April,April

31. März 2009 / Eingestellt von thw um 17:42 / 0 Kommentare



Vorderseite und Rückseite der gleichen
Karte.

Die Tiefe der Oberfläche

30. März 2009 / Eingestellt von thw um 14:38 / 0 Kommentare

Da müssen wir doch mal reinblicken!


kritische berichte 1 / 2009

Die Tiefe der Oberfläche.
Populäre Kunstgeschichte als Problem

Editorial S. 3

Joseph Imorde
Populäre Kunstgeschichte. Historische Erkenntnis vs. ästhetisches Erleben.
Zur Einführung 5

Stefan Schweizer
»Gesunkenes Kulturgut« - Zur Typologie populärwissenschaftlicher Kunstgeschichte im frühen 20.Jahrhundert 19

Magdalena Bushart
Die Oberfläche der Bilder. Paul Brandts vergleichende Kunstgeschichte 36

Ulrich Heinen
Wissenschaftliche Kunstgeschichte als Ausdruck und Funktion populistischer Ideologie.
Max Rooses - Kunsthistoriker und Aktivist der Vlaamse Beweging 55

Jürgen Müller
Rembrandtmythen 94

Andreas Zeising
»Mit den Ohren sehen«. Kunstgeschichte im Rundfunk der Weimarer Republik 112

Sylvia Diebner
Ludwig Curtius - ein Archäologe als Schriftsteller 127

Frank Zöllner
Wer hat Angst vor populären Büchern? Zur methodischen Konvergenz von Populärwissenschaft, Ikonologie und Stilkritik 146


Das Heft gibt die ausgearbeiteten Beiträge eines Studientages an der
Bibliotheca Hertziana Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte wieder,
der am 7. Oktober 2008 unter der Leitung von Sybille Ebert-Schifferer
und Joseph Imorde abgehalten wurde.

Helen Levitt ✝

Eingestellt von thw um 14:25 / 0 Kommentare

Hier hatten wir ihr anlässlich der Verleihung des Spektrum Preises gehuldigt.

Und nun erfahren wir hier, dass sie verstorben ist.
Mit 95 Jahren...

Ihr aussergewöhnliches Werk bleibt bestehen und jedes Photo ist eine Erinnerung wert.




Was zum Lesen

Eingestellt von thw um 14:15 / 0 Kommentare



Maurizio Nannuci: Neon Texts

Darf der das?

27. März 2009 / Eingestellt von thw um 13:02 / 0 Kommentare



als (Kunst)kritiker



in Atelierhäuser einziehen?




Ja, wenn man es sich leisten kann und wem es gefällt....


Fotos von Anke.

Seit 2008

Eingestellt von thw um 09:46 / 0 Kommentare




ist Florian Waldvogel neuer Direktor des Hamburger Kunstvereins.



Und nun steht die erste Eröffnung an. Dafür wirbt der Direktor mit seltsamen Materialien als Einladungskarten, ein Silberfolie und eine schmale Holzfurnierkarte. Ein Kollege aus Hamburg meinte schon, dass alle Mitarbeiter zum Ausschneiden abkommandiert wurden. Aber gemeinsame Arbeit stärkt ja das Gefühl des Zusammengehörens.

Besonders interessant ist der Hinweis:

Der Kunstverein, seit 1817.

Das lässt nun viele Schlüsse zu, aber dafür müsste man sich in die Geschichte der deutschen Kunstvereine versenken, was im Moment nicht mein Gebiet ist....


P.S.: Gleichzeitig inseriert die Folie auch für die längste Ausstellung in einem deutschen Kunstverein. Die Ausstellung von Daniel Milohnić dauert von 28.3. bis 31.12., macht grob gerechnet acht Monate.

to whom it may concern

26. März 2009 / Eingestellt von thw um 17:19 / 0 Kommentare

Bücher-Sonderverkauf der Staatlichen Museen zu Berlin
im Kulturforum Potsdamer Platz








am Samstag 28. und Sonntag 29. März 2009 von 10 bis 17 Uhr

Ort: Kulturforum Potsdamer Platz, Matthäikirchplatz, Zentrale
Eingangshalle, 10785 Berlin-Tiergarten

Am Samstag, 28. März, und Sonntag, 29. März 2009, von 10 bis 17 Uhr, verkauft das Referat Publikationen und Merchandising der Staatlichen Museen zu Berlin wieder preisreduzierte Publikationen, Mängelexemplare und weitere Artikel, wie Postkarten, Plakate und Kunstnotizbücher. Bei den Büchern handelt es sich um Ausstellungskataloge sowie Titel aus verschiedenen Sammlungsgebieten der Staatlichen Museen zu Berlin.
Plakate werden zum Teil gratis abgegeben.
Die Preise für die Publikationen der Staatlichen Museen zu Berlin sind nur an diesen beiden Tagen einmalig stark reduziert.


Muss man dazu noch etwas sagen? Ja, Parole: Ran an die Bulleten!

Ich bin dann um 10.00 da...!!

Favorit

Eingestellt von thw um 17:04 / 0 Kommentare



Tatsächlich weiß ich gar nicht genau, was mich am Werk von Christopher Williams so anzieht, der kunstlose Charakter, die Betonung auf Gestaltung.

Nun hat Christopher Williams wieder mal eine Ausstellung in Berlin bei Capitain/Petzel und da müssen wir einfach einen Hinweis bringen.

Das Bild oben ist ein Hinweis der Galerie David Zwirner.

CI Venezia Biennale

Eingestellt von thw um 16:10 / 0 Kommentare





















Ist das nun die neue Corporate Identity der Biennnale di Venezia oder einfach nur ein gelungenes Beispiel für 'worldmaking'?


Jedenfalls befanden sich diese Zeichen auf der Pressemappe und ebenso wurden sie auf die Leinwand projiziert.

Muss mal Beate Barner fragen...

ART-O-THLON

25. März 2009 / Eingestellt von thw um 17:27 / 0 Kommentare

Aha!

OPEN CALL FOR PARTICIPATION AT ART-O-THLON

BACKGROUND:
Vilnius – European Capital of Culture 2009 in partnership with the
Vilnius Academy of Arts and the Lithuanian Radio and Television are
proud to announce an open call for participation in the first ever
Art-o-thlon.

Art-o-thlon is a multiplatform set of creative and academic events
scheduled for July-August in Vilnius, Lithuania and is envisioned as one
of the preeminent projects of the European School of Arts as part of the
Vilnius – European Capital of Culture 2009 programme.

OPEN CALL:
The purpose of this call is to invite young artists from all across
Europe to come to Vilnius to participate in celebration of the arts. The
format of this event is reminiscent of the Olympiad—teams of artists
will be competing with other teams for the top prize—however, the spirit
of comradeship, embracement of cultural diversity and the joy of
unobstructed creativity in an open public framework are the key goals of
the programme.
This is an open call for young creative souls embracing limelight as a
legitimate medium of artistic expression akin to canvas or bronze. We
are looking for energetic communicative and not camera shy young artists
working in all media and able to create or to perform within the
framework of the weekly primetime TV shows broadcasted live on the
Lithuanian National Television. The pre-selected artists will be called
for an interview (all costs paid by the organisers) upon which the final
list of the contestants will be made. Selected candidates will have a
chance to participate in a seven-week-long (July-August, 2009) marathon
of arts throughout the Vilnius city as well as on a television stage. We
envision a friendly competition among 4 teams each consisting of 4
artists, which for the best part of the week will be actively engaged in
a thematic creative work developed under the umbrella of Studi-o-thlon,
additionally once a week the teams will create live on stage, where tea!
m of art
critics and historians will air their opinion and the members of the
audience as well as wide public will have a chance to vote for their
favourites. Art-o-thlon is meant not only as a high-pace fun and
energetic environment but also as a publicity boost for the emerging
artists serving as a first step in wider recognition.

ACADEMIC DETAILS:
Academic aspect of the Art-o-thlon will unfold within the framework of
Edu-thlon and will take place as a sequence of weekly lectures conducted
by the prominent researchers in the field of contemporary arts and
culture. Student participants will be entitled to accrue a certain
number of academic credits from the Vilnius Academy of Arts.

LOGISTICS:
Lodgings as well as travel to and from Vilnius will be fully provided by
the organizers of the event. Participants will be living in the student
quarters of the Vilnius Academy of Arts. As a cultural and
non-profitable event, Art-o-thlon oversees a rather modest pool of
prizes and limited material resources for the art projects.

APPLICATION:
The application form is available online on
www.artothlon.com/call/application/, and must be filled in and sent
online. Please follow the online instructions for filling out the
submission form and uploading your portfolio.

For more information please contact info@artothlon.com

Vilnius – European Capital of Culture 2009,
Vilnius Academy of Arts
Maironio st. 6
Vilnius, Lithuania
LT-01124
Contact: Ms. Kornelija Cesonyte
+37061029139

info@artothlon.com
www.artothlon.com

Dates:
Application submission deadline: April 12th (Midnight [24:00 GMT]), 2009
Prospective interview days: May 14th-16th, 2009
Art-o-thlon-TV Show, Studi-o-thlon and Edu-thlon: July-August, 2009

Application >> http://www.artothlon.com/call/application/

Impressionen

Eingestellt von thw um 16:59 / 0 Kommentare


































Der Mut zur Leere

Eingestellt von thw um 16:26 / 0 Kommentare












Gern würden wir hier jetzt behaupten wollen, diese Fotos hätten wir bei unserem letzten Venedig Aufenthalt mit unserer eigenen Lumix Kamera geschossen, in aller Heimlichkeit und in größter Gefahr....

Dabei haben wir diese Bilder nur von CD der Presseunterlagen zur PK zur Biennale Venedig kopiert und warten jetzt auf das Ergebnis...



Arsenal



Corderie















Courtesy: Fondazione La Biennale di Venezia

Empfehlung von Thomas

Eingestellt von thw um 16:24 / 0 Kommentare



Scheibitz!

Change Utopia!

Eingestellt von thw um 16:06 / 0 Kommentare

Was für Daniel!


Kunst und Politik in einer transnationalen Welt

Change Utopia! Kunst und Politik in einer transnationalen Welt
Diskussion
(mit deutsch/englischer Simultanübersetzung)
Sa 28.03.2009 14:00h Eintritt frei


- In Zusammenarbeit mit "Europa eine Seele geben" -

Change Utopia! Der Aufruf ist das Motto für eine Serie internationaler Diskussionsforen in London, Paris, Berlin, Rom, Warschau und Barcelona, die im Mai in einem Kongress in der britischen Hauptstadt ihren Abschluss findet. Die Begegnung in Berlin thematisiert das politische Potenzial, die Funktion von Kunst und ihre Beziehung zur Frage transnationaler Auseinandersetzungen und Globalisierung.

Im Haus der Kulturen der Welt diskutieren Gianni Vattimo (Philosoph, früherer MEP), Boyan Manchev (College International de Philosophie), André Lepecki (Kurator und Kunsttheoretiker, NYU), T J Demos (Kunsttheoretiker, UCL), Oscar Guardiola Rivera (Philosoph und politischer Aktivist, University of London), Gabi Zimmer (MEP) und andere über die Entstehung individueller und kollektiver Subjektivitäten in einem transnationalen Raum, der durch Consensus und Markt bestimmt ist.

Gratulation

Eingestellt von thw um 15:59 / 0 Kommentare



der Preisträgerin und dem Preis.

"Dr. Jennifer Allen erhält den ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik 2009
Auszeichnung als Plädoyer für das persönliche Urteil

Berlin, 25. März 2009. Die klare publizistische Haltung und bildhaft-anschauliche Sprache Jennifer Allens überzeugten die Jury auf ihrer Sitzung am vergangenen Dienstag, die in Berlin lebende Kanadierin mit dem Preis für Kunstkritik 2009 auszuzeichnen. Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) ehrt nun zum 10. Mal – seit 2006 in Kooperation mit der ART COLOGNE – das Engagement freier Kunstkritiker, das einen entscheidenden Anteil an der Rezeption und Vermittlung zeitgenössischer Kunst hat.

Jennifer Allen studierte Wirtschaft und Literatur an der McGill University und promovierte 1998 in Literaturwissenschaften an der Université de Montréal. Ein DAAD-Stipendium führte sie 1996 nach Berlin, wo sie seitdem lebt und seit 2001 als freie Autorin arbeitet. An zahlreichen europäischen Hochschulen und Institutionen hat sie Seminare gegeben und Vorträge gehalten, u.a. Humboldt-Universität (Berlin), Collège international de philosophie (Paris), IASPIS-International Artists Studio Program (Stockholm).

Frau Dr. Allen schreibt sowohl in englischer als auch französischer Sprache sowie seit Kurzem auf Deutsch. Ihre Artikel und Rezensionen erscheinen in internationalen Zeitschriften wie Artforum (New York), Afterall (London), Les Temps Modernes (Paris), De Witte Raaf (Brüssel) und Parkett (Zürich/New York). Für die Magazine Frieze (London), MOUSSE (Mailand) und die Website Openspace (Moskau) schreibt sie eine regelmäßige Kolumne. In deutschen Medien wurden ihre Texte in der Süddeutschen Zeitung (München), der Tageszeitung (Berlin) und der ZITTY (Berlin) publiziert. Daneben ist sie Gastautorin verschiedener deutschsprachiger Magazine, zuletzt bei Lettre International (Berlin), und tritt ebenso regelmäßig mit Katalogpublikationen an die Öffentlichkeit.

Mit dem Preis wird eine Autorin geehrt, die sich nicht nur einen festen Platz auf der internationalen Bühne der Kunstkritik erarbeitet hat, sondern vor allem, dies war für die Jury entscheidend, solchen künstlerischen Positionen zu publizistischer Aufmerksamkeit verhilft, die noch nicht fest im Kunstbetrieb etabliert sind. „Ihre Texte zeigen eine persönliche kritische Haltung, sind in der Argumentation überzeugend und machen die individuelle Sicht der Autorin auf die Gegenwartskunst auch stilistisch anschaulich“, so die Jury. Die Jury will ausdrücklich die subjektive Haltung einer freien Autorin gewürdigt wissen, die im gegenwärtigen Kulturjournalismus auch sprachlich eine eigene Position bewahrt und sich nicht dem allgegenwärtigen Servicejournalismus unterwirft.

Der ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik, der – gestiftet von der ART COLOGNE – mit 3.000 Euro dotiert ist, wurde in diesem Jahr erstmalig öffentlich ausgeschrieben. 25 Autoren aus dem In- und Ausland haben sich mit Textproben um den Preis beworben. Anhand der eingereichten Arbeiten hat eine Jury, zusammengestellt aus Vertretern unterschiedlicher Bereiche des Kunstfeldes, über die Preisvergabe entschieden. Mitglieder der Jury waren: Leonie Baumann (Vorsitzende der ADKV), Gerrit Gohlke (Chefredakteur des artnet Magazins), Sabine Groß (Künstlerin), Catrin Lorch (Kunstkritikerin).

Die Preisverleihung findet am Donnerstag, dem 23. April 2009, um 17 Uhr im OPEN SPACE der ART COLOGNE statt.

Mit dem Preis für Kunstkritik wurden in den vergangenen Jahren ausgezeichnet: Hans-Christian Dany (1999), Stefan Römer (2000), Jan Verwoert (2001), Renate Puvogel (2002), Raimar Stange (2003), Gregory Williams (2004), Dominic Eichler (2005), Catrin Lorch (2006) und Ludwig Seyfarth (2007).

Foto-Anlage:
Jennifer Allen, 2009 (Foto: Roy Janusziak)"

Kulissenzauber

Eingestellt von thw um 15:41 / 0 Kommentare












Gestern auf der Pressekonferenz waren sie alle da, sogar Eva und Adele. Aber schnell breitete sich
Enttäuschung aus. Schließlich war das Thema denn zu gewöhnlich in diesen Zeiten und offensichtlich hat Birnbaum keine Antwort gefunden auf die Zustände des derzeitigen Spätkapitalismus. Dabei fing es so gut an im Hinweis auf die Architektur Biennale und die Filmbiennale, aber seinen Platz hat die Kunst des Daniel Birnbaums da nicht gefunden. Wollen wir hoffen, die nationalen Pavillons gelingt der Turn around. Ansonsten Schweigen. Hier ein Text für die Stuttgarter Nachrichten:

Die Biennale von Venedig gehört wohl weltweit zu den wichtigsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, auch wenn die Biennalisierung der Kunstwelt kaum Grenzen mehr kennt. Dennoch bleibt das Interesse an dieser Ausstellung ungebrochen, was sich auf der Pressekonferenz zur kommenden Weltkunstausstellung ablesen ließ: Die Sitzplätze reichten nicht aus. Siebenundsiebzig Länder nehmen an der Ausstellung teil, darunter zum ersten Mal Palästina. Neben den nationalen Präsentationen steht auch immer die Hauptausstellung im Vordergrund. Schon die Wahl des dafür zuständigen Kurators wird als ein Zeichen gelesen. Diesmal ist es Daniel Birnbaum, Rektor der Städel Schule und ansonsten Hans Dampf in allen Gassen. Das Thema seiner Schau lautet 'Welten machen' und bietet eine Übersicht von über neunzig Künstlern. Anlässlich der Biennale wird die Kunst nicht neu erfunden, aber dennoch sollte der Kurator sich darum bemühen. Schon das Thema ist eigentlich ein genuin künstlerisches Vorgehen, dessen kritische Dimension noch entwickelt werden muss. Wie aber lässt sich eine Kritik entwickeln, die zur Basis künstlerischer Praxis gehört? Wer davon spricht "die volle Bandbreite zeitgenössischer künstlerischer Strategien" vorzustellen, hat sich zu viel vorgenommen oder verfällt einfach nur der Diktion der Werbung. Wer mit dem Werk von Yona Friedman noch Welten erschaffen will, arbeitet mit Material von vorgestern und tut so als habe sich danach nicht mehr getan. Andererseits finden sich ín der Künstlerliste dann auch Positionen wie die André Cadere, die von Einfluss waren auf eine jüngere Generation Angesicht der Finanzkrise wären weniger Künstler mehr gewesen. Den Mut dazu aber hat Daniel Birnbaum frühzeitig verlassen. Schließlich müssen die Räume in den Giardini, dem Arsenale alle gefüllt sein. Ausnahmen bestätigen die Regel. So hat der Besucher auf dieser Biennale die Chance das Werk von Öyvind Fahlström oder Blinky Palermo wieder zu sehen. Und im sogenannten Garten der Jungfrauen werden sich weitere Künstler präsentieren. Für Birnbaum handelt es sich dabei um "eine außergewöhnliche stimmungsvolle Kulisse." Hoffen wir das neue Café, gestaltet von Tobias Rehberger, wird nicht so stimmungsvoll. Aber eigentlich hätten wir uns einen neuen Cafegestalter gewünscht, jünger, weiblich und nicht so gut im Geschäft. Wer da dann noch Markt sprechen will, wie auf der Pressekonferenz geschehen, dem mag das Kopfschütteln der Kollegen nicht mehr auffallen. Opposition kann sich da allenfalls in den nationalen Pavillons zeigen. So wird der österreichische Pavillon seine Länderkennzeichnung auf dem Dach durch das Wort 'Tabu' ersetzen laut Auskunft der zuständigen Kuratorin Valie Export, die ebenfalls zur Pressekonferenz lud. Elke Krystufek, Dorit Margreiter und Franziska und Lois Weinberger sind Vertreter einer aktuellen Kunst, die dennoch Verweise auf die Tradition beinhaltet. Und Liam Gillick als Vertreter im Deutschen Pavillon wird schon die richtigen Fragen haben. Wem das Angebot noch nicht reicht, der kann sich dann in das wieder eröffnete Archiv der Biennale stürzen im umgebauten ehemaligen Italienischen Pavillon, der jetzt zum Ausstellungsraum der Biennale wird, nicht nur zur Biennale Zeit.

Thomas Wulffen

Ein Argument, das keines ist

Eingestellt von thw um 15:28 / 0 Kommentare

In Hinweis auf die Ausstellung 'stagings made in namibia - postkoloniale fotografie' hat der Leiter des Künstlerhauses Bethanien den Vorwurf mangelnden Problembewusstsein, der so in dieser Form in dem umstrittenen Text gar nicht formuliert war, zurückgewiesen.

Aus gut unterrichteten Kreisen ist nun zu vernehmen, dass sich das Künstlerhaus Bethanien von dem Projekt kurz vor der Realisierung getrennt hat. Damit überhaupt noch eine Realisierung zustande kommen konnte, ist das Kunstamt eingesprungen.

Christoph Tannert, der Leiter des Künstlerhauses Bethanien, wird sicher seine Gründe kennen, sowohl für den Rückzug als auch für die Argumentation ohne Argument. Gestalten gestalten...


24. März 2009 / Eingestellt von thw um 17:41 / 1 Kommentare



Bei diesem Anblick muss man dahin gehen:


The building is an e-flux project. 
The building is open Thursday through Saturday, 12 – 6 pm. Come visit!


Und irgendwie erinnert mich das Foto an ein Gemälde von René Magritte.

Sunny, yesterday...

23. März 2009 / Eingestellt von thw um 16:21 / 0 Kommentare




als ein Apfel noch ein Apple war und keine Apfelsine...



und James Brown noch James Brown...

Wie gerufen

22. März 2009 / Eingestellt von thw um 18:28 / 1 Kommentare




kommt dieser Hinweis vom artmagazin.cc, der Online Kunstzeitung aus Wien.

Dahinter versteckt sich eine DVD zum Werk von Hans Scheugl, dessen mit Ernst Schmidt Jr. verfasste zweibändige „Subgeschichte des Films“ eine Art Bibel für die Kunst in meinen jungen Jahren war. Und das zweibändige Werk hat immer noch einen Ehrenplatz im Bücherregal.

Mit der DVD kann man nun bequem vom Sessel die ehemalige Avantgarde des Film betrachten. Und wer noch neugieriger ist, sollte hier hin gucken
und er wird weitere Juwelen entdecken können.

Und jetzt frage ich mal in die Runde: Gibt es etwas Vergleichbares für Deutschland. Sachdienliche Hinweise sind herzlich willkommen.

P.S.: Ab und zu findet man auf dieser Seite auch einen 'Brief aus Berlin' aus meinen Händen. Siehe hier.

P.P.S.: Ist das jetzt der Farocki-Effekt?

Bildreibung

Eingestellt von thw um 18:00 / 0 Kommentare



Vielleicht sollte ein Museum heute so ähnlich aussehen wie diese Seite eines Prospekts für das Schaulager der Lorenzstiftung in Münchenstein bei Basel. Diese Zusammenstllung war allerdings nur möglich durch exquisite Leihgaben aus dem Kunstmuseum Basel und der Emanuel-Hoffmann- Stiftung.

Fragt sich nur, ob die Präsentation im Schaulager selbst auch diese Grenzüberschreitung wagt. Aber selbst auf dem Prospekt wirkt das schon großartig, weil es die unterschiedliche Wahrnehmungsweisen und -konzepte in unmittelbare Nähe bringt. Und aus dieser Nähe entsteht Reibung, Bildreibung sozusagen.


Alles weitere hier:



P.S.: Das passt auch irgendwie zum Konzept von Harun Farocki, das Neue im Alten zu spiegeln und umgekehrt.

Nietzsche im Café

Eingestellt von thw um 14:17 / 0 Kommentare

und Harun Farocki bei Barbara Weiss. Das muss erstmal gut gehen, jedenfalls was die Besucherzahl angeht, bei der Diskussion zwischen Diedrich Diedrichsen, Bert Rebhandl und Harun Farocki. Sie schleppte sich ein bisschen dahin, als seien die Herren auf dem Podium sich doch ihrer selbst und ihres Werkes sehr sicher. Der vollgepackte Raum musste es aushalten.
Dabei begann es interessant mit dem Hinweis auf die fehlende Meinung in der Kunstkritik. Hätte man das weiter verfolgt, wäre man von Farocki abgekommen oder auf einem langen Weg wieder zurück gekehrt.
Was erwirbt man, wenn man bei Barbara Weiss eine Arbeit von Harun Farocki kauft, das Video, das Equipment oder die Installation? Warum zeigt eine Kunstgalerie den Filmemacher Harun Farocki. Seltsam war in diesem Zusammenhang die Bemerkung, dass die Künstler die Wahrnehmungsweise eines Dziga Vertov nicht kennen. Muss man Maler sein, um Picassos Perzeption zu verstehen? Muss man Filmer sein, um Griffith zu verstehen? Da sind die Filmer dann doch dümmer als sie sich geben. Aber es soll ja auch dumme Maler geben.
Was Filme in der Galerie angeht, so handelt es sich einfach um einen Distinktionsgewinn. Der Markt lässt das zu, erst Recht zu diesen Zeiten.
Vielleicht ermöglichen diese Zeiten dann auch wieder eine Kunstkritik, die diesem Namen Ehre gibt. Aber nicht über die Stränge schlagen, s.u.

Nachtrag

20. März 2009 / Eingestellt von thw um 16:52 / 4 Kommentare

Hallo Thomas Wulffen, ich bekam vom Künstler die Nachricht, dass der Text nicht veröffentlicht wird.
Er hatte auch Dich darüber informiert.
Nach Aussage der Verwaltung wird er insofern auch nicht honoriert.
Sorry, tut mir leid.
Christoph Tannert


Am 20.03.2009 um 12:05 schrieb Thomas Wulffen:

In der Anlage übersende die Rechnung zur Weiterleitung.


Mit besten Grüßen

Thomas


<3585_kübe.pdf>

Etwas übersehen

19. März 2009 / Eingestellt von thw um 16:47 / 0 Kommentare



Blick in das Atelier von Jost Kirsten



Hier die lange Geschichte zum kurzen Abschied:

Seit langer Zeit gibt das Künstlerhaus Bethanien das Magazin 'Be' heraus. Vor kurzem wurde ich wieder angefragt, ob ich nicht einen Text zu einem Künstler, einer Künstlerin schreiben könnte. Jost Kirsten, Künstler aus Namibia, sollte eine Darstellung seines Werkes aus meiner Hand erhalten. Gesagt, geschrieben, getan. In dem fertigen Artikel fand sich auch folgende Bemerkung zum Künstlerhaus Bethanien selbst:

Es ist ein Glücksfall, dass das Künstlerhaus Bethanien Künstler und Künstlerinnen aus allen Ecken der Welt beherbergt. Allerdings ist kritisch dazu anzumerken, dass allenfalls die Künstler selber sich das bewusst machen. Denn an eine breite Öffentlichkeit gelangt diese Tatsache nicht, weil man im Hause etwas anderes zu tun hat als seine Künstler und Künstlerinnen außerhalb der gewohnten Ausstellungseröffnungen noch mehr in das Licht der Öffentlichkeit zu stellen. Und sei es damit, dass man den Namibianer Jost Kirsten mit der Niederländerin Anouk Kruithof darüber sprechen lässt, welchen Kolonialismus die Eroberer propagieren und welchen die Eroberten. Das führt zu einem anderen Diskurs über Kunst und Gesellschaft, aber über diesen Diskurs vermittelt sich auch ein anderes Verständnis von Kunst. So aber organisieren sich im Hause die Künstler selbst und keiner bekommt es mit, wenn er nicht eingeladen ist, einen Künstler oder einen Künstlerin in diesem Magazin vorzustellen.
Darauf hin erhielt ich von Christoph Tannert eine Mail mit folgendem Inhalt:
Hallo Thomas Wulffen, Du bist vielleicht nicht auf dem neusten Informationsstand: am 27.03. eröffnet in Bethanien: STAGINGS MADE IN NAMIBIA. POSTKOLONIALE FOTOGRAFIE + Symposium. Außerdem arbeiten wir zusammen mit anderen Berliner Institutionen im Netzwerk Berlin-Windhoek. Von fehlendem Problembewußtsein kann also keine Rede sein.
Beste Grüße,
Christoph Tannert
und von Jost Kirsten erhielt ich am gleichen Tag eine Mail folgenden Inhalts:

Hallo Thomas

Habe mir den Artikel heute nochmal in Ruhe durchgelesen und bin der Meinung, das meine Arbeiten in dem Kolonialen Kontext etwas zu kurz kommt.
Ich habe mich daher entschlossen mit einem anderen Autor zu arbeiten, und hoffe das sie es nicht persönlich nehmen.
Vielen Dank nochmal für ihre Mühe und vielleicht klappt es ja ein anderes mal.

Mit freundlichen Grüßen

Jost Kirsten

Ja, da habe ich wohl etwas übersehen...Rechnung folgt.

Die Wut der Frauen über die Frau

Eingestellt von thw um 14:45 / 0 Kommentare



Das passt irgendwie zusammen...

Und das unter einer Frau Kanzlerin. Aber die Gewerkschaften scheint diese Tatsache auch nicht weiter zu stören. Es ist und bleibt ein Skandal.

Kunst als Fiktion als Kunst

17. März 2009 / Eingestellt von thw um 17:12 / 0 Kommentare





Wiederentdeckt: George Cup & Steve Elliott


Minimal Art-Ausstellung in der Landesvertretung Niedersachsen


Termin:


11.03.2009 - 22.03.2009


Ort:


Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund, In den Ministergärten 10, 10117 Berlin (S-/U-Bahn Potsdamer Platz)


In den 1960ern zählten George Cup (1930-2008) und Steve Elliott (1933-1986) zu den Gründervätern der Minimal Art in den Vereinigten Staaten von Amerika. Dann geriet das Künstlerduo jedoch in Vergessenheit. Dank des Engagements des "George Cup Research Centers" mit Standorten in New York und Hannover werden die Minimalisten nun wiederentdeckt. Jüngst sorgte eine große Überblicksausstellung in den Geburtsorten der Künstler – Nordhorn und Wolfsburg – für Aufsehen. Die Landesvertretung Niedersachsen zeigt vom 11. März an herausragende Werke aus der Retrospektive "Blacked Out". Zudem wird eine Diainstallation von George Cup aus dem Jahr 1976 posthum realisiert.

Zu der zweiteiligen Ausstellung im Kunstverein Wolfsburg und der Städtischen Galerie Nordhorn ist ein umfangreicher Katalog mit Texten von A.C. Greenspan, Justin Hoffmann, Roland Nachtigäller und Thomas Wulffen entstanden, der in der Ausstellung zum Preis von 18.- Euro erworben werden kann. Die darin dokumentierte Retrospektive wurde von Dirk Dietrich Hennig im Rahmen des New York-Stipendiums 2007 des Landes Niedersachsen und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung entwickelt.

Weitere Informationen unter: www.georgecupresearchcenter.com

Ausstellungsdauer: 11. bis 22. März 2009
Öffnungszeiten: täglich 11-18 Uhr
Eintritt. frei

Mit freundlicher Unterstützung von

Städtische Galerie Nordhorn
Kunstvereien Wolfsburg
George Cup Research Center

..und der zweite folgt sogleich

Eingestellt von thw um 16:48 / 1 Kommentare



Wie wir dem Kunst-Blog (s.o.) entnehmen konnten, hat es neben Worpswede auch noch die Künstlerstätte Schloss Bleckede erwischt. Das nennt man dann negative Nachhaltigkeit...und da gibt es dann auch keine "vorauseilende Empörung".

Und wo waren die Protestplakate gegen den Schließung von Worpswede und Bleckede? Aber das hätte ja die Gäste der Veranstaltung vielleicht vom Büfett abgehalten...so viel Hunger hatten die....

Aber die Ausstellung (siehe oben) ist gelungen und einen Besuch wert. Die Präsentation im Kunstverein Wolfsburg war im Vergleich dazu misslungen.

P.S.: Aber Markus Wirthmann liest offensichtlich nicht THW Aktuell, denn wir hatten den Abschied von Worpswede schon gemeldet, bevor die schöne Präsentation in der Niedersächsischen Landesvertretung stattfand. Öfter mal vorbei schauen...

Zehn Jahre danach...

Eingestellt von thw um 16:25 / 0 Kommentare



So sah der Titel vor zehn Jahren aus, mit mittlerweile schönen Gebrauchsspuren. Das kommt allerdings auch daher, dass ich Bücher gern auch dazu verwende, Artikel des Autors im Buch zu sammeln, wie hier geschehen.
Was dann nach einiger Zeit seine schönen Effekte hat und sei es Form eines ziemlich verblichenen Faxes aus dem Jahre 1998 zur Vorstellung des Buches 'Was verspricht die Kunst?' von Stephan Heidenreich im WMF in der Johannisstraße in Berlin Mitte am 29. September, siehe hier:




Zur Neuauflage gab es jetzt keine Präsentation, aber einen weiteren Blick in das alte Buch von meiner Seite und das liest sich nach dieser langen Zeit doch immer noch gut und inhaltsreich. Man schlägt das Buch auf und findet eine Textzeile, der man zustimmen kann, schon allein deswegen, weil sie klar und eindeutig formuliert ist. Beispiel: "Nach wie vor lassen Änderungen an künstlerischen Inhalten und Technologien die Institutionen unberührt." Wie wahr, q.e.d..Neuauflage S.72, einfach so aufgeklappt das Buch.

Weiterlesen an der Stellen vor allem den Institutsleiter und -leiterinnen empfohlen.

Das Cover der neuen Ausgaben hat wie letztes Mal einen Duchamp auf dem Titel. Er gefällt mir besser als bei der Erstauflage, das Paperback ist beim Berlin Verlag erschienen, aber Stephan Heidenreich ist noch nicht zum paperback writer geworden.



Zum Schluss ein weiteres Zitat, aus dem vergangenen Jahr:
"Wenn man die Regeln des Betriebs kennt, und zwar nicht nur die offen bekannten, sondern auch die über lange Zeit tradierten, ungesagten und wortlos hingenommenen, erscheinen manche Werke als Dienstleistungen am System, andere dagegen ragen heraus und erfüllen damit ein Versprechen. Im günstigsten Fall ist es mir gelungen, diesen Unterschied deutlich zu machen. "

Darum geht es....

Zwei Deutschland(s)

16. März 2009 / Eingestellt von thw um 15:00 / 0 Kommentare

Über 'H-ARTHIST Humanities-Net Discussion List for Art History E-Mail-Liste fuer Kunstgeschichte im H-Net' haben wir die erste Besprechung der Ausstellung 'Kunst aus zwei Deutschlands' im Los Angeles County Museum of Art (LACMA) von Doris Berger erhalten:

The Los Angeles County Museum of Art (L.ACMA) is the first host of an
ambitious exhibition project about the art of post war Germany, or
more specifically: the two Germanys. It features 300 art works that
were created between 1945 and 1989 by 120 artists from West Germany
(FRG, Federal Republic of Germany) and East Germany (GDR, German
Democratic Republic). The subtitle "Cold War Cultures" stresses the
fact that there were ideological implications in the art production on
both sides of the Iron Curtain. LACMA's Senior Curator Stephanie
Barron initiated this exhibition and found in her German colleague and
co-curator Eckhart Gillen, from Kulturprojekte (Berlin), a most
knowledgeable partner. Both curators have worked in the area of German
art before, but whereas Barron has concentrated on topics situated
historically earlier, such as German Expressionism, the "degenerate
art" show by the Nazis, and the art and culture of the exiles and
émigrés in California, Gillen is a specialist in postwar German art
with a particular expertise in art from the GDR.[1] For the extensive
catalogue, which also offers historical background information, Barron
collaborated with Sabine Eckmann (Mildred Lane Kemper Art Museum, St.
Louis) who co-edited the book.[2]

The exhibition display is organized in chapters following a
chronological order and starts with the destruction of Germany at the
end of the Second World War. From 1945-1949 a grim Germany is shown as
lost in mourning and debris documenting the apocalyptic scenario and
the searching for a new cultural identity after the horrors of the
Nazi era. Photographs of bombed remains by Richard Peter Sr. or
Herbert List and drawings by Wilhelm Rudolph as well as Hans Grundig's
painting "To the Victims of Fascism" (1946/49) visualize death and
destruction in a painful way. At the same time, joy in the newly
gained freedom from the Hitler dictatorship can be seen in colorful
abstractions painted right after the war by Ernst Wilhelm Nay and
Werner Heldt.

In 1949 Germany's split into two different political systems started a
formal and ideological debate: the West saw abstract art as a sign of
freedom,[3] while the East developed its own distinct language of
figurative art (Social Realism), officially defying abstract art.[4]
In a remarkably installed gallery, these two different artistic
approaches are juxtaposed. Although the works clash aesthetically,
their proximity shows convincingly that both art productions were part
of an ideological machine, however divergent. In addition, the
curators manage to transcend a simple binary thinking and build a
bridge between the ideologies by presenting the outstanding work of
the artist Herrmann Glöckner (Dresden). He officially worked as a GDR
graphic designer but privately made abstract art with small objects of
daily life. This room with the Glöckner showcase in its center
epitomizes the aim of the exhibition, through discussing the political
implications in their dialectics but transcending them at the same time.

The art of the '60s is presented as an explosion of the senses.
Entering this room, viewers are engulfed by the intense chocolate
smell from Dieter Roth's "Schokoladenlöwenturm" (1969) and visually
overwhelmed by the abstract formations by the ZERO group. There are
photographs of different Fluxus performances, a reconstruction of
Gerhard Richter's installation "Volker Bradke" (1966) and Sigmar
Polke's wall installation "Die Fünfziger Jahre" (1963-69). Here, the
main focus lies on capitalist culture of the West during the years of
the "Wirtschaftswunder". Wolf Vostell's "B-52
(Lippenstiftbomber)" (1968) is an adequate multilayered metaphor for
this time. But the question is: what happened in the East at that
time? When the Berlin wall was erected in 1961, hopes for a
politically different society were shattered and many East Germans
moved to the West. The cultural climate of the 60s in the East was
very different from the thriving culture of the West, nevertheless art
outside of the official Social Realism always existed. Why do we not
see what had been produced there, such as the officially disapproved
but nevertheless existing abstract art?[5] Stephanie Barron explained
this as an aesthetical decision and stressed the fact that she wanted
to avoid a continuous ongoing comparison between East and West in the
same rooms throughout the exhibition.

Large exhibitions of comparable size and ambition are always
confronted with necessary exclusions and various decisions that stay
hidden from the audience. Regarding the declared aim of the exhibition
to show the impact of politics on society and art, it is regrettable
though that there remains a blind spot on the feminist movement that
was so important in Germany in the 1970s. This perspective would have
been significant because pre-war gender roles recurred in the post-war
era. Especially in the so-called "free" West the role models for women
were less free than in the East. The western ideology of the economic
boom (Wirtschaftswunder) was efficient in sending women back to their
kitchen. Decades later, these reactionary gender politics caused
various artistic reflections on the status of images and the power of
representation. Thus, feminist art had a greater impact in the
development of West German art, which could have been found in the
works by Ulrike Ottinger, Ulrike Rosenbach or Annegret Soltau. The
following galleries representing the late 1960s and '70s are devoted
to works that deal critically with the Nazi past, indeed a very
important subject that shaped this time as well. Although we see
important paintings from East and West by Baselitz, Lüpertz,
Schönebeck, Kiefer, Tübke, Penck, Mattheuer, Vostell and Richter, the
gap of missing works of women artists and their coming to terms with
their past and present is highly visible. [6]

The galleries devoted to the art of the 1980s are more diverse. While
some works still deal with the Nazi past, like Georg Herold's
brilliant sculpture "Laokoon (Laokoön)" (1984) and Olaf Metzel's
project "Türkenwohnung" (1982), other works tackle issues about terror
connected to the RAF (Red Army Faction) in West Germany. Another
perspective is devoted to the photographic documentation of the East
and West German societies. The curators effectively show the important
role of photography for both East and West since the 1950s.
Interestingly, the show brings together several works of women
photographers who were active in the GDR, such as Evelyn Richter,
Barbara Metselaar-Berthold, Helga Paris, Gundula Schulze Eldowy, Maria
Sewcz, or Sibylle Bergemann.[7] Another outstanding body of work from
the 1980s are the provocative and surrealistic performances and
objects of the "Autoperforation Group" (Else Gabriel, Via Lewandowsky,
Micha Brendel, and Rainer Görß) that went beyond any kind of sense
making machinery.

On the question why this exhibition originated and is first shown in
Los Angeles, curator Stephanie Barron answered that there is a deep
interest in German art and culture in California, partly because of so
many well-known immigrants that found refuge here during the Nazi era.
In a review of the show in the New York Times Michael Kimmelman stated
that this exhibition represented "a fresh and sympathetic view of
postwar art on both sides of the Wall." [8] I would like to add that
the educational value should not be underestimated either,
simultaneously showing the aesthetic developments and the socio-
political contexts of two Germanys during in the Cold War. Even though
there are blind spots, this exhibition in the Los Angeles County
Museum of Art is a tour de force through post war German art history
that finally engages the audience to look closer on both sides of the
Iron Curtain.


Editor: Carolin Behrmann



[1] Other exhibitions curated by Stephanie Barron: German
Expressionism 1915-1925: The Second Generation, Los Angeles County
Museum of Art 1988; "Degenerate art": The Fate of the Avant-garde in
Nazi Germany, Los Angeles County Museum of Art 1991; Exiles + Emigrès:
The Flight of European Artists from Hitler, Los Angeles County Museum
of Art, 1997. Eckhart Gillen curated the exhibition Deutschlandbilder:
Kunst aus einem geteilten Land, Martin Gropius Bau 1997; see also his
publications, such as: Kunst in der DDR, co-ed. with Rainer Haarmann,
Köln 1990; Das Kunstkombinat DDR: Zäsuren einer gescheiterten
Kunstpolitik, Köln 2005. Feindliche Brüder? Der Kalte Krieg und die
deutsche Kunst 1945-1989, Köln 2009.

[2] Stephanie Barron/Sabine Eckmann (eds.), Art of Two Germanys: Cold
War Cultures, exhib.-cat. Los Angeles County Museum of Art, New York:
Abrams, 2009.

[3] That might be comparable to Abstract Expressionism in the US, see:
Serge Guilbaut, How New York Stole the Idea of Modern Art. Abstract
Expressionism, Freedom, and the Cold War, Chicago: The University of
Chicago Press, 1983.

[4] For Walter Ulbricht abstract art was an expression of the
capitalist downfall and contradicted the GDR ideology as he stated in
a speech at Volkskammer on 30 October 1951: "Wir wollen in unseren
Kunsthochschulen keine abstrakten Bilder mehr sehen. Wir brauchen
weder Bilder von Mondlandschaften noch von faulen Eiern. Die Grau-in-
Grau-Malerei, die ein Ausdruck des kapitalistischen Niedergangs ist,
steht im schroffsten Widerspruch zum heutigen Leben in der DDR."

[5] This was the focus of an entire exhibition. See: Sigrid Hofer
(ed.): Gegenwelten. Informelle Malerei in der DDR. Das Beispiel
Dresden, exhib.-cat. Marburger Kunstverein, Frankfurt a. M./Basel:
Stroemfeld/Roter-Stern, 2006.

[6] One reason might be that some of the works have been shown in the
critically acclaimed group exhibition on feminist art curated by
Cornelia Butler entitled WACK! Art and the Feminist Revolution, The
Museum of Contemporary Art, Los Angeles, Cambridge, Mass.: MIT Press,
2007. Despite that, it would have been extremely important to include
some works with feminist concerns in the show in order to relate
feminism to a wider social and political development. The risk is high
that the uncanny prediction of Amelia Jones comes into effect,: "...
all of us writing about and exhibiting art under the rubric of
feminism are participating in a broad scale PR campaign that packages
feminism as a commodity to be bought and sold (and, very soon no
doubt, to be rendered obsolete once again)." Amelia Jones, "1970/2007:
The Return of Feminist Art," in: X-tra, v. 10, no. 3, Spring 2008, p. 5.

[7] The American reception compares some of the artists to its own
cultural reference system. Barbara Metselaar-Berthold is called "East
Germany's Nan Goldin" or Schulze-Eldowy as a "kind of German samizdat
Diane Arbus". See Michael Kimmelmann, "Art in Two Germanys Often Spoke
the Same Tongue," in: The New York Times, 12. February 2009.

[8] Michael Kimmelmann, "Art in Two Germanys Often Spoke the Same
Tongue", in: New York Times, February 12, 2009.



Demnächst hier in Berlin. Und jetzt die Kritik der NYT suchen!

Becher=Morandi

15. März 2009 / Eingestellt von thw um 14:28 / 0 Kommentare




Das richtige Photo zur richtigen Ausstellung? Jedenfalls haben diese Öfen etwas von Giorgio Morandi oder nicht? Wie sagt man dazu: Familienähnlichkeit?

Kunstwissen!

Eingestellt von thw um 14:17 / 0 Kommentare

Hier eine Möglichkeit, das Wissen über Kunst zu verbreitern. Und dann kann das auch Kunstwissen heißen. Da wäre ich gern dabei...Österreich du hast es besser!


was kann kunst / wissen?

Datum | 26.03.2009, 17.00 h - 21.00 h
Ort | Akademie der bildenden Künste Wien, Schillerplatz 3, 1010 Wien,
Aula


Ein Kommunikationsversuch.
Eine Veranstaltung konzipiert, organisiert und realisiert von Astrid
Engl, Sabine Galdberger, Karin Haberfehlner, Eva Kirchmaier, Katharina
Luksch, Nina Rosenberger, Anna Schähle, Susanne Wagner, Annemarie
Wolfslehner, Anna Katharina Zwirchmayr
PodiumsteilnehmerInnen: Petja Dimitrova, Martin Etlinger, Vasilena
Gankovska, Tom Holert, Matthias Klos, Dorit Margreiter, Marion von Osten
Im Rahmen der Lehrveranstaltung Projekt Kunst und Kommunikation von
Nora Sternfeld im Wintersemester 2008/2009

An der Akademie der bildenden Künste Wien wird ein neuer
Forschungsbereich geschaffen: "Kunst/Wissen" soll sich
Erkenntnisprozessen widmen, die durch die Kunst eingeleitet werden.
Doch was ist damit eigentlich gemeint? Welche Chancen und Gefahren
sind mit der Institutionalisierung künstlerischer Forschung verbunden?
Welche Handlungsräume werden dadurch eröffnet? Warum wird das gerade
jetzt geplant?
Ein Vermittlungsprogramm wirft Fragen auf, die Wissensproduktion,
Kunst und Kommunikation betreffen, diskutiert die Verortung der
künstlerischen Praxis in der Wissensgesellschaft und lädt Studierende,
KünstlerInnen, WissenschafterInnen und Interessierte zur gemeinsamen
Auseinandersetzung mit Wissen und Nicht-Wissen in der Kunst ein.

17.00 Uhr Eröffnung

17.15- 19.00 Uhr KommunikationsStauRaum
Ein Informations- und Kommunikationsraum bildet den Rahmen für
unvorhersehbare Überlegungen und gibt Gelegenheit zu Fragen,
Gesprächen und Austausch. Innerhalb einer Fülle von versammeltem
Informationsmaterial bahnen sich Ideen und Gedanken unerwartete Wege.
Texte können auf Wunsch kopiert und mitgenommen werden.

17.15-19.00 Uhr Read-In
Bei der gemeinsamen Lektüre zweier Texte entsteht eine Annäherung an
theoretische Ansätze der künstlerischen Forschung und der Kritik.
Michel Foucaults Frage "Was ist Kritik?" ist Leitmotiv eines Textes,
der für die Auseinandersetzung mit Formen des Widerstands um "nicht
dermaßen regiert zu werden" bekannt geworden ist..Sarat Maharajs Text
"Unfinishable Sketch for 'An Unknown Object in 4D': Scenes of Artistic
Research" zeigt am Beispiel der künstlerischen Forschung, dass Nicht-
Wissen nicht mit Unwissen gleichzusetzen ist, sondern als verrückte
Weisheit durchaus produktiv werden kann.

Für das Read-In anmelden bei kunst.wissen@gmx.at , die Texte werden
digital zugeschickt.

19.00 Uhr Offenes Plenum
Input von Tom Holert (Professor für Epistemologie und Methodologie
künstlerischer Produktion, Akademie der bildenden Künste Wien),
Statements von Petja Dimitrova (künstlerisch-wissenschaftliche
Mitarbeiterin, Ordinariat für konzeptuelle Kunst, Akademie der
bildenden Künste Wien), Martin Etlinger (Diplomand
Politikwissenschaften und Internationale Entwicklung), Vasilena
Gankovska (Studienrichtungsvertreterin Doktoratsstudien, ÖH, Akademie
der bildenden Künste Wien), Matthias Klos (Künstler, Institut für
Bildende Kunst und Kulturwissenschaften, Kunstuniversität Linz), Dorit
Margreiter (Professorin für Video und Videoinstallation, Akademie der
bildenden Künste Wien), Nina Stuhldreher (Künstlerin, CuKo PhD,
Akademie der bildenden Künste Wien), Marion von Osten (Professorin für
Kunst und Kommunikation, Akademie der bildenden Künste Wien)

Moderiert von Nora Sternfeld (Kunstvermittlerin und Kuratorin,
Lehrbeauftragte an der Akademie der bildenden Künste Wien).

Zitat der Woche

Eingestellt von thw um 11:11 / 0 Kommentare

"Als ich es vor gut 20 Jahren das erste Mal ausstellte, wollte es niemand kaufen - und jetzt das. Die unbehagliche Seite dabei ist allerdings, dass so ein Preis unanständig und irrsinnig ist, genauso wie das aktuelle Geldgeschehen, die sogenannte Finanzkrise."

sagt Gerhard Richter in einem Gepräch, abgedruckt in der SZ vom Wochenende, gefunden über Was war. Was wird von Hal Faber.

'Es' ist das Gemälde 'Stilleben mit Kerze'.

Das erste Opfer?

14. März 2009 / Eingestellt von thw um 20:19 / 0 Kommentare



Natürlich denkt man in dieser Situation daran.

Wie der Weser Kurier mitteilte, werden die Stipendien für Worpswede aufgehoben beziehungsweise nach Lüneburg transferiert, an die dortige Universität.

Das ist eine Art ehrenvolle Entsorgung für eine Institution, die auch direkt mit Worpswede verknüpft ist. Es war bekannt, dass man die Stipendienhäuser an der Pferdewiese wird aufgeben müssen.
Die Lage dort war traumhaft und ich wünschte mir für einen längeren Moment Künstler zu sein, um dort einen Sommer zu verbringen, unter einem großen Himmel, den es so nur noch in Montana gibt.
Nun aber soll zum Ende des kommenden Jahre die Rolläden in den Künstlerhäusern vollkommen runter gehen. Damit Worpswede eine Alten-Residenz wird und und die Künstlerkolonie endlich der Vergangenheit verfällt. Ein schönen Zeichen der Landespolitik anlässlich des 120 jährigen Jubiläums der Künstlerkolonie Worpswede.

In Lüneburg an der Universität ist die Fortsetzung des Programms jedenfalls am falschen Ort. Oder was sagt der Verantwortliche vom Kunstraum Lüneburg dazu?

Aber die Politiker können sich ja jetzt geschickt herausreden: Ja, das erste Opfer der Krise!



Oder ist es nur das?


Ausstellung
Part of the Magical Show Patrick Rieve

14. Februar - 10. Mai 2009
Eröffnung: Samstag, 14. Februar 2009, 18:00 Uhr
Ort: Projektraum am Barkenhoff, Ostendorfer Straße 10, Worpswede

Nicht zu vergessen das hier:

Installation im öffentlichen Raum
Am Anfang einer besseren Zeit (3 Fahnen)

Hans-Christian Dany

Februar - August 2009
Eröffnung: Samstag, 14. Februar 2009, 16:00 Uhr
Ort: Aussengelände Galerie Altes Rathaus, Bergstraße 1, Worpswede

Fahne 1, Hans-Christian Dany, 2009

Hanne Darboven ✝

Eingestellt von thw um 19:43 / 0 Kommentare





Das Foto habe ich gefunden in einem Buch zu und über Hanne Darboven mit dem Datum 6/02. Der Artikel stammt von Thomas Wagner und wurde anlässlich des sechzigsten Geburtstags von hanne Darboven in der FAZ vom 28.4.01 veröffentlicht. Nun ist sie mit 67 Jahren verstorben.

Ziemlich sicher bin ich mir, dass ich über Hanne Darboven nur sehr wenig geschrieben habe, wenn überhaupt. Das geschah einerseits aus einem Gefühl der Fremde gegenüber diesem Werk, das aber andererseits auch so etwas wie Respekt bedeutete. Jedes Wort gegenüber diesen Worten und Zeichen blieb irgendwie ausserhalb der Sphäre dieses Werkes, das in spezifischer Weise auch ein Jahrhundertwerk, das sich an den Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der Zeit abarbeitet und weiter abbarbeiten wird.

Thomas Wagner schrieb damals:
"Obendrein "rechnet" jeder Schreibende damit, daß es eine Sprache, daß es Texte bereits gibt. Und zugleich ist jedes Schreiben eine "Abrechnung" mit den begrenzten Möglichkeiten der Sprache, die es als intersubjektives System nicht erlaubt, das Eigene auszudrücken."

Hanne Darboven hat es sich erlaubt und ihr Werk bleibt dafür Zeugnis.

Jetzt aber schnell...

12. März 2009 / Eingestellt von thw um 17:26 / 1 Kommentare

Unsere Lieblingsbuchhandlung stellt mal Bücher vor und ab und zu dürfen auch Künstler im Raum arbeiten, sozusagen pro qm. Um welche Buchhandlung handelt es sich hier?

Am 21. März 2009 um 19:00 zeigt sich:

Klaus Weber mit dem Entschleuniger


Untertitel:
temporäre Intervention
Click the images below for bigger versions:
Kurzbeschreibung:


Der Berliner Künstler Klaus Weber präsentiert bei Pro qm für einen Abend eine temporäre Intervention mit dem Titel "Entschleuniger". Die in der Buchhandlung installierte Apparatur hat die Form eines begehbaren Wohnzimmerschrankes. Sie stellt den Urtypen eines Instrumentes zur Subjektivierung dar, das eine temporäre Entkopplung von der Außenwelt erzeugt. Was einerseits als wörtlich genommene Materialisierung des "closet" rückübersetzt lesbar ist, erweist sich mit Sitzgelegenheit und Kopfhörer als hölzernes Tor in ein Wunderland.

Anlass der Präsentation ist die Veröffentlichung einer neuen Schallplatte und einer Publikation, die im Rahmen von Klaus Webers Austellung in der Wiener Secession enstanden sind. Die Schallplatte "Large Dark Wind
Chime (Tritone Westy)" enthält die Aufnahme eines Windspiels, das während der Ausstellung auf dem Dach der Secession installiert war. Die Glocke sollte "bad vibes" über Wien verbreiten und war nach dem Tritonus gestimmt, dem " Teufelsintervall", der seit dem Mittelalter symbolisch mit dem Bösen und dem Dissonanten verbunden war. Aufgrund dieser Assoziation finden sich Tritonus-Intervalle beispielsweise häufig in bestimmten Spielarten des Jazz und im Heavy Metal. Die Windglocke auf dem Dach der Secession war so konstruiert, dass die verschiedenen Frequenzen durch ihre Überlappungen dröhnende Nachklänge erzeugten, die ihren Umgebungsraum physisch zu verändern schienen. Die Platte enthält eine Tonaufnahme des Glockenspiels, die während der Präsentation auch im
"Entschleuniger" zu hören ist.

Zur Ausstellung in der Secession erschien soeben
eine umfangreiche Monografie des Künstlers mit Texten von Alex Farquharson, Clemens Krümmel und Klaus Weber, gestaltet von Manuel Raeder.

Klaus Weber: Large Dark Wind Chime (Tritone Westy), 12'', 2009; KW 03, Auflage: 666, B-Seite unbespielt, 35,00 EUR

Klaus Weber, Sternberg Press 2009, English/German, 20 x 26 cm, 88 Seiten, 23 s/w und 23 Farbabbildungen, Softcover, ISBN 978-1-933128-64-1, 21,00 EUR

Relevante Bücher:
Autor/Herausgeber:
Alex Farquharson, Clemens Krümmel, Klaus Weber
Click the images below for bigger versions:
Autor/Herausgeber:
Alex Farquharson, Clemens Krümmel, Klaus Weber
Sternberg Press, 2009, 978-1933128641