So, so

30. September 2009 / Eingestellt von thw um 16:26 / 0 Kommentare

Die Arbeitsgemeinschaft deutscher Kunstvereine meldet einen Umzug, einen neuen Vorsitzenden und ein neues Präsidiumsmitglied, im Zitat:

"JOHAN HOLTEN, DIREKTOR DES HEIDELBERGER KUNSTVEREINS, IST NEUER BUNDESVORSITZENDER DER ADKV

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) hat auf ihrer Jahreshauptversammlung am 23. September in Berlin Johan Holten zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Der 33-jährige Däne folgt damit Leonie Baumann im Amt, Geschäftsführerin der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst, Berlin, die nach 12-jähriger Mitarbeit im Vorstand auf eigenen Wunsch den Vorsitz weitergab. Als neues Vorstandsmitglied konnte außerdem Florian Waldvogel gewonnen werden, der seit Januar 2009 Direktor des Hamburger Kunstvereins ist."

So, so... Der Informationsdienst Kunst meldete dies ebenfalls in der neuen Ausgabe. In der Ausgabe Nr. 426 auf Seite 5
vom 30. April mit dem Titel 'Auf Konfrontationskurs Florian Waldvogel erklärt den ADKV für überflüssig' lässt sich ein Bericht zum neuen Direktor des Hamburger KV nachlesen, der die ADKV unter Beschuss nimmt. Die Kritik war heftig, auch aus Ignoranz und verletzter Eitelkeit gespeist, und Waldvogel plante einen Gegenverband.

Wer wen zur Brust genommen hat und wie, bleibt ein Geheimnis. Aber es mutet schon seltsam an, wenn der Kritiker mit einem Vorstandsposten eingekauft wird und der sich selbst einkaufen lässt. Jetzt warten wir alle, außerhalb der Kunstvereine, auf den großen Entwurf für den Kunstverein des 21. Jahrhundert aus den Händen des Waldvogels.

Und wenn wir warten müssen, schauen wir auch gerne mal bei den Unerheblichkeiten vorbei, die das neue Präsidiumsmitglied auf seinem Blog hinterlässt. Den allerdings muss der geneigte Leser, die geneigte Leserin jetzt selbst suchen....


Ach ja und hier die neue Adresse:

Wilhelmstraße 50 | D-10117 Berlin
Tel +49 30 611 07 550 | Fax +49 30 611 07 470
E-Mail adkv@kunstvereine.de | Web http://www.kunstvereine.de


Suchbild

23. September 2009 / Eingestellt von thw um 16:46 / 1 Kommentare

gefunden am Büchertisch des Bücherbogens auf den Art Forum




5 Euro Wetter

21. September 2009 / Eingestellt von thw um 17:23 / 1 Kommentare



Ein Fundstück besonderer Güte....

Verkehrte Welt

Eingestellt von thw um 14:31 / 0 Kommentare



Es hatte so gut begonnen. Da saßen einem in den Sophiensälen dann tatsächlich die 'Generäle' der wichtigsten Kunstsammlungen Deutschlands gegenüber, dargestellt durch Schauspieler von Güte. Und sie brachten dann jene Pressekonferenz wieder auf das Tablett bzw. auf die Bühne, wie sie es schon davor bei anderer Gelegenheit taten. Und ihre Gehabe und ihr Text desavouierten den Anspruch, den man vorbringen wollte: eine Art Universalmuseum in Dubai.

Aber der Text reichte nicht und musste um die passende Musik bereichert werden. Das mag man neues Musiktheater nennen, aber blieb in dann doch zu sehr in den Genregrenzen. Dabei hatte das Material doch noch mehr Aufmerksamkeit verdient.

Die Pressemappe mit den Texten bot ein schönes Beispiel dafür, denn sie druckte den Wortlaut der Äußerungen der Generäle (und deren Adjudant aus dem Außenministerium) in alle Ausführlichkeit ab, durchstrich aber jene Stellen, die für die Aufführung nicht in Frage kamen. Das für sich war schon ein Kommentar.

Da brauchte es dann auch nicht die 'Solosängerin', wir hätten gern noch weitere Bilder wie dies hier oben von Alice Creischer und Andreas Siekmann gesehen und sie dann als Kommentar zum vorgetragenen Text verstanden wollen haben....


Und hier nochmal die Namen der Schauspieler...

Film oder real?

20. September 2009 / Eingestellt von thw um 12:16 / 0 Kommentare



Das war schön in der Eldenaer Str. , im Autocenter eigentlich in der James Hobrechtstr. mit schönen Ausblicken auf die Kunst (s.u.) und auf das neuerbaute Schlachthof-Viertel. Damals, als wir noch in der Strassmannstr. wohnten, war das alles noch Brache.

Und an dieser nicht mehr Brache steht jetzt das AUTOCENTER mit dieser Ausstellung. Angesichts der vielen Video muss man wohl noch mal vorbeischauen... und vorher noch durch Schlachthofviertel wandern.





Und hier der nächste Termin:


V-Effekt / In and Out of Place

SUSANNE BÜRNER, TEREZA BUSKOVA, IAIN FORSYTH & JANE POLLARD, NEIL HAMON, and SUSANNE M. WINTERLING

22 - 27 September 2009, daily 14:00 - 18:00
24 September 18:00 - 20:00 : Special preview evening at Bibliothekswohnung
24 September 21:00 - late : GRAHAM DOLPHIN screening at Grill Royal, Friedrichstraße 105


Moving image works from the Zabludowicz Collection
Curated by Anna-Catharina Gebbers and 176 / Zabludowicz Collection

Anna-Catharina Gebbers | Bibliothekswohnung
Ziegelstr. 2, 6. Stock/6th floor, 10117 Berlin Mitte
www.bibliothekswohnung.com <
http://www.bibliothekswohnung.com/> / www.projectspace176.com <http://www.projectspace176.com/>



Anna-Catharina Gebbers | Bibliothekswohnung freut sich, zum ersten Mal in Deutschland eine Auswahl von Arbeiten aus der Zabludowicz Collection zeigen zu können.

In den gezeigten Videoarbeiten werden Erzählungen von Geschichte thematisiert und Anregungen aus verschiedenen ästhetischen Bedeutungszusammenhängen verarbeitet. Kunsthistorische Referenzen, gefundenes Material oder traditionelle Rituale fungieren als Auslöser, die während des kreativen Prozesses Verschiebungen unterworfen werden, die die Quelle verfremden und komplexere kritische Umstände offenlegen. Im Sinne des Brecht‘schen V-Effekts wird die Aufmerksamkeit des Betrachters dabei auf die Art und Weise der Erzählung gelenkt statt sie dem Selbstverständlichen und dem Illusionären anheim zu geben. Die Ansammlung erzählerischer Elemente oder historischer Fakten und ihre interpretierende Darstellung werden vielmehr selbst zum Thema. Geschichte und ihre Erzählungen erweisen sich als Sammlungen von Dingen, die wechselnden Ordnungen und Inszenierungen unterzogen werden.

Der nicht-kommerzielle Ausstellungsraum Bibliothekswohnung von Anna-Catharina Gebbers befindet sich drei Gehminuten entfernt vom Berliner Ensemble, das von Brecht initiiert wurde und gegenüber vom wieder aufgebauten Friedrichstadtpalast, -- gegründet von Max Reinhardt, Brechts Förderer und hinsichtlich des theatralen Illusionismus sein Gegenspieler.

Die in V-Effekt gezeigten Arbeiten stammen alle aus der Londoner Zabludowicz Collection. Anna-Catharina Gebbers ist zur Zeit 176-Gastkuratorin und diese Ausstellung ist Teil von In and Out of Place, ihrem fortlaufenden Projekt für 176 / Zabludowicz Collection, das das Konzept des Sammelns und der Sammlung aus verschiedenen Blickwinkeln untersucht. Im August 2008 hatte Catharina Gebbers gemeinsam mit 176 / Zabludowicz Collection etwa 120 Künstler eingeladen, am Ausstellungsprojekt Krautcho Club/In and Out of Place in Berlin und London teilzunehmen. Die abschließende Ausstellung des Projektes In and Out of Place wird vom 25. Februar bis 9. Mai 2010 im Ausstellungsraum 176, London stattfinden.

176 / Zabludowicz Collection kollaboriert regelmäßig mit Gastkuratoren und Künstlern für die Realisierung von Projekten mit der Zabludowicz Collection und dem Ausstellungsraum in der 176 Prince of Wales Road. Die Zabludowicz Collection enthält Werke von einigen der innovativsten und aufregendsten Künstler der Welt und umfasst etwa 2.000 Werke, die von 1947 bis 2009 entstanden sind und von über 600 Künstlern aus 49 Ländern stammen. 176 / Zabludowicz Collection ist ein nicht-kommerzieller, philanthropisch ausgerichteter Raum für zeitgenössische Kunst in einer ehemaligen methodistischen Kirche im Norden von London. 176 / Zabludowicz Collection engagiert sich für die Partizipation und Bildung im Bereich der bildenden Kunst. Ein besonderer Fokus liegt auf der Einladung an Studenten, die Anwohner und Gruppen aus der Gemeinde, sich mit zeitgenössischer bildender Kunst auseinanderzusetzen.

Aus gegebenem Anlass

18. September 2009 / Eingestellt von thw um 08:54 / 1 Kommentare

Eine Alltagsgeschichte des Internet gibt es nicht. Das fällt einem auf, wenn man in dem äußerst empfehlenswerten Buch 'Vernetzt' herum liest, herausgegeben von Kristian Woznicki im Verbrecher Verlag.
Das Wort 'Herumlesen' ist hier wörtlich zu nehmen, denn selbst wenn man von vorn nach hinten die einzelnen Beiträge durch geht, bleibt der Eindruck eines Herumschweifens in verschiedenen Erkenntnisbereichen und Erlebnisarealen. Damit aber widerspiegeln die unterschiedlichen Texte das eigentliche Thema noch mal.
Rainer Ganahl schreibt in seinem Text: "Jede Gesellschaft muss sich reproduzieren und ihr Wissen, ihren Reichtum, ihre Macht, ihre Arroganz und Dummheit weitergeben." Wie wahr und aufrichtig, wie das Buch selbst.

Die Reproduktion kann man am 22. September selbst erleben, hier


Lesung aus Vernetzt
Monarch, Skalitzerstr. 134
22.09.2009, 20.30 Uhr



"Vernetzt" [Verbrecher Verlag, 2009] ist das neue Buch der Berliner Gazette, herausgegeben von Krystian Woznicki, der sich nach zehn Jahren Chefredaktion nun vor allem als Vorstandsvorsitzender des Berliner Gazette e.V. verdient machen will. Ueber 40 "Kreative" aus diversen Laendern haben fuer das Buch geschrieben, inzwischen wird es auch vielerorts gelesen, u.a. von Journalisten, die es zum oeffentlichen Gespraechsthema machen. Anton Waldt von der Zeitschrift fuer elektronische Lebensaspekte De:Bug haelt fest: "Die Geschichten kreisen um das Thema, was freischaffende Kreative mit dem Internet anfangen und was das Internet mit ihnen anstellt. Erkenntnisse blitzen dabei in angenehmer Frequenz auf, die grosse Buhei-Trommel der Netz-Utopien wird einfach links liegen gelassen."

Auch Frederic Valin von Spreeblick hat "Vernetzt" gelesen und meint: "Jeder Text hat den Charme eines ueberraschenden Gespraechs an einem Tresen mit einer Person, die schonmal was erlebt hat und davon, manchmal besser, manchmal schlechter zu erzaehlen hat. Kurzum: Es ist ein Buch, mit dem man ein Bier trinken gehen moechte." Marietta Schwarz vom Deutschlandfunk sieht es im Grunde nicht anders, wenn sie ueber das Buch befindet: "Handfestes und Reflektionen." Reflektionen ausgeloest hat der Sammelband auch bei Eva Kaczor von Miss Creative Classy: "Mich hat "Vernetzt" dazu gebracht darueber nachzudenken, warum mich vernetzt sein manchmal nervt."

Zur Abwechselung sollen nun die "Vernetzt"-AutorInnen selbst zu Wort kommen - natuerlich im Rahmen einer Verbrecherversammlung in dem Klub Monarch. Bei der Veranstaltung lesen der Musiker und Komponist Dirk Dresselhaus alias Schneider TM, der Architekturprofessor Franz Xaver Baier, die Lektorin und Kunstkritikerin Anne Schreiber sowie der Unternehmer Florian Kosak, die neue Chefredakteurin der Berliner Gazette Magdalena Taube und Krystian Woznicki. Der Eintrittspreis betraegt 4 Euro.



P.S.: Das Gummiband im Foto gehört nicht zum Band, aber es ist eine Art Zeichen für das Netz.


Voraussicht Berlin

Eingestellt von thw um 07:43 / 0 Kommentare

Worte des Tages

16. September 2009 / Eingestellt von thw um 14:07 / 0 Kommentare




Der Kollege Sebastian Preuss bezieht sich auf die Kollegin Christiane Meixner und ihren Beitrag im Tagesspiegel über einer besondere Pressekonferenz und ist froh, dass er die PK 'glücklich versäumte'.
Dem kann ich nicht ganz zustimmen, weil mich die zweimalige Einladung erst heute erreichte. Vielleicht wäre ich hingegangen...

Das Fazit von Sebastian Preuss lautet denn auch in seinem ARTikel mit dem Titel 'Vor der Kunst ist nichts mehr sicher' in der heutigen 'Berliner Zeitung':
"Hat die Kunst nichts Besseres zu tun, als immer wieder den eigenen Betrieb zu bespiegeln? Wen interessieren denn falsche Museumsgeneräle? Die echten sind ja meist schon langweilig genug."

Und jetzt verstehe ich endlich, warum man Sebastian Preuss so selten auf Pressekonferenzen sieht. Wahrscheinlich hat er Besseres zu tun.

Das Event wurde entwickelt von Alice Creischer und Andreas Siekmann. Weitere sollen folgen...u.a.erneut am 18. 9. in den Sophiensälen.



P.S.: Was für eine Kunst wäre das, vor der noch etwas sicher wäre? Das wäre doch ein schönes Thema für einen Lehrauftrag.

Nationalgalerie

Eingestellt von thw um 13:47 / 0 Kommentare

Seltsames Porträt

15. September 2009 / Eingestellt von thw um 09:23 / 3 Kommentare




Zu finden an diesem Herd....


Berlin-Wien

14. September 2009 / Eingestellt von thw um 12:20 / 0 Kommentare


Das sind die Ausstellungsorte von Thomas Demand. Die große 'Retrospektive' kündigt sich gerade mit einem unübersehbaren 'Nationalgalerie' an den Fensterflächen der Galerie zur Potsdamer Strasse hin an.

Es wird wohl notwendig, diesen Schriftzug nächtens zu fotografieren oder in der Dämmerung, denn bei einem schnellen Vorbeifahren wirkt die Fläche mit dem Schriftzug selbst wie ein Foto von Thomas Demand.

Am 24.9. findet dann die PK zur Ausstellung in Wien statt. Dort zeigt Thomas Demand die Bilderzyklen 'Presidency' und 'Embassy'. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass ich es bis zum Ausstellungsende (29.11.2009) mal wieder nach Wien schaffe.

Hier und dort....

11. September 2009 / Eingestellt von thw um 15:54 / 0 Kommentare




Gestern fand die Eröffnung der Austellung von Bethan Huws in der DAAD-Galerie statt und heute finde ich die Einladung zur Ausstellung von Bethan Huws im Kabinett für Aktuelle Kunst in Bremerhaven. Das Bild ist auf der Vorderseite der Postkarte zu sehen.

Wer nach dem Kabinett im Internet sucht, stösst auf diese informative Seite, bei der man vor allem die Seitenleiste beobachten sollte.

Morgen schau ich mal bei der DAAD Galerie vorbei....

So oder so!

Eingestellt von thw um 14:46 / 0 Kommentare




Das sind sie also, die Wettbewerber für den Preis der nationalgalerie für junge Kunst 2009.

Von links nach rechts: Omer Fast, Keren Cytter, Annette Kelm und Danh Vo.

Danh Vo schmückte vor kurzem noch die Titelseite des Kultur Spiegel. Anette Kelm war bei einer Gruppenausstellung in den Kunstwerken beteiligt usw.

Die Namen sind keineswegs unbekannt und insofern muss man der Kritik von Sebastian Preuss zustimmen. Aber andererseits gibt man das viele Geld nicht für jemanden aus, dessen Renditeerwartung äußerst gering ist.
So aber erhalten diese schon bekannten Künstler, bekannt in einem spezifischen Zirkel von Kunstfreunden, Professionellen, Galeristen und Kritikern, über den Preis eine Öffentlichkeit, die ganz anders aussieht. Die Kriterien, mit denen diese Öffentlichkeit auf diese Werke reagiert, sind andere als die 'unseren'. Vielleicht sollte man deshalb auch mit mehr Sensibilität reagieren.

Echt Mies! Nicht mies!

9. September 2009 / Eingestellt von thw um 14:18 / 1 Kommentare

Weil wir das Haus schätzen und es ein besonderes Kleinod in der Berliner Kunstlandschaft ist, weisen wir gern auf diese Einladung hin:


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Hauses,

zur Präsentation der jetzt erscheinenden Ausgabe des MIES HAUS
MAGAZINS M laden wir Sie herzlich ein.
Montag, 14. 9. 2009, 19 Uhr, Mies van der Rohe Haus
Die Präsentation erfolgt unter Beteiligung der Redaktion (Dr. Ronald
Berg, Dr. Wita Noack und Jörg Bürkle), des Kunst- und Kulturamtes
Berlin-Lichtenberg (Dr. Ute Müller-Tischler), der Autoren und Angelika
Petruschat (Verlagschefin form + zweck).
Die nunmehr 5. Nummer von M hat das Thema „Reflexion und
Rezeption“. Diesmal geht es um die Reflexion des Kunstbetriebes und
die Stellung des Mies van der Rohe Hauses darin, die Rolle der Kunst
als Forschungsinstrument für die Künstler und die Bedeutung der Kunst
für den Menschen überhaupt. Im Heft befinden sich u.a. Beiträge von
den Kunsthistorikern Matthias Bleyl und Juliane Noth, dem Philosophen
Ulrich Seeberg, dem Medienwissenschaftler Dieter Mersch, der
Kunstwissenschaftlerin Karin Stempel, dem Architekten Roger Christ,
und dem Designfachjournalist Wolfgang Binder. Die Künstlerseiten
wurden von Franz Erhard Walther gestaltet. Außerdem enthält das Heft
ein umfangreiches Interview „Kunst ist kein Selbstzweck“ mit dem
Philosophielehrer der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig,
Christoph Türcke. Komplettiert wird das Heft wieder durch ein
Miesportrait, diesmal eine historische Karikatur von Mies’ ehemaligem
Mitarbeiter, Sergius Ruegenberg.





Nicht verwechseln!

Eingestellt von thw um 12:44 / 0 Kommentare










Darf man das?

Eingestellt von thw um 11:54 / 0 Kommentare



In seinem eigenen Blog auf einen Post in einem anderen Blog verweisen, dessen Autor der selbe ist, der hier gerade die Tasten fü diesen Text runterdrückt....



Ja, vor allem, wenn dieser Blog im weit entfernten Nachbarland Österreich beheimatet ist, in der dortigen Hauptstadt Wien. Ich grüße auch schön!



Und auch deswegen, weil das Thema dieses Post die Neueröffnung des Hamburger Bahnhof Museum der Gegenwart unter der Leitung von Udo Kittelmann ist (im Bild, im Gedenken an Michael Jackson?)




Und jetzt alle auf den Link in der ersten Zeilen klicken...auf den 'Brief aus Berlin'. Is super...

Jetzt aber: Goldrausch!

Eingestellt von thw um 11:49 / 0 Kommentare

Ausschreibung: Goldrausch Künstlerinnenprojekt art IT

Für das Goldrausch Künstlerinnenprojekt zur Professionalisierung Bildender Künstlerinnen können sich interessierte Künstlerinnen noch bis 15.9.09 um die Teilnahme am Kurs des Jahres 2010 bewerben. Das Projekt Goldrausch wurde 1989 gegründet und bietet ein Professionalisierungsprogramm an, bei dem berufsrelevante Kenntnisse im Mittelpunkt stehen.
Es wendet sich an Künstlerinnen, die nach ersten Ausstellungen oder in einer neuen Arbeitsphase individuelle Lösungen auf folgende Fragen suchen: Wie bringe ich meine Arbeit in die Öffentlichkeit? Wie gestalte ich eine Website? Wie organisiere ich meine selbständige Künstlerinnentätigkeit?

Vermittelt werden spezifische Kenntnisse aus dem kommunikativen, betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Bereich; parallel dazu werden Gespräche mit Gästen aus der Kunstszene angeboten. Zu Workshops und Präsentationen kommen die Erstellung einer individuellen Website, eines Katalogs, und einer gemeinsamen Ausstellung.

Für den Kurs 2010 können sich Künstlerinnen mit Wohnsitz Berlin bis zum 15. September 2009 bewerben. Teilnahmevoraussetzung ist eine abgeschlossene Hochschul-/Akademieausbildung als Bildende Künstlerin oder vergleichbare Kenntnisse, sowie erste Berufserfahrungen. Eine Altersbegrenzung besteht nicht. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Kursdaten:
Kursdauer: Januar bis Dezember 2010
Kurszeiten: Mittwoch und Donnerstag
von 10 Uhr bis 14 Uhr, Freitag von 10 Uhr bis 17 Uhr, Gruppen- und individuelle Termine

Weitere Informationen unter goldrausch-kuenstlerinnen.de

Motto: Nahe am Paradies

8. September 2009 / Eingestellt von thw um 20:00 / 0 Kommentare



Und dieser Grundriss hat noch gefehlt...




Die Präsentation in den Kunst-Werken war gewöhnungsbedürftig. Miss Read, die Buchmesse, zeigte sich im dunklen Kleid, nur die Vorträge fanden in einem hellen Ambiente statt. Zufälligerweise war es nicht heiß, sodass man unter dem Dach nicht schwitzen musste. Von da aus zu 'do you read me' und sich gewundert über die schräg stehende Bank, aber mit ein paar Schlücken Sekt ließ es sich aushalten, nachdem man sich in die schönsten Bücher der Schweiz gestürzt hatte. Das war dann schon in einer denkbaren Nähe zum Bücherparadies.

Aber erst am Schlesischen Tor in Kreuzberg in einem Hinterhof wurde die Nähe zum Buchparadies fühlbar, unter dem Motto: Unter dem Motto. Unter dem Link finden sich auch Fotos von der Messe bei Motto.Selfulling prophecy im self-publishing mit sechzig (60) Verlagen oder die sich dafür hielten, was kein Schaden ist. Im Raum der Galerie Chert ging es weiter. Entdeckungen en masse und seien es die Kataloge von Sternberg Press oder jrp ringier, extra books oder bookworks oder der Edition PatrickFrey. Intelligenz wird im Buch taktil. Aber wäre man im Paradies auch lieber zu zweit oder zu dritt?

Glücklicherweise hatten wir, Anke und ich, einen Zwischenstop im Hackbarth gemacht, bei dem ich den alten Zeiten nachtrauern hätte können, damals in Lohn und Arbeit in den KW, wenn ich ich nicht schon in die Kataloge abgetaucht wäre, die mir Miss Read eingesteckt hatte.

Jetzt ist erst mal wieder Ruhe an der Buchfront, aber bei größeren Entzugserscheinungen geht es dann wieder zum Schlesischen Tor in den Hinterhof zu Motto. Komm Otto!

Kunsthalle Bern: VOIDS, EINE RETROSPEKTIVE Eröffnung Samstag, 12. September, 18 Uhr

Eingestellt von thw um 14:54 / 0 Kommentare







Eröffnung Samstag, 12. September, 18 Uhr

Gefunden?!

Eingestellt von thw um 07:33 / 0 Kommentare



Ein Anruf genügt: Es ist nicht gefunden worden. Die Zeichnung auf dem Plakat ist nicht von Julie, sondern von Ihrer Freundin.

Kritiker treffen

7. September 2009 / Eingestellt von thw um 18:12 / 0 Kommentare



Ein kuratorisches Experiment: Eine Gruppenausstellung, für die wir eine 12 Kunstkritikerinnen und Kunstkritiker eingeladen haben, uns einen in Berlin lebenden Künstler/in, (der/die sich vornehmlich im Medium Zeichnung bewegt) vorzustellen, der ihm/ihr in letzter Zeit besonders aufgefallen ist: Gewissermassen das "Watchlist-Prinzip" in einer besonderen Konstellation. Thematisch wie in der Definition des Begriffes "Zeichnung" gab es keinerlei Vorgaben.
Diese Auswahlkonstruktion führt idealerweise zu einer höchst heterogenen Momentaufnahme eines Mediums sowohl unter dem Gesichtspunkt seiner technischen Bedingungen als auch im Hinblick darauf, wie Zeichnung sich an aktuelle inhaltliche Diskurse anschliesst oder auch abkoppelt.
Unsere Galerie, die seit 6 Jahren auf das Medium Zeichnung spezialisiert ist und sich somit zur Aufgabe gemacht hat - soweit das überhaupt möglich ist - einen Überblick über das aktuelle Zeichnungsgeschehen zu liefern, möchte ihre eigene Sicht, die sicherlich bisweilen auch von Betriebsblindheit und Geschmacksfragen blockiert ist, auf diesem Wege durch die Aussenperspektive der Kritiker erweitern.


Künstler

Kunst!

Eingestellt von thw um 09:18 / 1 Kommentare



1.000 schmelzende Menschen aus Eis auf dem Gendarmenmarkt

Kunstaktion gegen den Klimawandel in Berlin

Anlässlich der Vorstellung der WWF Studie "Arktische Rückkopplungen: Auswirkungen auf das globale Klima. " hat der WWF zusammen mit Berlinern und Besuchern 1.000 handgefertigte Eisfiguren auf der Freitreppe des Konzerthauses am Gendarmenmarkt platziert. Die kleinen, fragilen Skulpturen, angefertigt von der brasilianischen Künstlerin Néle Azevedo, schmelzen und zerfallen innerhalb von 30 Minuten auf den Stufen der Treppe. Sie dienen als eindringliches Symbol für die Bedrohung des Klimawandels für Mensch und Natur.

(Pressemitteilung des WWF zur Aktion)





Und wir sind begeistert, weil Kunst sich hier in aller Öffentlichkeit präsentiert und dies nicht um ihrer selbst willen, sondern um eine wichtiges Thema dem Publikum nahe zu bringen, in einer Form, die gleichzeitig berührend und überzeugend ist.
Schließlich tun wir alle zu wenig, um dem Klimawandel wirklich begegnen zu können. Die Verantwortung dafür auf die Politiker abzuwälzen, ist eine billiges Spiel, das uns in Zukunft noch teuer zu stehen kommen wird.


causa Kunsthalle

Eingestellt von thw um 08:42 / 0 Kommentare



Da muss doch was zu machen sein, sagte sich Wowi und schickte seinen Kulturstaatssekretär mit einem Text zum Tagesspiegel...



Der Kulturstaatssekretär meldet sich öffentlich zur causa Kunsthalle im heutigen Tagesspiegel.

Da findet sich dann ein Satz wie dieser:


"Die Diskutanten eint weiter die Erkenntnis, dass Berlin zur Zeit nicht in der Lage ist, seiner vitalen zeitgenössischen Kunstszene, die weltweite Bewunderung findet, eine angemessene Plattform zu geben: Polemisch wird festgestellt, dass in Berlin die Kunst entstehe, die in London, Kassel oder Venedig ausgestellt wird. Hinter dem Plädoyer für eine Kunsthalle steht die Einsicht, dass jedes Engagement für die zeitgenössische Kunst eine Investition in die Zukunft darstellt: Die hervorragenden Potenziale im kreativen Bereich werden vor Ort gestärkt, darüber hinaus steigt die Attraktivität Berlins für ein internationales Publikum – ein wesentlicher Faktor für den Berlin-Tourismus als eine wichtige Wachstumsbranche."


Und wir fragen weiter, welche Diskutanten hier gemeint sind. Dass über die Frage diskutiert wird, ist deutlich geworden angesichts einer Diskussionsrunde in der temporären Kunsthalle. Aber wird man auf jene hören, die andere Perspektiven haben? Welche Kunst an welchen Ort mit welchen Mitteln? Solange da nicht in aller Öffentlichkeit gestritten wird, bleibt eine Kunsthalle par ordre de Mufti keine ernst zu nehmende Alternative zu den bisherigen Institutionen. Und was sagt Udo Kittelmann dazu? Und was sagen die ansässigen Sammler dazu? Und was sagen die Künstler dazu?


Fragen und Antworten sind willkommen!

Zeit-Kritik

Eingestellt von thw um 08:20 / 0 Kommentare




Das Heft hat es in sich, vor allem für Kritiker und die, die sich dafür halten. Aber der Rückblick auf die Vergangenheit und die Gegenwart der Kritik durch Klaus Honnef ist lesenswert. Der Text findet sich hier.

Auf der gleichen Seite findet sich dann auch ein Veranstaltungskalender, gerade entdeckt.

P.S.: Der Titel bezieht sich auf die Typographie des Titels, das ist der gleiche Font wie der von der 'ZEIT'. Oder täusche ich mich?

Verirrt, verwirrt....

4. September 2009 / Eingestellt von thw um 15:50 / 2 Kommentare



Fragen Sie Duane Hanson....



Deswegen!

Alexanderplatz

Eingestellt von thw um 14:17 / 0 Kommentare



am Hamburger Bahnhof, in der Mitte Udo Kittelmann...

Armer Hund

Eingestellt von thw um 14:12 / 0 Kommentare




1. Hinterhof Zimmerstraße 90/91

He is my brother,

1. September 2009 / Eingestellt von thw um 16:46 / 0 Kommentare


He Ain't Heavy

und jetzt ist er wieder zurück in den Staaten....

Mehr dazu durch einen Click auf die Seite.