar 2010 / Eingestellt von thw um 16:05 / 0 Kommentare



Vielleicht ist es der Schnee, der den Garten von IMI Knoebel so deutlich zeigt. Aber eigentlich sind es nur die Sichtblenden, die so aussehen, als wären sie von IMI Knoebel zusammen gezimmert. Das ist wieder mal ein schönes Beispiel für 'Realkunst' oder 'Realitätskünste', sieh Kunstforum Band 91, Oktober, November 1987.

Mittlerweile hat das Kunstforum die Nummer 200 erreicht und eine kommende Nummer wird dann auch von mir herausgegeben, wenn alles gut geht.





Und hier noch mal ein Bild des 'Camping-Tisches'. Von wem ist der denn nun?

Realität als Fiktion?

13. Januar 2010 / Eingestellt von thw um 20:02 / 0 Kommentare



Was ist Inszenierung und was ist Abbildung? fragt man sich angesichts der Fotoarbeiten von Knut Klaßen in der Galerie Olaf Stüber. Unter dem Link gibt es dann auch noch einen Text zum Künstler oder hier:



Knut Klaßen
VOR DER ENTSCHEIDUNG IST ALLES OFFEN
Nov 7 - Dec 19, 2009

Behaupten
Carsten Krohn

Knut Klaßen ist ein Initiator. Seine Fotos dokumentieren Situationen, die er selbst initiiert hat, oder die seine Arbeiten des Initiierens wiederum ausgelöst haben. Wenn er in den Gesten von Filmschauspielern das Potential einer Übertragung in den Kontext seines eigenen Werkes erkennt, fotografiert er sie direkt vom Laptop ab. Oder er fotografiert Demonstrationen, wenn er in der Aneignung von Stadtraum durch politische Gesten ebenfalls ein Potential für die eigene Tätigkeit des Inszenierens sieht.

Bei seinen Inszenierungen arbeitet er wiederum mit Schauspielern zusammen, nicht nur dann, wenn er die Situationen allein für das Produkt des Fotos veranstaltet, sondern auch in den Bereichen des Theaters und des Films, in die er sein Tätigkeitsfeld konsequent ausweitet. So stehen die Schauspieler auf seinen Fotos in einem Kontext, den er selbst erst ins Leben gerufen hat. Wenn er eine Gruppe von posierenden Afrikanern fotografiert, dann nicht nur, weil diese ihre Gesten als Demonstrationen bezeichnen, sondern auch, weil er den Rahmen ihres Auftretens geschaffen hat, indem er ein Theaterfestival an der Elfenbeinküste initiierte.

In seiner Fotografie untersucht Knut Klaßen Körperhaltungen, die mit Bedeutungen aufgeladen wurden und dies in unterschiedlichen kulturellen Zusammenhängen. Ihn fasziniert der Akt der Behauptung, wenn ein Tänzer aus Afrika einen eigenen Tanz kreiert und dabei vom Demonstrieren eines Konzepts spricht. Durch dieses Auftreten wird in der anderen Kultur auch der eigene Stellenwert behauptet, und es gilt wie im Kunstbetrieb, je überzeugender und vor allem je anmaßender die Behauptung, desto Respekt einflößender die Wirkung.

Das Wesen seiner Arbeit ist die übergreifende Tätigkeit in den unterschiedlichen gestalterischen Bereichen. Er ist Theater- und Filmregisseur, Kameramann, Grafiker, Entwerfer von Möbeln und Räumen – er unterrichtet sogar Architekturstudenten – , doch in seiner Fotografie laufen die Fäden als eine Synthese zusammen.

Wenn er den Architekten der Berliner Autobahnüberbauung fotografiert, wie er in seinen offenen Jaguar-Caprio einsteigt, dann geschieht dies während er einen Film über ihn dreht. Das Bild markiert einen Übergang und dokumentiert den feierlichen Moment eines Aufbruchs, der geplanten Fahrt durch das von ihm selbst entworfene Haus. Auch wenn die Situation inszeniert war, denn er öffnet sein Autoverdeck gewöhnlich nicht, ist sie dennoch von hoher Authentizität.

Diese Gleichzeitigkeit von Gestelltem und Spontanem sowie eines euphorischen Aufbruchs zeichnet auch die Fotoshootings des afrikanischen Tänzers und Schauspielers in der Residenz des Bundespräsidenten aus. Knut Klaßen wurde zwar dorthin eingeladen, um vor ausgewähltem Publikum ein Stück aufzuführen, doch er nahm das Ereignis auch zum Anlass, um den posierenden Star in einer Reihe der Präsidentenskulpturen zu fotografieren.

Auch wenn seine Fotos Beziehungen von Körperhaltungen zu Räumen behandeln, thematisieren sie zugleich seine eigene Arbeitsweise. Nicht nur, dass die dargestellten Personen diejenigen Menschen sind, mit denen er eng zusammenarbeitet, und die Räume die von ihm gestalteten oder ausgewählten – sein gesamtes Werk basiert auf der Kooperation mit anderen. Er befindet sich auf einer permanenten Suche, neue Konstellationen des Zusammenwirkens zu ergründen und wird auch von anderen Künstlern engagiert, um für sie Arbeitsstrukturen des Zusammenwirkens zu entwickeln. Diese auf Synergie basierende Arbeitsweise ist seine künstlerische Behauptung und spiegelt sich in seinen Fotos wieder, die sich ebenfalls in unterschiedlichen Konstellationen miteinander verknüpfen lassen.



Die Ausstellung ist offiziell zu Ende, aber doch bis Ende Januar zu sehen. Nicht verpassen!

Und hier die nächste Veranstaltung in der Reihe

Videoart at Midnight (a project by Olaf Stüber and Ivo Wessel)

mit Werken von

#11: Mathilde ter Heijne

Freitag, 15. Januar 2010, 24:00
BABYLON, Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin, Großer Kinosaal
(Einritt frei | admission free)






11. Januar 2010 / Eingestellt von thw um 14:22 / 1 Kommentare




Wenn ich SI lese, dann denke ich immer an die Sozialistische Internationale und es gibt sie immer noch...

Dabei handelt es sich hier um das Swiss Institute in New York und die haben in ihrer letzten Aussendung bzw. der ersten Aussendung in diesem Jahrzehnt für die 'tote Bag' geworben.
Dahinter verbirgt sich aber etwas anderes als man auf dem ersten Blick vermuten will, siehe hier. Das ist nämlich eine Stilfrage. Und die kann hier teilweise gelöst werden. Ein paar Künstler und Künstlerinnen machen auch mit, siehe hier

Da passt dazu, dass ich gerade mal wieder Scritti Politti (Provision) höre und ich mir überlege, ob ich nicht alle CDs von Scritti Politti hier auf meine Festplatte ziehe.

and here comes the cat...

Eingestellt von thw um 14:16 / 0 Kommentare

Maus am Haus

Eingestellt von thw um 09:07 / 0 Kommentare



Maus mit Hut...


Ohne Worte

Questions, questions...

6. Januar 2010 / Eingestellt von thw um 18:45 / 0 Kommentare


The category of “contemporary art” is not a new one. What is new is the sense that, in its very heterogeneity, much present practice seems to float free of historical determination, conceptual definition, and critical judgment. Such paradigms as “the neo-avant-garde” and “postmodernism,” which once oriented some art and theory, have run into the sand, and, arguably, no models of much explanatory reach or intellectual force have risen in their stead. At the same time, perhaps paradoxically, “contemporary art” has become an institutional object in its own right: in the academic world there are professorships and programs, and in the museum world departments and institutions, all devoted to the subject, and most tend to treat it as apart not only from prewar practice but from most postwar practice as well.

Is this floating-free real or imagined? A merely local perception? A simple effect of the end-of-grand-narratives? If it is real, how can we specify some of its principal causes, that is, beyond general reference to “the market” and “globalization”? Or is it indeed a direct outcome of a neoliberal economy, one that, moreover, is now in crisis? What are some of its salient consequences for artists, critics, curators, and historians—for their formation and their practice alike? Are there collateral effects in other fields of art history? Are there instructive analogies to be drawn from the situation in other arts and disciplines? Finally, are there benefits to this apparent lightness of being?1

fragte Hal Foster in einem Beitrag für das e-flux journal. Ein Heft ist schon erschienen und jetzt ist ein weiteres Heft heraus gekommen.


Zu lesen hier.

Die beste BU!

Eingestellt von thw um 14:06 / 1 Kommentare



Kann man da einfach vorbei gehen, an diesem Foto und an der Bildunterschrift...aus der SZ vom Montag ?

Als Fan von James Joyce musste ich dann doch ganz genau hinschauen, um ihn zu entdecken, und er schaut tatsächlich noch skeptisch aus der Ladeluke (zweite Reihe von oben, ganz links) während Marcel Proust (erste Reihe, ganz rechts) schon den kalten, grauen Berliner Himmerl ignoriert und gleich Kontakt aufnimmt mit dem Mann, der Frau auf der Straße...womit wir dann auf unsere Weise den Suhrkamp-Umzug in die Hauptstadt erledigt hätten.

Andere Instrumente?

Eingestellt von thw um 12:00 / 0 Kommentare

Hätte ich nicht selbst in meinen jungen Jahren ein Cocker-Spaniel gehabt, schwarz und wuselig, würde ich diesen Titel gar nicht verstehen. So aber könnte die Einladung auch für mich sein, persönlich. Der Cocker hatte den Namen 'Jolly', obwohl ich mir, was die Schreibweise angeht, nicht sicher bin.
Zumindest der Titel ist preiswürdig, oder gibt es noch anderer Vorschläge für den schönsten Ausstellungstitel des Jahre 2009...





EINLADUNG
Kunsthalle zu Kiel
COCKER SPANIEL AND OTHER TOOLS FOR INTERNATIONAL UNDERSTANDING
Bis 10. Januar 2010
RAHMENVERANSTALTUNGEN ZUM AUSSTELLUNGSENDE


Jo Longhurst, I know what you are thinking, 2003
© Besitz der Künstlerin

• Donnerstag, 7. Januar um 18 Uhr
COCKERSPANIEL IM DIALOG
Lebenslang: Freundschaft zwischen Mensch und Hund
MODERIERTE FÜHRUNG: Dr. Dorit Feddersen Petersen | Julia Schönfeld |
Dr. Peter Thurmann
• Sonntag, 10. Januar um 16 Uhr
KÜNSTLERFÜHRUNG mit Jo Longhurst | Julia Schönfeld
Am kommenden Sonntag, 10. Januar, geht in der Kunsthalle die Ausstellung Cocker Spaniel and other tools for international understanding zu Ende. Zwei Rahmenveranstaltungen bieten die Möglichkeit, in einen Fachdialog mit Ausstellungsmachern, Hundeexperten und Künstlern zu treten. Am Donnerstag, 7. Januar um 18 Uhr führt Dorit Feddersen-Petersen, Dozentin für Zoologie der CAU, durch die Ausstellung. Ihr Thema: Der Hund als öffentliches und privates, natürliches und domestiziertes Wesen – eine biologisch, soziologisch, verhaltenswissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Ausstellung. Die moderierte Führung endet bei dem Video Vicino a Torino muore un cane vecchio, 2003 von Diego Perrone, das bei den Besuchern kontroverse Diskussionen ausgelöst hat.
Mit einer besonderen Künstlerführung endet die Ausstellung am Sonntag, den 10. Januar 16 Uhr. Die Englisch Whippets der in London lebenden Künstlerin Jo Longhurst sind auf Ausstellungsplakaten in der ganzen Stadt präsent. Stets in gleicher Pose, stets vor neutralem Hintergrund blicken sie den Betrachter an und sagen, so Jo Longhurst im Titel: I know what you're thinking. Damit unterstreich Longhurst ihren Anspruch, das emotionale Verhältnis von Mensch und Hunden darzustellen. „Der Hund hat keine soziale Maske und erwidert unseren Blick. Aber es ist nicht leicht, uns in seinen Kopf zu bekommen. Trotz der Aufforderung durch seinen Blick ist es uns unmöglich zu wissen, ob er denkt oder was er fühlt.“, philosophiert die Künstlerin, die selbst Hundebesitzerin ist, über die Unwägbarkeiten in der Hund-Mensch-Kommunikation. Jo Longhurst beschäftigt sich seit 2001 mit Whippets, einer in Großbritannien sehr beliebten Windhundrasse, und beobachtet deren Züchter bei der Suche nach Perfektion. Auch wenn Jo Longhurst ausschließlich Hunde fotografiert, gilt ihr Interesse der Beziehung zwischen Mensch und Tier, in der Macht, Kontrolle, Liebe und Begehren eng miteinander verknüpft sind. Die Künstlerin konstruiert menschliche Identität über die Gestalt des Hundes, indem sie die Hunde so fotografiert, als ob sie Menschen wären.

Verräterisch?

Eingestellt von thw um 09:50 / 3 Kommentare



Wie zeigt man etwas, ohne es zu verraten? Denn eigentlich wollen wir an dieser Stelle nicht das Geheimnis verraten. Höchstens insoweit, dass es sich hinter einer Tür verbirgt und ein ganzes Treppenhaus belegt.

Wo? Wann? Wer?

Fast übersehen

Eingestellt von thw um 08:26 / 0 Kommentare




Das hört sich gut an: Die Kunstmesse, die man sich leisten kann bzw. die Kunstmesse, die Kunst verkauft, die man sich leisten kann. Oder was ist die Bedeutung von 'affordable'.

siehe hier.

Bis April ist allerdings noch Zeit.



Affordable Art Fair Singapore 2010


The only art fair to really attract new buyers as well as an existing collector base to browse amongst thousands of contemporary artworks priced between 100 - 8,000 SGD (USD 5,800).


The Affordable Art Fair Singapore will launch its inaugural edition in Suntec Singapore, Level 6 from 22 - 25 April 2010.

The Affordable Art Fair, which already takes place in London, Bristol, Paris, Amsterdam, Brussels & New York with sister fairs in Sydney and Melbourne, has a proven track record of success. The fairs have attracted more than 650,000 visitors worldwide and sold in excess of 100 million GBP worth of art since its first event in 1999. 
 


Affordable Art Fair Singapore will bring together a selection of galleries from Asia and beyond to showcase original contemporary artworks including painting, prints, sculpture and photography. 
 


With a packed visitor programme including Art Walks, Print making demonstrations and children’s workshops, Affordable Art Fair Singapore is a unique platform for galleries to reach thousands of new potential collectors.
 


For information regarding applications please contact Fair Director, Camilla Hewitson by phone +65 6736 1430 or by email: camilla@affordableartfair.com.sg 
 


W http://www.affordableartfair.com.sg 

T +65 6736 1430
 F +65 6736 1476

E info@affordableartfair.com.sg

Bevor es zu spät ist

Eingestellt von thw um 08:13 / 0 Kommentare


"Definitiv eine schöne Ziffernfolge: Zwanzigzehn." so beginnt eine Reflexion von Thomas Wagner in der jüngsten Ausgabe des Magazin 'stylepark', zu lesen hier.
Inclusive Zahlenfilm...

und jetzt....

1. Januar 2010 / Eingestellt von thw um 00:00 / 0 Kommentare

©


Mit den besten Wünschen....

Weiter so!