Künstlerische Intelligenz?
Eingestellt von thw um 15:44 / 0 Kommentare

Irgendwo habe ich auch noch ein Produkt von 'Aprés Crépuscule' und mir war damals gar nicht bewusst, dass es sich dabei um Dämmerung dreht. Ich dachte eher an das Wort 'skrupolös', was sich als falsche Fährte erwies.
Nun gibt es im Kölnischen Kunstverein eine Ausstellung dazu inklusive einer schönen Einladungskarte (s. Auschnitt oben). Nächste Woche muss ich nach Köln und werde mir
die Ausstellung zu Gemüte führen.
Schließlich kann man dahinter auch einen neuen Trend vermuten: Wenn die Bildende Kunst nicht mehr ausreicht, dann wechseln wir das Fach. Was sich dahinter verbirgt, wollen wir ab jetzt mit dem Begriff 'künstlerische Intelligenz' bezeichnen. Und demnächst folgt das Kompendium 'Einführung in die künstlerische Intelligenz'.
Und in Düsseldorf wird in der Kunsthalle das Werk und Wirken von Sonic Youth vorgestellt. Wie komme ich am schnellsten von Köln nach Düsseldorf?
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Wo wir gerade dabei sind...
Eingestellt von thw um 13:47 / 0 Kommentare
Gestern viertel nach elf '1-2-3 Istanbul' auf 3Sat gesehen und positiv überrascht. Katrin Bauernfeind ist ja so etwas wie Gretel Dampf in allen Gassen. Und erinnere mich gerne an den Blog. Nun reist sie mit Henning Wehland, Sänger der Band H-BLOCKX, mit einem alten VW-Bulli-Wohnmobil von Slowenien nach Istanbul.
Dabei erfährt man im guten Sinne etwas über Land und Leute und die jüngste Geschichte und sei es die des Kriegs im ehemaligen Jugoslawien, dem Versagen der NATO Truppen und dem Leid der Zivilbevölkerung. Das steht neben dem richtigen Gebrauch des Kaffeekännchens und einer Stadtführung.
So wird einem so ganz nebenbei historisches Bewusstsein gelehrt. Und jetzt warte ich auf die nächste Folge...
P.S.: Ein bisschen weniger Musik würde die Sendung noch aufwerten.
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Wer schämt sich hier?
Eingestellt von thw um 13:20 / 0 Kommentare
Bekanntermaßen feiert die Bundesrepublik dieses Jahr ihr sechzigjähriges Bestehen. Gestern dann beim üblichen Fernsehkonsum fiel mir ein Hinweis auf eine Serie zum Jubiläum auf, die mich aufgrund ihres Inhaltes erfreute und aufgrund ihrer Positionierung dann an den Verantwortlichen doch verzweifeln ließ. Die Erstausstrahlung der jeweiligen Folge findet um 0:20 statt, nach dem Nachtmagazin.
00:20
60 x Deutschland - Die Jahresschau (1)
Das Jahr 1949
Moderation: Sandra Maischberger
Die jeweilige Folge läuft eine viertel Stunde. Nach den Nachrichten um 20 Uhr ist also in diesem Jubiläumsjahr keine viertel Stunde frei, um an passender Stelle über die Geschichte Deutschlands nach dem Krieg aufzuklären.
Das überlassen wir dann doch lieber den Privaten oder Rechten, scheinen sich die Verantwortlichen zu sagen....Und der Vormittagstermin ist keine Alternative (da hätte ich mich doch fast verschrieben: Alternazive). Dazu könnten sich die Politiker und Politikerinnen mal melden...
Aus dem Internet gefischt, siehe hier:
60 x Deutschland" - ab 2. März 2009, montags bis freitags nach dem „Nachtmagazin" sowie als Wiederholung vormittags im Ersten. Alle Folgen werden mit Videotext-Untertiteln ausgestrahlt (ARD Text, Seite 150).
Ausführliche Informationen bieten die Internetseite www.60xdeutschland.de sowie der ARD Text ab Seite 800.
Das Projekt entsteht unter Federführung des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), Gesamtleitung: Johannes Unger. Partner des multimedialen Vorhabens sind der NDR, PHOENIX, WDR, MDR, SWR sowie Deutsche Welle-TV.
Da kochen dann doch zu viele Köche an einem Herd....
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Tu felix Austria
25. Februar 2009 / Eingestellt von thw um 16:27 / 0 Kommentare
Da ist es möglich, dass ein anerkannter Kunstexperte und Kunstfreund eine Petition in Umlauf bringt mit konkreten Forderungen:
Künstlerpetition gegen den Kunstaderlass
Peter Noever, Direktor MAK, und die UnterzeichnerInnen fordern ein klares Bekenntnis zur Gegenwartskunst!
* In einer Zeit wirtschaftlicher Unsicherheit, umfassender Sparprogramme und allgemeiner Nivellierung ist von Seiten der Bundesregierung notwendig, eindeutige Zeichen zu setzen. Seinen Ruf als Kunst- und Kulturnation – der auch wirtschaftliche Bedeutung vom Tourismus bis zur Unternehmensansiedlung hat – darf Österreich jetzt nicht aufs Spiel setzen.
* Die Wirtschaftskrise trifft Künstler besonders hart. Unternehmen planen beim Kultursponsoring massive Einsparungen, was das Kulturleben in Österreich empfindlich treffen wird. Anstatt den Rotstift anzusetzen, sollte der Staat das Überleben der Gegenwartskunst absichern.
* Kunstprojekte und damit die innovative Kraft dieses Landes sind gefährdet. Viele Künstlerinnen und Künstler werden an den Rand der wirtschaftlichen Existenz gedrängt. In Zeiten der Krise muss die Politik mit allen Mitteln die Nachfrage ankurbeln. Es muss in das kulturelle Erbe von morgen investiert werden.
* Aufgrund jüngster Meldungen dürfe in den nächsten beiden Jahren „nur das Notwendigste ausgegeben werden“. Die einzelnen Ressorts (ausgenommen Innere Sicherheit, Bildung, Forschung und Entwicklung) sollen 2009 und 2010 bis zu 10 Prozent ihrer Ermessensausgaben einsparen. Die Bundesregierung darf damit nicht Ernst machen. Sie muss zu ihrer Verantwortung gegenüber der Auseinandersetzung mit dem Heute der Gegenwartskunst stehen!
Wir fordern daher die Bundesregierung auf, keine Budgetkürzungen für das Kunstressort im Allgemeinen und für die Gegenwartskunst im Speziellen zu beschließen. Wir fordern Sie auf, die derzeit rund sechs Promille, die von allen Staatsausgaben der Republik Österreich für Kunst und Kultur allokiert sind, dramatisch zu erhöhen. Österreich muss eine wesentlich größere Summe als bisher für zeitgenössische Kunst zur Verfügung stellen. Einen Betrag, der ihrer kulturellen und wirtschaftlichen Bedeutung für dieses Land endlich Rechnung trägt.
Peter Noever
Zur Unterschrift und/oder Weiterleitung hier hin
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Venedig kommt
24. Februar 2009 / Eingestellt von thw um 12:53 / 0 Kommentare
President Paolo Baratta and Director Daniel Birnbaum will present the 53rd Exhibition to the national and international press on a series of press conferences that will take place in Rome (March, 23rd 2009, noon, Ministry of Cultural Heritage and Activities), Berlin (March, 24th 2009, 10:30 a.m., Italian Embassy), Paris (March, 26th 2009, 11:00 a.m., Italian Cultural Institute), London (March, 27th 2009, 10:30 a.m., Italian Cultural Institute) and New York (March, 30th 2009, 11:30 a.m., Italian Cultural Institute)
Gleichzeitig wurde bekannt gegeben, dass Yoko Ono und John Baldessari den Golden Lion for Lifetime Achievement erhalten. Wir gratulieren!
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Zweiter Versuch
Eingestellt von thw um 09:45 / 3 Kommentare

Die Umstände waren ungünstig: eine schlechte Akustik, ein unsicherer Anschluss und zu viele Mitspieler. Aber eigentlich ging es ja nur um die Präsentation der neuen Ausgabe von 'vonhundert' in der Temporären Kunsthalle.
Aber dieser zweite Versuch als DJ lässt den Protagonisten dann doch an seinen Fähigkeiten zweifeln, obwohl er doch fast den ganzen Nachmittag noch Material aufgespielt hat. Sein erster Versuch im Club 49 hat insoweit Eindruck hinterlassen, als er den Style des Halftracks in die Welt gesetzt hat. Soll heißen, dass der jeweilige Track nicht ausgespielt wird, sondern nach der Hälfte sein Ende findet.
Dieses Mal hatte der DJ sein neues MacBook dabei plus das Programm djay mit direkter Integration in iTunes. Half nicht viel. Das lag dann auch an einer miserablen Akustik und einem gewissen Desinteresse des Publikums.
Das erinnert mich an ein Gedicht von Joachim Ringelnatz:
War einmal ein Bumerang,
war ein weniges zu lang.
Bumerang flog ein Stück,
aber kam nicht mehr zurück
Publikum noch stundenlang
wartete auf Bumerang.
Der zweite Anlauf nach dem ersten Start und der Performance von Hans Jürgen Hafner mit echten Platten fand dann schnell ein Ende, weil der Kontakt zwischen Kabel und Computer nicht stabil war und der broken halftrack style wohl nur etwas für die ganz Harten ist.
Aber das Heft ist wieder sehr schön geworden und vom Autor dieser Zeilen finden sich drei Artikel in der Ausgabe.
P.S.: Suchbild: Wer ist der DJ?
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Paris Tokio
Eingestellt von thw um 08:56 / 0 Kommentare

Das passt irgendwie zusammen...und gibt es nicht einen Film von Wim Wenders, der so ähnlich lautet?
Jedenfalls war ich mal wieder in Paris und es war schön, obwohl es mehr als grau war. Aber mit ein wenig Glück hatte man gleich den Weg zum Palais de Tokyo gefunden und war angetan von der gelungenen Gruppenausstellung u.a. mit Roman Signer, Ceal Floyer und Micol Assael. Wenn das graphische Erscheinungsbild (siehe unten) einer Institution schon überzeugend ist, dann steht schon die Institution selbst in einem guten Licht.(Das ist etwas, dass die hiesigen Institutionen noch nicht verstanden haben...)
Und dann noch Essen japanisch...
Danach ins Musée d'art moderne mit einer riesigen Retrospektive von Jimmy Durham, die leider misslungen war, zuviel des Guten, das dann schlecht wird. Danach mit Thea ein langer Stadtspaziergang unter dem dem Tour Eiffel...
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Ware als Kunst
19. Februar 2009 / Eingestellt von thw um 13:32 / 2 Kommentare

Unter diesem Titel findet heute abend die Abschlußdiskussion zur Ausstellung 'Le Grand Magasin' in der Galerie im Saalbau in der Karl-Marx-Straße 141, die richtige Ausstellung zur passenden Straße, statt.
Donnerstag, 19. Februar 2009, 20.00 Uhr
Marcel Duchamp signierte ein Pissbecken und stellte es, “Fontäne"
betitelt, als Kunst aus. Joseph Beuys kritisierte daran später, dass er
das Industrieprodukt mit seiner Signatur von allen Produktionsbedingungen isoliert habe. Andersherum kritisierte jetzt eine Kunstkritikerin an der Ausstellung von Genossenschaftsprodukten, dass man damit vielleicht dem Genossenschaftsgedanken nütze, "der Kunst jedoch einen Bärendienst" erweise.
Die Frage lautet also:
Ist mit dem Projekt den Genossenschaften, ihren Waren und/oder der Kunst gedient?
Um eine Antwort bemühen sich:
Konstantin Adamopoulos (Kurator, Kunstjournalist)
Stefanie Peter (Ethnologin, Kuratorin deutsch-polnischer Kunstprojekte)
Sabine Vogel (Kunsthistorikerin, Kulturredakteurin bei der Berliner Zeitung)
Thomas Wulffen (Kurator, Kunstkritiker)
Ort:
Galerie im Saalbau, Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin, geöffnet: Di -
So: 10 - 20 Uhr (U-Bahnhof Karl-Marx-Straße)
Wer hatte mich vor kurzem darauf hingewiesen, dass die 'Realkunst' wieder im Kommen ist?
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... Berlin: Wer nicht dabei war, gehört nicht dazu
18. Februar 2009 / Eingestellt von thw um 07:11 / 0 Kommentare
Unter diesem Link findet sich eine weitere Betrachtung des Vortrags von Liam Gillick im Hamburger Bahnhof.
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Vom Künsler zum Kurator zum Direktor zum...
16. Februar 2009 / Eingestellt von thw um 19:04 / 0 Kommentare

Da lässt sich gut schmunzeln. Peter Weibel erhält den Friedrich-Runge-Preis für unkonventionelle Kunstvermittlung, verliehen von der Stiftung Preußische Seehandlung.
Der Preis ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert, das neue Aufgaben und Werke des Ausgezeichneten ermöglichen soll. Die Entscheidung über die Preisvergabe 2009 geht auf den Preisjuror Ulrich Eckhardt zurück, der seine Wahl wie folgt begründet:
„Peter Weibel ist Anstifter und Pionier neuer Erscheinungsformen der
bildenden Kunst – im kreativen Sinne ein Querdenker – nicht nur als
Theoretiker und Organisator, sondern auch als eigenständiger Künstler.
Mit seinen zahllosen Vorträgen und Publikationen zur Theorie und
Geschichte der Medien und mit seiner weltweiten Tätigkeit als Kurator
vertritt er die interdisziplinäre Erweiterung der Künste und die
Integration wissenschaftlicher Arbeit (Technik und Natur) in die
Kunstvermittlung.“
Der Künstler, Ausstellungskurator und Kunst- und Medientheoretiker wurde 1944 in Odessa geboren und wuchs in Oberösterreich auf. Er studierte Literatur, Film, Mathematik, Medizin und Philosophie in Wien und Paris. Seine Dissertation verfasste er über mathematische Logik (Modallogik).
Peter Weibels künstlerischer Weg führte ihn von der Wiener Aktionskunst über das amerikanische Expanded Cinema zur Videoinstallation. Seine Werkliste umfasst literarische, fotografische, grafische, plastische und digitale Arbeiten, die sich in die Bereiche Konzeptkunst, Performance (unter anderem mit Valie Export), Experimentalfilm, Videokunst, Computerkunst und allgemein der so genannten Medienkunst verorten lassen.
Ab 1976 nahm er zahlreiche Gastprofessuren, u.a. an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien, am College of Art and Design, Halifax, Canada, und an der Gesamthochschule Kassel wahr. 1984 erhielt er seinen Ruf als
Professor für visuelle Mediengestaltung an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Parallel dazu arbeitete er von 1984 bis 1989 als Associate Professor for Video and Digital Arts, am Center for Media Study, State University of New York in Buffalo. Als Theoretiker setzt er sich für eine Kunst und eine Kunstgeschichtsschreibung ein, die Technikgeschichte und Wissenschaftsgeschichte berücksichtigt.
1989 bis 1994 war er Direktor des von ihm gegründeten Instituts für Neue Medien an der Städelschule in Frankfurt/Main. Von 1986 bis 1995 verantwortete er zunächst als künstlerischer Berater, ab 1992 dann als künstlerischer Leiter das Programm der Ars Electronica in Linz. Von 1993 bis 1999 kuratierte er als Kommissär den österreichischen Pavillon auf der Biennale von Venedig. 1993 wurde er zum künstlerischen Leiter der Neuen Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz, berufen, seit Januar 1999 ist er Vorstand des ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie in
Karlsruhe. Auf Gesuch der Stifter des ZKM, der Stadt Karlsruhe und dem Land Baden-Württemberg wurde sein Vertrag Ende 2007 bereits vorzeitig bis 2014 verlängert. Im Jahr 2008 übernahm Peter Weibel als künstlerischer Direktor die Leitung der Biennale von Sevilla „Biacs3“.
Die Preisverleihung findet am 27. Februar in der Berlinischen Galerie statt.
Aus der Produktion
Eingestellt von thw um 10:27 / 0 Kommentare

Aus Anlass der Vorstellung des gedruckten Exemplars des e-flux Journals No. 3 habe ich mich endlich mal wieder in das ehemalige Unitednationsplaza und das gegenwärtige building aufgemacht, um direkt zu erleben, wie Theorie vom Web aufs Papier kommt.
Das sah dann auf den ersten Blick sehr überzeugend aus, weil die Räumlichkeiten zu diesem Anlass passend erschienen. Auf den Tischen waren Einzelartikel und Komplexe von Artikeln ausgelegt. Der Besucher konnte sich entweder ein fertiges Exemplar nehmen oder sein eigenes selbst zusammen stellen. Und die Präsentation war gelungen, auch in Bezug auf das Mobiliar.
Vor Ort erfuhr ich dann von Anton Vidokle, dass diese Präsentation nur die erste einer Folge, die sozusagen in Praxis testen will, welche Erscheinungsform für das e-flux Journal die richtige ist. Über den Inhalt desselben braucht man ja nicht mehr zu diskutieren. So wie man an e-flux nicht mehr vorbeikommt, so kann man auch das Journal nicht mehr links liegen lassen.
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Ich bin's!
Eingestellt von thw um 10:12 / 1 Kommentare

Das Rätsel um SUSI POP ist endgültig gelöst. Ich kenne Sie ja schon lange und anlässlich der Veröffentlichung eines Buches über Sie, traf man sich im Hinterhof in der Dresdener Strasse in der Galerie Zwinger (siehe auch hier), um bei Wein und Knusperzeug auf das Buch anzustoßen.
Es trägt den Titel 'SUSI POP bin ich' mit Texten von Annette Tietenberg und Günter Erbe und einem Interview und wurde herausgegeben von Heinz E. Wohlrab. . Erschienen ist das Buch bei argobooks und es hat 208 Seiten mit 154 Abbildungen.
Und Susi bin ich.
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"So spät, so gut",
Eingestellt von thw um 10:03 / 0 Kommentare

könnte man behaupten angesichts der wohl gelungenen Jahresübersicht der Secession in Wien, die erst jetzt den Weg auf emien Schreibtisch resp. den Briefkasten gefunden hat. Die Institution ist in den meisten Fällen immer einen Besuch wert.
Und das man sich über das Erscheinungsbild Gedanken macht, lässt sich am Umschlag der Jahresübersicht schön ablesen.
'
Die Arbeit an der Wand trägt den schönen Titel 'Present Perfect' und stammt aus dem Jahre 2004. Der Künstler heit Hannes Zebedin
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Getroffen
14. Februar 2009 / Eingestellt von thw um 22:57 / 0 Kommentare

ins Ziel hat Anke mit einem Film, den wir morgen sehen werden. Jens Balzer hat über ihn geschrieben und jetzt hat dieser Film den 'Goldenen Bären' gewonnen: "La Teta Asustada" (Die Milch des Leids)
So toll kann Kino sein, wie in diesem Werk von Peter Friedl, wieder gesehen bei einer Vorstellung einen Katalog über SUSI POP bei der Galerie Zwinger. Siehe später an diesem Ort.
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"I'm boring myself."
13. Februar 2009 / Eingestellt von thw um 13:21 / 0 Kommentare

war einer jener Aussagen, für die man Liam Gillick danken kann. Es ist ein Zeichen von Souveränität, wenn dergleichen vom Vortragenden selbst kommt.
Tatsächlich war der Vortrag länger als angesetzt und wer wollte konnte die Übersetzung testen oder das Original über Kopfhörer weiter verfolgen. Zugegebenermassen fand sich einiges im Text, das schon bekannt war. Und andererseits fand sich gar nichts, noch nicht einmal Genaueres zum Projekt für die diesjährige Biennale. Wer dergleichen erwartet hatte, angesichts des Macbooks auf dem Tisch, sah sich enttäuscht. Dafür erhielt man noch mal eine schöne Übersicht zum Werk von Gillick. Das nennt man dann einen verdienten Künstler, im übertragenen und wörtlichen Sinne.
Aber man stelle sich Schuster neben Gillick vor. So aber war der Auftakt der Ära Kittelmann doch gelungen wie selten. Nächster Auftritt für uns Udo ist der 13. März.
Bei Gillick werden wir noch warten müssen bis Juni.
P.S.: Am Ende stand ich im Gespräch mit Michael Tacke und Birgit Ramsauer so darum, als ich plötzlich von einer Frau angesprochen wurde: "I know you from somewhere." Und ich konnte nur antworten, dass es sich wohl um eine Verwechslung handele mit meinem Bruder in Wien. "That's right", she said and went away. "My name is Sharon Lockhart."
Hello!!
Angekommen!
Eingestellt von thw um 09:33 / 0 Kommentare

Der Star des Abends war nicht Liam Gillick und auch nicht Nicolas Schaffhausen, sondern Udo Kittelmann. Die Veranstaltung im Hamburger Bahnhof zur Präsentation von Liam Gillicks Gedanken für den deutschen Pavillon auf der diesjährigen Biennale in Venedig war ein Publikumsrenner im besten Sinne des Wortes.
Und Udo Kittelmann war und ist the master of ceremony, aber durchaus mit selbstironischem Unterton. Zur Selbstironie war Peter-Klaus Schuster, der Vorgänger von Udo Kittelmann, ja selten fähig.
Andererseits ließ das Publikum auch einen Generationswechsel erahnen, der eigentlich nicht mehr zu erwarten war. Aber die Amerikaner haben ja auch Barack Obama gewählt.
Alles Gute, uns Udo!
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Scottie ?
10. Februar 2009 / Eingestellt von thw um 15:06 / 0 Kommentare
PROJEKT-LAUNCH - work in progress 2009/10
b e a m - m e - up
ONLINE KUNSTPROJEKT
mit Essays und Kunstbeiträgen zum Thema heutiger Raumkonzepte
http://www.beam-me.net
Wir laden sie ein zu THE NOWHERE DANCE
Eine Performance in Alan Sondheim's Second Life Ausstellung "The
Accidental Artist"
Alan Sondheim schreibt dazu: We'll teleport people into an installation
which has been constructed over a period of eight months. It represents
nothing of architecture, fantasy, or surrealism; it's a space unlike
anything in the real world. It's difficult to move through, a field of
alien processes which has a life of its own. Sandy Baldwin and I will
dance through and around it - on the ground, in the air, and on the
ocean floor. Part of the dance will be based on learning to move around;
part will be based on adding to the clutter.
Ort der Performance / nähere Angaben unter http://www.beam-me.net/d-news
Zeitpunkt der Performance: Mittwoch 11.Februar 09
Europa MEZ: 17.00 Uhr
Great Britain: 4 PM
USA West Coast Time: 8 AM
USA East Coast Time: 11 AM
Mumbai, Bangalore: 9.30 PM
Shanghai, Beijing: 12 PM
Tokio: 1 AM
___________________________________
zum Projekt b e a m - m e - up:
Seit Generationen verändert sich unser Raumverständnis. Im digitalen
Zeitalter benutzen wir Begriffe wie Cyberspace, Globalisierung und world
wide web, obwohl wir die alten Elektroräume der Stromnetze, des Telefons
und Rundfunks noch kaum verstanden haben. Mit audio-visuellen
Verkehrsmitteln erobern wir einen neuen Welt-Raum, der sich sowohl als
Bildraum wie als Handlungsraum, als Ort der Zeichen und der realen
Präsenzen zeigt.
Im Online-Projekt beam me up laden wir KünstlerInnen und AutorInnen aus
unterschiedlichen Fachgebieten dazu ein, sich in Kunstbeiträgen und
Essays mit Raumkonzepten zu befassen. Es entstehen Interpretationen des
Raumbegriffs, die sich ebenso auf Bilder wie auf Texte, auf
künstlerische und philosophische Modelle wie auf die wissenschaftliche
Praxis berufen.
KünstlerInnen (realisierte und zugesagte Beiträge)
Angela Bulloch, London / Abhishek Hazra, Bangalore / Samuel Herzog,
Zürich / Hu Jie Ming, Shanghai / Esther Hunziker, Basel / jodi.org,
Dordrecht / Knowbotic Research, Zürich / Agnes Meyer-Brandis, Köln /
Alan Sondheim, New York / Monica Studer & Christoph van den Berg, Basel
/ Carlo Zanni, Milano / Li Zhen Hua, Beijing / Weitere KünstlerInnen
folgen in den kommenden Monaten.
KuratorInnen / AutorInnen
Stefan Riekeles, Les Jardins des Pilotes, Berlin / Sarah Cook, Newcastle
/ Annette Schindler, Basel / Zhang Lansheng, Shanghai / Estee Oarsed,
Bangalore / NN. USA / Reinhard Storz, xcult.org (Projektleitung) / Die
Gast-KuratorInnen laden je zwei bis drei KünstlerInnen und AutorInnen zu
Projektbeiträgen ein.
AutorInnen: Martin Brauen, NY / Christina Vagt, Berlin
b e a m - m e - up ist unser neustes Online-Kunstprojekte nach
56kTV-bastard channel (2004-06), shrink to fit (2001/02), Ramshow
(1999), shopping mall (1998), Schnittstelle Netzhaut (1995/96):
www.xcult.org/kollekt
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Aus gegebenem Anlass
5. Februar 2009 / Eingestellt von thw um 09:48 / 4 Kommentare
"Im "Club der Chemiker" an der 55. Straße in New York trafen sich die Mitglieder der "Amerikanischen Chemischen Gesellschaft" in regelmäßigen Abständen, um Erfahrungen auszutauschen. Am 5. Februar 1909 hielt der amtierende Club-Präsident einen Vortrag. Er hieß Leo Hendrik Baekeland, ein geborener Flame, der nach Amerika gegangen war, um dort sein Glück zu machen."
Mit diesen Zeile beginnt das Kalenderblatt zum 5. Februar des Deutschlandradio. Es folgt die Vorstellung des sogenannten Bakelits und damit der Beginn des Kunststoffzeitalters. Eine der ersten Fabriken für die Produktion von Bakelit wurde im übrigen als 'Bakelite Gesellschaft mbH' in Erkner bei Berlin gegründet. (Aber eigentlich gehört das alles in den Blog 'Produktesein' von Harri Brill).
45 Jahre danach erblickte der Betreiber dieses Blogs das Licht der Welt und das ist jetzt auch schon wieder 55 Jahre her.Na, danke...




